Beim 18. Beteiligungsforum zur NBS Frankfurt - Mannheim in Gernsheim, für die Kommunen Lampertheim, Lorsch und Einhausen gab es den lange geforderten Durchbruch.

 
Die DB Netz AG stellte kurz und bündig ihre neue Vorzugsvariante vor, die nun einen langen bergmännischen Tunnel von Einhausen bis Mannheim-Blumenau vorsieht. 
 
Der Tunnel beginnt nordöstlich von Einhausen an der A67, unterquert die Weschnitz und die A67, unterquert den Lorscher und Lampertheimer Wald, unterquert die Lampertheimer Feldgemarkung und taucht in Mannheim-Blumenau wieder auf. Der Tunnel hat eine Länge von ca. 15 km. 
 
Die Bahn begründet ihren Gesinnungswandel aus rein wirtschaftlichen Gründen. Bisher galt die Tunnellösung in offener Bauweise auf Lampertheimer Gemarkung in Verbindung mit einem oberirdischen Abschnitt auf Lorscher Gemarkung als kostengünstigste Lösung.
 
Für Lampertheim, Lorsch und Einhausen sind damit die wesentlichen Forderungen erfüllt.
 
Bisher bekannte Auswirkungen auf Lampertheim:
Die Streckenführung des Tunnels tangiert Neuschloß auf der westlichen Seite und unterquert die L3110 im Bereich zwischen Waldfriedhof und Regenrückhaltebecken Neuschloß. Weitere Details, so die Bahn, stehen noch nicht fest.
 
Für die BILA gilt es nun, die gefundene Streckenführung (Lage und Tiefe) aus Lampertheimer Sicht zu beleuchten, um eventuell erforderliche Forderungen und Hinweise frühzeitig in die Detailplanung einzubringen.
 
Großes Aufatmen!
Hier noch ein Link zur Präsentation der Bahn bei der 18. Sitzung:  https://www.frankfurt-mannheim.de/downloads.html
und wie der Verlauf der Strecke ist.