Datum Ereignis
13.06.2017 Regelquerschnitte für Neubaustrecke
Auf Anfrage der BILA stellt die DB Netz AG Regelprofile für Tunnel, Tröge und engste Bündelung mit der Autobahn zur Verfügung.
11.06.2017

BILA beim Spargelfest
Mit einem Stand in der Ernst-Ludwig-Straße gab BILA auch 2017 wieder Informationen zum Sachstand des Bahn-Neubauprojektes. Viele Lampertheimer und insbesondere auch Gäste aus der Umgebung ließen sich informieren.

30.05.2017

Arbeitsgespräch zur Knotenstudie Mannheim

Auf Anregung der IG BRN 21 trafen sich Vertreter der DB Netz AG, VRRN, VRN, Verkehrsministerium Baden-Württemberg und IG BRN 21 zu einem informellen Gespräch in Mannheim.

Angerissene Themen: u.a. Kapazitäten der Zulaufstrecken, Leistungsfähigkeit der NBS, verkehrliche Betrachtung, Prognose 2025, Betriebsqualität, S-Bahn, Verkehrslenkung

27.05.2017

„Mensch vor Verkehr“ bemüht sich um Anerkennung als Umwelt-Verband

Auszüge aus dem Echo-Artikel vom 27.05.2017:
„Der Verein „Mensch vor Verkehr“ aus Lorsch/Einhausen bemüht sich um die Anerkennung als Umwelt-Verband.  Umwelt- und Naturschutzvereinigungen können sich nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) anerkennen lassen und erhalten so besondere Beteiligungs- und Klagerechte.
In seinem Statement bekräftigte der Verein seine Forderungen nach einem bergmännischen Tunnel der Bahnstrecke zwischen Langwaden und Lorsch sowie die Einrichtung eines Projektbeirats.
Nach wie vor bleibt die „Variante Mannheim direkt“ mit einer Streckenführung mitten durch den Lorscher und Lampertheimer Wald im Gespräch. Auch eine solche Lösung sei nur mit einem bergmännischen Tunnel vorstellbar, sagte Werner Groß, Ehrenvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW).“

BILA ist kein Verein und hat von daher keine Möglichkeit zur Anerkennung.

Echo-Artikel vom 27.05.2017

24.05.2017

Antwort des Ministers für Verkehr, Herrn Tarek Al-Wazir, auf Fragen der FDP-Fraktion zur Bürgerbeteiligung
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hat uns über ihre Anfrage, die sie hinsichtlich der Bürgerbeteiligung bei der NBS gestellt hat und die Antwort der Landesregierung informiert.

Aus der Antwort der Landesregierung:

„Ausschließlich die nunmehr geplante Ausführung der NBS Frankfurt-Mannheim als Mischverkehrsstrecke für den Fernverkehr tags und den Güterverkehr nachts …. ermöglicht …. eine Verbesserung der Betriebsqualität und des Angebots im Schienenpersonennahverkehr …… und wird deshalb von der Landesregierung befürwortet.“

„Die Landesregierung unterstützt das Ziel der Vorhabenträgerin, die DB Netz AG, eine von Beginn der Planung an umfassende und transparente Bürgerbeteiligung durchzuführen.“

„Im Konsens mit der Landesregierung von Baden-Württemberg ist auch die Hessische Landesregierung der Meinung, dass zunächst u.a. die Lärmauswirkungen an der Neubau- und auch an den Bestandsstrecken neu zu ermitteln und in den Arbeitsgruppen des Forums zu bewerten sind.“
„Erst nach Vorliegen der dazu zu ermittelnden Grundlagen kann sinnvollerweise darüber entschieden werden, ob das Instrument eines Projektbeirates, der zu ausgewählten Fragestellungen Beschlüsse fassen könnte, angebracht und notwendig ist.“

BILA: Feststellung nach 6 Monaten Bürgerbeteiligung: Betretene, lange Gesichter im Beteiligungsforum mit ca. 100 Teilnehmern und in den Arbeitsgruppen mit jeweils 50-60 Teilnehmern.

Antwort Minister Tarek Al-Wazir vom 24.04.2017

24.05.2017

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung Rhein/Main-Rhein/Neckar;
DB Netz AG sagt 3. Sitzung der
Arbeitsgruppe 2 „Verkehrskonzeption“ ab

Aus dem Schreiben der DB Netz AG:

„Leider müssen wir das für den 1. Juni in Viernheim geplante Treffen der AG 2 Verkehrskonzeption verschieben.

Wie auf der letzten Sitzung des Beteiligungsforums am 4. Mai vorgestellt, haben wir - aufgrund der vom Bund noch nicht zur Verfügung gestellten Zugzahlen 2030 - begonnen, die Kapazitäten für Güterverkehr auf den Bestandstrecken und der Neubaustrecke mit den Zugzahlen 2025 zu ermitteln. Die Kapazitäten hängen hierbei nicht nur von der unterstellten Infrastruktur, sondern auch vom unterstellten Betriebsprogramm ab. Gerne hätten wir Ihnen auf der Sitzung am 1. Juni die berechneten Kapazitäten sowie eine mögliche Verkehrslenkungsvariante vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Komplexität der Berechnungen erfordert jedoch Arbeitsschritte, die nicht rechtzeitig zum 1. Juni abgeschlossen sein können und sich noch bis in die Sommerferien erstrecken werden.

Deshalb wollen wir den Termin im Anschluss zur Sommerpause nachholen.“

BILA: In der Tat, die Suche nach einer guten Lösung für Bahn und Region im Eisenbahnkorridor Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe ist nicht einfach.

17.05.2017

IG BRN 21 im Bauausschuss der Stadt Gernsheim

Zwei Vertreter der BILA / IG BRN 21 referierten im Bauausschuss der Stadt Gernsheim zum Sachstand des Neubauprojekts Frankfurt-Mannheim und der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung der DB Netz AG. Die Stadt Gernsheim ist von der Neubaustrecke an der A67 und vor allen Dingen durch die deutliche Zunahme des Güterzugverkehrs auf der Riedbahn gleich doppelt betroffen.

Wird das Projekt - wie von Bund und Bahn geplant - umgesetzt, erlebt die Riedbahn eine Verdoppelung bis Verdreifachung der Güterzugzahlen. Heute umfahren die meisten Güterzüge die Riedbahn und Mannheim, indem sie den Umweg über Groß-Gerau, Darmstadt, Weinheim und Friedrichsfeld fahren müssen. Mit Inbetriebnahme der NBS werden die Güterzüge aus dem Mittelrheintal den kürzeren, schnelleren und kostengünstigeren Weg über die Riedbahn nehmen.

Verlierer des Bahn-Neubauprojekts sind dann die Menschen an den Bestandsstrecken. Sie müssen mit einer Verlärmung für immer leben.

Die beste Lösung für die ganze Region von Groß-Gerau/Darmstadt bis Mannheim:

  • Der überwiegende Teil der Güterzüge fährt am Tag und in der Nacht über die NBS.
  • Deutlich weniger Güterzüge auf den Bestandsstrecken ist der beste Lärmschutz!
  • Weniger Güterzüge auf den Bestandsstrecken heißt mehr Platz und Pünktlichkeit für den Nahverkehr!

Aus Sicht der Vertreter von BILA / IG BRN 21 müssen nun die Forderungen der Regionalpolitik (Kommunen, Landräte, Mitglieder des Land- und Bundestags) in die Öffentlichkeitsbeteiligung der DB Netz AG eingebracht und vertreten werden.

Presseartikel echo-online vom 18.05.2017
Siehe auch Information vom 12.10.2016

13.05.2017

BILA beim Jahresempfang der SPD-Kreistagsfraktion Bergstraße und des SPD Unterbezirks Bergstraße in Viernheim

Gespräche nach dem offiziellen Teil mit Carsten Krug (Kreisbeigeordneter), Josef Fiedler (Fraktionsvorsitzender Bergstraße), Karin Hartmann und Norbert Schmitt (MdL) und Christine Lambrecht (MdB).

Unser Anliegen: Im Beteiligungsforum haben Bund und Bahn sowie verschiedene Initiativen ihre Forderungen eingebracht. Nun sollte auch die Regionalpolitik ihre Forderungen vorstellen und vertreten.

Doppelpack-Forderungen des Kreises Bergstraße:

  1. Bergmännischer Tunnel Lorsch/Einhausen und
  2. Bündelung mit der A67 bis mindestens zur L3110,
04.05.2017

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung Rhein/Main-Rhein/Neckar;
2. Sitzung des „Beteiligungsforums (BF)“ in Weiterstadt

Tagesordnung: U.a. Besprechung des gemeinsamen Selbstverständnisses,  Planungsgrundlagen, Berichte aus den Arbeitsgruppen und aktueller Planungsstand.
Rahmenbedingungen: Dauer: 4 :15 Stunden. Teilnehmer: knapp 100. Räumlichkeiten und Akustik gut, Bestuhlung zu eng, Leinwand zu klein. Ein Teil der Teilnehmer erhielt die Präsentation der DB Netz AG vorab. MdL’s und MdB‘s waren wegen Sitzungen auf Landes- und Bundesebene verhindert.

Gemeinsames Selbstverstännis:
Die Bahn zahlt keine Gutachten, die aus den Reihen des BF gefordert werden.

Planungsgrundlagen:
Das BMVI liefert die erwartete „neue“ Güterzugprognose 2030 erst später. Die DB Netz AG will den Planungsprozess (z.B. für die Knotenplanung Mannheim) nicht verzögern und greift zunächst auf die Zugzahlen 2025 zurück.

Berichte aus den Arbeitsgruppen:
Die in den 5 Arbeitsgruppen eingebrachten Forderungen/Vorschläge aus den Reihen der Initiativen (BI, IG,…) werden von der DB Netz AG nur teilweise akzeptiert und geprüft. Die Methode der DB Netz AG, Ergebnisse zu Anfragen aus den Arbeitsgruppen unbesprochen im BF zu präsentieren, stößt auf Kritik.

Atmosphäre: Lange, kontroverse Diskussionen

Die letzten 5 Minuten wurden genutzt um den verbliebenen Teilnehmern (ca. 50%) eine vorbereitete Presseerklärung vorzustellen. Tenor: Alles „gut und easy“.

BILA:
Die Verfahrenseigner des BF - DB Netz AG, und die Länder Hessen und Baden-Württemberg - haben die Vorgaben aus dem BVWP 2030 voll (1:1) übernommen: NBS Tempo 300, Zeiteinsparung 8-9 Minuten, Mischverkehr mit tagsüber ICE und nachts Güterzüge. Damit bleibt der gesamte Güterverkehr tagsüber auf den Bestandsstrecken und behindert dort den Nahverkehr. Die Nutzung der NBS in der Nacht hält sich ohne Verkehrslenkung mit ca. 30 Güterügen in Grenzen. Besonders betroffen ist die Riedbahn, da sie die kürzeste und günstigste Verbindung für die Güterzugbetreiber darstellt.
Vorschläge/Forderungen der Initiativen aus den 5 Arbeitsgruppen müssen sich an den Vorgaben des BVWP 2030 messen, sofern sie betrachtet werden.
Die Initiativen warten mit Spannung auf die Positionierung der Regionalpolitik (Bürgermeister, Landräte, MdL und MdB).

„Angepasste“ Präsentation DB Netz AG (wurde am 24.05.2017 nachgereicht)

Präsentation Lärmschutz
RMRN Presseinformation

Protokoll folgt.

30.04.2017

BILA bei der Spargelwanderung
Wie im vergangenen Jahr beteiligte sich die BILA wieder mit einem Informationsstand an der Strecke der Spargelwanderung.

28.04.2017

Wirrwarr bei den Zugzahlen - Genaue Zahlen gibt es nicht!

Viele unterschiedliche Zahlenreihen stehen im Raum. Ist-Zugzahlen sowie Prognosezahlen zum Bezugsfall oder Planungsfall oder im Zielnetz, mit oder ohne Neubaustrecke, mit oder ohne Verkehrslenkung, mit dem Prognosehorizont 2025 oder 2030, Zugzahlen vom Eisenbahnbundesamt oder aus der Korridorstudie Mittelrhein oder BVWP 2030.

Selbst bei den Ist-Zugzahlen können die Daten aus dem Jahr 2012 oder 2015 stammen und die Jahreszugzahl oder durchschnittlichen Zugzahlen oder Zugzahlen an Spitzentagen angeben.

Obwohl der BVWP 2030 gerade beschlossen wurde – Basisdaten sind die im Jahr 2016 ermittelten Prognosezahlen mit dem Prognosehorizont 2030 - wartet man bei der DB Netz AG schon wieder auf „neue“ Zugzahlen für 2030. Bleibt zu hoffen, dass das Ergebnis der erwarteten „neuen“ Zugzahlen nicht wieder Sprünge von 100 Güterzügen mehr oder weniger aufweist, wie bei Korridorstudie Mittelrhein (2015 veröffentlicht) und BVWP 2030 (2016 veröffentlicht).

Es bleibt auch zu hoffen, dass man nicht so lange wartet, bis die dann aktuellen Prognosezahlen genau zur beabsichtigten Planung passen.

Für die Menschen in der Region, die die Neubaustrecke und die Belastungen auf den Bestandsstrecken die nächsten Generationen ertragen müssen, muss gelten, dass die maximal mögliche Zugbelastung in das Verkehrskonzept und die erforderlichen Lärmschutzmaßnahmen einfließt.

Als die Riedbahn vor über 135 Jahren für 20-30 Züge am Tag gebaut wurde, ahnte noch niemand etwas davon , dass heute bis zu 315 Züge (128 Fernverkehr, 79 Nahverkehr, 108 Güterzüge) tagtäglich unterwegs sind. Die Riedbahn ist damit an ihrer Belastungsgrenze.

26.04.2017

Tag gegen den Lärm 2017

Am 26. April 2017 fand wieder der internationale Tag gegen den Lärm (International Noise Awareness Day) statt. In Deutschland ist der "Tag gegen Lärm" eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). Die BILA beteiligte sich mit einem Informationsstand in Neuschloss auf dem Ahornplatz und verschiedenen Aktionen und Vorträgen.

24.04.2017

Staatssekretär Enak Ferlemann, MdB, antwortet zum Thema „Teilnahme von Amtsträgern an Projektbeiräten“.
Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, beantwortet IG BRN 21-Schreiben vom 30.11.2016.

Bundesrechnungshof:
Der Bundesrechnungshof hat 2016 (Jahresbericht 2016 Bd. I, Nr. 37) dazu aufgefordert, dass der Bund keine Amtsträger mehr in Projektbeiräte schicken solle, da diese Mehrausgaben über das gesetzliche Maß hinaus fordern würden und dadurch für die Amtsträger Interessenkonflikte entstehen könnten.
„Die Projektbeiräte und ihre Willensäußerungen“ seien „kein formaler Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens“, sondern dienten der Öffentlichkeitsbeteiligung, insbesondere dann, wenn „die Planfeststellungsverfahren aufgrund massiver Einwendungen der Betroffenen bereits stark in Verzug geraten waren“.

Position BMVI:
Auf eine entsprechende Anfrage der IG BRN 21 an das BMVI teilte dieses mit, dass es Projektbeiräte als Beispiel für ein „Dialoggremium“ im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ansehe, und deshalb seine Rolle ausschließlich auf informatorische Maßnahmen beschränkt sehe.
„Eventuelle finanzwirksame Fragestellungen können bei Bedarf außerhalb solcher Gremien zwischen Vorhabenträger und Finanzierungsgebern geklärt werden.“

Antwort Ferlemann

Position der IG BRN 21:

  • Wir teilen die Auffassung, dass ein Projektbeirat kein Bestandteil eines Verfahrens der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung sein kann.
  • In dem vorliegenden Projekt der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim-Karlsruhe werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zusätzliche Finanzmittel benötigt, und u. E. wird auch die Verkehrslenkung politisch verhandelt werden müssen, da sie Kosten/Nutzen-Auswirkungen haben wird.
  • Wir teilen die Position des BMVI, dass finanzwirksame Fragestellungen zwischen Vorhabenträger (DB) und Finanzierungsgebern (Bund und Länder) geklärt werden müssen, insoweit, dass wir zusätzlich als vierten Verhandlungspartner die Region, und zwar in demokratisch legitimierter Vertretung, sehen.
  • Wir sind nicht der Meinung, dass man warten sollte, bis sich die absehbaren Probleme (als prominentestes das Verkehrskonzept und die Streckenführung in Detailbereichen) in Zeitverzögerungen und öffentlicher Missstimmung ausgewirkt haben, und halten deshalb die Organisation eines politischen Prozesses (neben der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung) für gegeben – jetzt.
06.04.2017

Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes
Das Eisenbahn-Bundesamt hat mit der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes begonnen. Ab sofort ist unter der Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de die Informationsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar.
BILA: Auf der o.g. Informationsplattform sind (ganz unten auf der Startseite) interessante Informationen / Links enthalten, z.B.: Kartendienst des EBA, Lärmsanierung / Lärmvorsorge, Bundesverkehrswegeplan etc. Beispielseite „Kartendienst zum Lärmsanierungsprogramm des Bundes“: Hier lässt sich feststellen, wo, wann, welche Lärmsanierung an der Riedbahn geplant ist.

29.03.2017 Beteiligungsforum Rhein/Main-Rhein/Neckar; 1. Sitzung der AG 5 "Pfungstadt-Lorsch" in Lorsch
Die Bahn stellt den Planungsstand 2011 vor, d.h. enge Bündelung mit der A67 (Ostseite) von Pfungstadt bis Lorsch. Der Planungsabschnitt endet ohne Tunnel kurz vor der Weschnitz, die im weiteren Verlauf überquert werden soll. Die vorhandene Planung wird nun hinsichtlich der Nutzung als Mischstrecke (ICE und Güterzüge) bis Ende 2017/Frühjahr 2018 überplant. So müssen u.a. die Vorgaben des 16. BImSchV eingehalten werden, was u.U. zu mehr Lärmschutz führt und andere Längsneigungen für Güterzüge berücksichtigt.
Eine Institution stellt eine weitere Variante vor, die vom Hauptbahnhof Darmstadt entlang der A5 nach Süden führt und eine „Riedquerung“ auf Höhe Zwingenberg-Lorsch zur A67 vorsieht und bittet um ergebnisoffene Prüfung.
In der Diskussion: Natur-, Wasser- und Waldschutzfragen; Forderung nach Prüfung alternativer Trassen; Rechtssicherheit nur, wenn alle denkbaren Varianten geprüft seien; Planungstiefe der Varianten; Beachtung des ROV und Regionalplan Südhessen 2010; Forderung nach bergmännischem Tunnel; etc.
Dateien: AG5_DBNetzAG und AG5_ProBahnHessen
Link zur Projektwebsite der DB Netz AG: www.rhein-main-rhein-neckar.de
22.03.2017 Bahn verkündet Fahrgastrekord - Sorgenkind Güterverkehr
Aus der Pressemitteilung zur Bilanz 2016: 40,5 Mrd. Euro Umsatz, 600 Mio. Euro Gewinn, 139 Mio. Passagiere, knapp 80% der Züge pünktlich, mit Milliarden werde das Gleisnetz modernisiert, pünktlichere Züge stehen ganz oben auf der Wunschliste. Noch immer steckt dagegen der Güterverkehr in den roten Zahlen. Ein runder Tisch beim BMVI soll Maßnahmen erarbeiten, die eine Verlagerung der Transporte von der Straße auf die Schiene begünstigt.
22.03.2017 Richard Lutz offiziell neuer Bahnchef
Der Aufsichtsrat der DB AG bestellte den 52-jährigen für fünf Jahre zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Betriebswirt Lutz ist bereits seit 1994 bei der DB AG. Seit fast 7 Jahren ist er dort Finanzvorstand und war de facto die rechte Hand seines Vorgängers Rüdiger Grube.
20.03.2017 Treffen IG BRN 21 mit MdL Elke Zimmer, B90/Die Grünen
Vertreter der IG BRN 21 hatten Gelegenheit, Frau Zimmer (MdL Baden-Württemberg und Stadträtin Mannheim, B90/Die Grünen), ihr Konzept für das Bahnprojekt Rhein/Main-Rhein/Neckar-Karlsruhe vorzustellen. Die Spanne reichte von zu erwartenden Güterzugzahlen auf der Riedbahn über die Forderung einer ganztägigen Bestandsstreckenentlastung durch Optimierung des Mischverkehrs auf der Neubaustrecke bis hin zum Thema Projektbeirat und der Einbettung des Projektes in einen europäischen Rahmen.

IG BRN 21 bei MdL Fr. Zimmer
IG BRN 21 bei MdL Fr. Zimmer v.l.n.r.: Ulrich Guldner (IG BRN 21/BILA), Elke Zimmer (MdL BW u. Stadträtin Mannheim, Grüne), Gunther Mair (IG BRN 21/GESBIM)
18.03.2017 Dobrindt: Richard Lutz soll neuer Bahnchef werden
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn den bisherigen Finanzvorstand Richard Lutz offiziell als neuen Vorstandsvorsitzenden vorgeschlagen.
08.03.2017 Beteiligungsforum Rhein/Main-Rhein/Neckar;
1. Sitzung der AG 3 "Lärmschutz Bestandsstrecken“ in Erzhausen
Die DB Netz AG stellt Grundsätze zur Lärmbetrachtung vor und erläutert:
  • Physikalische Messung (Halbierung der Schallenergie = -3 dB (A)
  • Menschliche Wahrnehmung („gefühlte Halbierung der Lautstärke = -10 dB (A) und
  • Zusammenhänge mit dem Zugverkehr (Verdopplung der Zugzahlen = +3 dB (A); Verdopplung der Zuglänge = +3 dB (A); umgerüstete Güterwagen werden mit -5 dB(A) eingerechnet)
Aussage der Bahn: Anrainer an Bestandsstrecken haben kein Recht auf mehr Lärmschutz, es sei denn „Fernwirkung durch die NBS“ kann nachgewiesen werden. In diesem Fall gelten folgende Werte:
  • Bei Fernwirkung (Abwägung durch Bahn): 60/70 dB (A) Nacht/Tag
Bei Neubaustrecken bzw. beim freiwilligen Lärmsanierungsprogramm von Bund/Bahn an Bestandsstrecken sind die Vorgaben des 16. BImSchV mit folgenden Grenzwerten einzuhalten:
  • Lärmvorsorge bei Neubaustrecken: 49/59 dB (A) Nacht/Tag
  • Lärmsanierung an Bestandsstrecken: 57/67 dB (A) Nacht/Tag
Dagegen fordert die Region an den Bestandsstrecken Lärmschutz wie bei Neubaustrecken.
Fazit: Zwischen den von der Bahn angebotenen 60/70 dB (A) und den in der Region geforderten 49/59 dB (A) liegen Welten. Aber: Vieles ist zumindest verbal in Bewegung und das Thema ist in der Politik angekommen.
Dateien: Präsentation BI NOBL, TOP 3.1 Lärmentwicklung an Bestandsstrecken, TOP 3.3 bis TOP 4.2 Lärmentwicklung and Bestandsstrecken
01.03.2017 Umwelt Bundesamt legt Studie „Strategien zur effektiven Minderung des Schienengüterverkehrslärms“ vor
„Die in Deutschland verkehrende Güterwagenflotte wird mit dem Fahrplanwechsel 2020/2021 von Grau-Guss-Bremssohlen zu Kunststoffbremssohlen umgerüstet sein. Erwartet wird dadurch eine Lärmminderung von bis zu 10 dB(A). Es verbleibt ein weiterer Lärmminderungsbedarf von ca. 10 -15 dB(A), um Menschen effektiv vor dem Schienengüterverkehrslärm zu schützen. Die vorliegende Studie beschreibt technische Lärmminderungsmaßnahmen an den Lokomotiven, den Güterwagen, der Infrastruktur sowie politische Instrumente zur Durchsetzung dieser Maßnahmen, wie zum Beispiel ein weiterentwickeltes Anreizsystem. Daneben wird zur Lärmüberwachung ein Lärm-Monitoring-System in seinen Grundsätzen entworfen.“

Datei: Strategien_Minderung_Schienengüterverkehrslärm

BILA: Die Studie betrachtet/erläutert viele interessante Themen wie:
  • Abbildung 5, 6 und 7 - Güterströme, Verkehrsleistung DB AG und Wettbewerber
  • Tabelle 10 und 11 - Wagenbestand DB AG
  • Abbildung 22 und 23 - Lärmbelastung nachts 2002 und 2012
  • Abbildung 75 - Prüfschema Lärmvorsorge
  • Punkt 10.3 - Übereinkunft zw. Bund, Bahnbranche und einigen BI’s
  • Punkt 14 - Fazit
07.02.2017

1. Sitzung des ICE-Forums Südhessen in Darmstadt

Das ICE-Forum Südhessen ist das Ergebnis einer von Landrat Engelhardt initiierten Diskussion mit den Landräten der Kreise Darmstadt-Dieburg, Groß Gerau, Odenwald, Bergstraße und der kreisfreien Stadt Darmstadt. Eingeladen waren neben den Landräten alle vom Neubauprojekt betroffenen Kommunen Südhessens. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der DB AG teil. Naturschutzverbände und BIn waren nicht eingeladen.

BILA: Sehr gut. Mit der Einrichtung des ICE-Forums Südhessen wird die Region Südhessen zusammengeführt. Es besteht die Chance gemeinsam eine Position gegenüber Bund und Bahn zu finden. Diese gemeinsame Position sollte jedoch ohne die Vertreter der DB AG gefunden und mit Nachdruck vertreten werden. Deren Vorstellungen sind schließlich allen bekannt..
Mannheim und  die Metropolregion Rhein-Neckar müssen mit einbezogen werden.

12.10.2016

Gemeinsame Erklärung von 16 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie den Landräten der Landkreise Groß-Gerau und Bergstraße zum Entwurf des BVWP 2030

Auszug aus der Presseerklärung:
„Für eine Neubau- sowie für die Bestandsstrecken sind alle geeigneten Maßnahmen für einen umfassenden, zukunftsfähigen und wirksamen Lärmschutz zu ergreifen. Zudem sind die Belange des Landschafts- und Naturschutzes zwingend zu betrachten. Statt der Neuschaffung einer Hochgeschwindigkeitstrasse sollte eine Mischverkehrsstrecke gebaut werden, die technisch so zu gestalten ist, dass sie neben den Fernverkehrszügen auch Güterverkehr aufnehmen kann. Nur so können die Bestandsstrecken zukünftig vom zunehmenden Güterverkehr entlastet werden. Freiwerdende Streckenkapazitäten auf den bestehenden Trassen sind für den Ausbau des Personennahverkehrs vorzuhalten.“

BILA: Superklasse!

Gemeinsame Erklärung
Pressemitteilung zur gemeinsamen Erklärung

30.06.2016

Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030);
Bericht zur Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung des BVWP 2030

Insgesamt gingen rund 39.000 Stellungnahmen zum Entwurf des BVWP 2030 und zum Umweltbericht im BMVI fristgerecht ein. Aufgrund der Vielzahl wurden die Stellungnahmen nicht einzeln beantwortet oder veröffentlicht, sondern in einem Bericht des BMVI zum Beteiligungsverfahren zusammenfassend dokumentiert, siehe Anlage.
Da die Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung gemäß UVPG ablief, standen in diesem Verfahren der Gesamtplan des BVWP und seine Wirkungen im Vordergrund. Einzelvorhaben konnten daher nicht im Detail diskutiert werden und projektbezogene Stellungnahmen waren nur relevant, wenn diese Auswirkungen auf den Gesamtplan hatten.

Finaler Bericht zur Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung des BVWP 2030

BILA: Keine Reaktion seitens des BMVI zur Stellungnahme der BILA, weder Eingangsbestätigung noch Antwort. Die meisten Stellungnahmen haben  „das Thema verfehlt“ und wurden nicht berücksichtigt, da nur Stellungnahmen relevant waren, die Auswirkungen auf den Gesamtplan hatten.

02.05.2016

Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030);
Ende der Öffentlichkeitsbeteiligung

02.05.2016

Stellungnahme des Kreises Bergstraße zum Entwurf des BVWP 2030

Stellungnahme Kreis Bergstraße

27.04.2016

Stellungnahme der BI „Lebensraum vor ICE-Trasse“ Lampertheim (BILA) zum Entwurf des BVWP 2030

Stellungnahme BILA

26.04.2016

Stellungnahme der BI „Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim“ (GESBIM) zum Entwurf des BVWP 2030


Stellungnahme GESBIM

24.04.2016 Stellungnahme des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) zum Entwurf des BVWP 2030

Stellungnahme VRRN
21.03.2016 Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030);
Beginn der Öffentlichkeitsbeteiligung
16.03.2016 Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030);
Auslegungs-/Online-Veröffentlichungsbeginn des Referentenentwurfs und des Umweltberichts

Referentenentwurf zum BVWP 2030 (E-BVWP 2030)
PRINS zu Projekt 2-004-V03, Korridor Mittelrhein: Zielnetz I
01.01.2016 Einladung zum 1. Beteiligungsforum
Die Verkehrsministerien von Hessen und Baden-Württemberg und die Deutsche Bahn haben die Einladung zur konstituierenden Sitzung des Beteiligungsforums  „Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar nach Gernsheim, Georg-Schäfer-Platz 1, an insgesamt 97 Institutionen verschickt. BILA ist eingeladen. Zur Begrenzung der Teilnehmerzahl ist pro Institution jeweils nur eine Person eingeladen. In der Anlage: Einladung mit Tagesordnung, Anmeldebogen und Rückmeldebogen „Benennung des Vertreters“
27.03.2015 BMVI veröffentlicht Abschlussbericht zur Korridorstudie
Das Bundesministerium für Verkehr und Information (BMVI) stellt den Abschlussbericht zur Korridorstudie auf seiner Homepage zur Verfügung. http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/korridor-mittelrhein.html?linkToOverview=js Das BMVI schreibt:
„Der Abschlussbericht und die Endpräsentationen der Korridorstudie Mittelrhein werden veröffentlicht, um allen interessierten Bürger die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben. In einer Konsultationsphase bis Mitte Mai nimmt das BMVI unter der E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Kommentare, Anmerkungen und Vorschläge entgegen. Das Ergebnis der Studie wird zusammen mit den eingegangen Kommentaren die Grundlage für die Bewertung von Maßnahmen zur Optimierung des Mittelrheinkorridors im neuen Bundesverkehrswegeplan sein.“ Anmerkung BILA: Wir werden Stellung beziehen. Aber auch alle anderen interessierten Bürger sollten das Angebot wahrnehmen.
27.03.2015 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim beschließt Resolution betreffend der Bahn-Neubaustrecke Mit einer gemeinsamen Resolution stellen sich alle Fraktionen des Stadtparlaments erneut hinter die Forderung nach einer möglichst langen Trassenbündelung mit der A67. „Von dieser Führung darf frühestens südlich des Knotenpunktes der L 3110 mit der A 67 abgewichen werden.“ Das Stadtparlament hatte bereits 2008 einen gleichlautenden Beschluss gefasst.
24.03.2015 BILA im Gespräch mit dem Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsminister, Staatminister Tarik Al-Wazir in Wiesbaden Teilnehmer: Staatminister Tarik Al-Wazir, Anke Münker-Tiedke und Stefanie Rauner (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung) sowie aus Lampertheim Bürgermeister Gottfried Störmer, Jürgen Meyer (B90/Die Grünen) und Karl Hans Geil, Hans Schader, Ulrich Guldner (BILA).

Die geplante Neubaustrecke (NBS) zwischen Frankfurt und Mannheim ist für Minister Al-Wazir das wichtigste Bahnprojekt in Deutschland. Aus seiner Sicht gibt es mittelfristig keine Alternative zum Bau dieser Verbindung. Die NBS würde auf den Bestandsstrecken neue Kapazitäten für den Nahverkehr / S-Bahn schaffen und Lärmreduzierung durch die Verlagerung der Güterzüge in den Nachtstunden auf die NBS bringen. Für die NBS selbst gälten hohe Anforderungen an den Lärmschutz, nach den aktuellen Gesetzen. Schnell stellte sich heraus, dass auf der Grundlage des derzeitigen Sach- und Informationsstandes die Zielsetzungen der beiden Gesprächsparteien, die NBS in Bündelung mit der A 67 zu führen, nicht auseinander lagen. Durch eine Bündelung der NBS mit der A 67 würde auch die Gretchenfrage der BILA, eine Zerschneidung des Lampertheimer Waldes zu verhindern, gelöst. Minister Al-Wazir brachte jedoch zum Ausdruck, dass nicht das Land Hessen sondern die DB AG für die genaue Trassenplanung verantwortlich sei („Wir planen ja nicht“). Pressemitteilung BILA Bilder
17.03.2015 Arbeitskreis „Eisenbahntrassenführung auf Bergsträßer Gemarkungen“ in Heppenheim
Matthias Wilkes wies auf die demnächst veröffentlichte Korridorstudie hin und die 6-Wochenfrist für Stellungnahmen seitens aller interessierten Bürger.

Er berichtete, dass nachdem sich die Strecke als Güterverkehrsstrecke mit starkem Belastungsprofil darstellt, es jetzt in der Metropolregion Rhein-Main Widerstände hinsichtlich der zu erwartenden Lärmbelästigung gibt. So sei auch in Mannheim mehrfach öffentlich geäußert worden, dass man sich eine Umfahrung des Güterverkehrs vorstellen könnte. Eine Diskussion entspann sich dann über die Ertüchtigung der Pfalz-Rheinhessen-Strecke von Bingen Richtung Hochspeyer. Hierzu will Landrat Wilkes ein Positionspapier erstellen. Wilkes sprach auch davon, dass das ganze Projekt, auf Grund der neuen Erkenntnisse (Spangen bei Darmstadt, um den Güterverkehr in den Nachtstunden optimal auf die NBS verlagern zu können) wohl wieder von vorne aufgerollt wird, also „Raumordnungsverfahren neu“.
14.03.2015 BILA im Gespräch mit Frau Christine Lambrecht (SPD, MdB), Norbert Schmitt (SPD, MdL) und Landratskandidat Gerald Kummer (SPD, MdL)
Frau Lambrecht fordert als Region stark aufzutreten. Die gemeinsame Resolution sei ein wichtiges Signal an das BMVI und die DB AG. Bei allen Überlegungen dürfe der Mensch nicht zu kurz kommen. Die Äußerungen von Dr. Kurz, zu einer denkbaren Güterspange an Mannheim vorbei, gefallen ihr, da Viernheimerin, nicht. Herr Schmitt fordert: „Wir müssen als Region zusammen bleiben“. Er war bei der Vorstellung des Schlussberichts der Korridorstudie dabei. Je nach Streckenführung würde die Neubaustrecke 3,0 bis 3,6 Mrd. Euro kosten. Aufgrund der Kosten kommt es zumindest mittelfristig nicht zu einer linksrheinische Neubaustrecke von Köln über Bingen nach Ludwigshafen, die ca. 11 Mrd. Euro kosten würde. Herr Schmitt übergab die von ihm initiierte, überparteiliche, gemeinsame Resolution in Mannheim an Herrn Ferlemann.
Herr Kummer sprach sich erneut gegen die diagonale Zerschneidung von Wald und Feld und für die Bündelung mit der Autobahn aus. Die Neubautrasse dürfe keine zusätzliche Lärmbelastung bringen.
Ihm missfällt die späte Veröffentlichung der Unterlagen zur Korridorstudie, die man parallel zur Vorstellung hätte vorlegen müssen. Außerdem sieht er Schwierigkeiten für den S-Bahn-Betrieb auf der Riedbahn und Main-Neckar-Bahn, da der Güterverkehr kontinuierlich zunehmen werde, die Neubaustrecke aber erst in ca. 10 Jahren zur Verfügung stünde. Karl Hans Geil sagte hinsichtlich der Äußerungen von Dr. Kurz zur Güter-Spange: „Das Ziel der BILA ist die Verhinderung der C-Trasse. Es gibt keine Veranlassung von diesem Ziel abzuweichen.“ Bilder

12.03.2015 Gemeinsame Resolution zur Neubaustrecke
"Die Bundestags- und Landtagsabgeordneten des Kreises Bergstraße, die Bürgermeister der Städte Bensheim, Lampertheim, Lorsch, Viernheim, Zwingenberg und der Gemeinde Einhausen sowie Landrat Matthias Wilkes  bekräftigen übereinstimmend und  im Schulterschluss mit den Bürgerinitiativen "Mensch vor Verkehr e.V." und "Lebensraum vor ICE-Trasse!"  den Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2008, die gemeinsamen Resolutionen der Gemeinde Einhausen und der Stadt Lorsch aus 2007, der Städte Bensheim und Zwingenberg aus dem Jahr 2008, der Stadt Lampertheim aus dem Jahr 2008 sowie den Beschluss des Hessischen Landtags von 2004 zur geplanten Neubaustrecke ICE-Verkehrstrasse Frankfurt-Mannheim. Im Falle einer Neubautrasse entlang der A67 ist die Realisierung des damals schon geforderten langen bergmännischen Tunnels vor allem vor dem Hintergrund des zu erwartenden Güterverkehrs unverzichtbar. Im Einklang mit den oben genannten Beschlüssen und Resolutionen fordern wir weiterhin eine möglichst weitgehende Bündelung mit der A 67 nach Süden. Von dieser Führung darf frühestens südlich des Knotenpunktes der L 3110 mit der A 67 abgewichen werden. Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass die Vertreter des Kreises in dieser Angelegenheit gemeinsam die Interessen der Region vertreten und entschieden dafür eintreten, dass die geplante ICE-Neubaustrecke keine unzumutbaren Belastungen für Mensch und Umwelt bringen darf. Mit dieser Erklärung wollen wir zugleich allen Spekulationen entgegentreten, dass es zwischen den Unterzeichnern unterschiedliche Auffassungen zum Bau der Strecke gibt." (Anmerkung BILA: Wichtig für Lampertheim, dass die rot markierte Aussage nicht in irgend einem Beschluss aus 2008 schlummert, sondern noch einmal von allen aktuell zu Papier gebracht und bekräftigt wurde. Die Resolution wurde an die Entscheider in Berlin, Wiesbaden und Mannheim verschickt.)  Link Resolution
12.03.2015

Abschlussbericht der Korridorstudie wird in Mannheim vorgestellt
Staatssekretär Enak Ferlemann aus dem Bundesverkehrsministerium stellte den Schlussbericht des Gutachtens „Entwicklung einer verkehrlichen Konzeption für den Eisenbahnkorridor Mittelrheinachse – Rhein/Main – Rhein/Neckar – Karlsruhe (Korridorstudie)“ den Mitgliedern des Regionalverband Rhein-Neckar vor.

Inhaltlich nichts neues:

  • Zweigleisige Neubaustrecke an A5 / A67
  • Die NBS mündet nördlich von Mannheim in die Riedbahn ein
  • Mischverkehr; tagsüber schneller Personenverkehr, nachts Güterzüge
  • Keine Aussage zur Trassenführung, insbesondere zwischen Lorsch und Mannheim

Der Abschlussbericht der Korridorstudie Mittelrhein wird in Kürze auf der Webseite des BMVI veröffentlicht. Anschließend haben in einer Konsultationsphase alle interessierten Bürger die Möglichkeit, ihre Kommentare, Anmerkungen und Vorschläge bis Ende April an das BMVI zu senden. Das Ergebnis der Studie wird zusammen mit den eingegangen Kommentaren die Grundlage für die Bewertung von Maßnahmen zur Optimierung des Mittelrheinkorridors im neuen Bundesverkehrswegeplan sein.

Bei der anschließenden Diskussion, wie BILA am 14.03.2015 erfuhr, hätte der Mannheimer OB Dr. Kurz zur Sprache gebracht, dass das jetzt vorliegende Konzept (von der reinen ICE-Strecke zur Mischstrecke) nachts verstärkt Güterverkehr nach Mannheim bringen würde. Während für Mannheim ein Zuwachs an Durchfahrungen von Güterzügen festzustellen sei, würde der Güterverkehr auf der Rhein-Main-Strecke wesentlich und auf der Riedbahn merkbar verringert werden. Dr. Kurz äußerte sich insoweit positiv für einen Güterverkehr-Spange an Mannheim vorbei, möchte aber Verkehrslenkungsmaßnahmen für den Personenverkehr einrichten, die diesen verpflichtet, Mannheim anzufahren.

(BILA: Die wichtigste Aussage bei der Vorstellung der Korridorstudie kam nicht von Enak Ferlemann sondern von Dr. Kurz, mit der Feststellung, dass eine Güterzug-Spange an Mannheim vorbei zumindest denkbar wäre. Das sind ganz neue Töne aus Mannheim. Umdenken nach 15 Jahren?) Pressemitteilung  

09.03.2015 „Mensch vor Verkehr e.V.“ Lorsch/Einhausen und BILA im Gespräch mit Landratskandidat Christian Engelhardt (CDU, MdL)
Christian Engelhardt ließ sich die Situation und die Forderungen von Lorsch/Einhausen und Lampertheim vorstellen. Lorsch/Einhausen fordert einen langen bergmännischen Tunnel und BILA die möglichst lange Bündelung mit der A67 bis mind. zur L3110. Diese Forderungen wurden in den Kommunalen Gremien und von Seiten des Kreises Bergstraße bereits 2008 beschlossen, sind aber immer noch aktuell. Christian Engelhardt brachte zum Ausdruck, dass er als Landrat diese Forderungen/Beschlüsse voll übernehmen werde.
03.03.2015 Neue Bürgerinitiative "Gesundheit statt Bahnlärm in Mannheim" in Mannheim gegründet
Mitglieder der beiden BI in Neuostheim haben eine neue BI gegründet und fordern einen Güterzugbypass um Mannheim, in Tunnelbauweise.

Info der neuen BI aus Mannheim an BILA:
„Seit wenigen Tagen haben wir eine neue "Mannheimer" BI mit Homepage und Online-Petition-Unterschriftensammlung, und planen weitere Aktionen.“
www.gesundheit-statt-bahnlärm-in-mannheim.de
26.02.2015 Ortsbeirat Neuschloß
BILA berichtet zum Sachstand der Neubaustrecke.
16.02.2015 BILA im Gespräch mit Landratskandidatin Frau Dr. Birgit Reinemund (FDP)
Frau Dr. Birgit Reinemund (war Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied des Planungsausschusses ICE innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar) kennt das Thema Neubaustrecke sehr gut. Für sie ist „die Variante C gestorben“. Frau Reinemund spricht sich für die Bündelung mit der Autobahn aus.
04.02.2015 BILA im Gespräch mit der Bürgerinitiative „Innovativer Lärmschutz Neuostheim“ aus Mannheim
In Mannheim-Neuostheim gibt es zwei Bürgerinitiativen. BI „Innovativer Lärmschutz Neuostheim“ und BI „Lärmschutz Neuostheim“. Lange Zeit gab es unterschiedliche Ziele. Beide fordern mittlerweile bezüglich des Güterverkehrs die östl. Umfahrung Mannheims, da künftig allein in der Nacht bis zu 160 Güterzüge auf der östlichen Riedbahn fahren sollen. Man fordert zur Lärmreduzierung der Stadtteile im Osten von Mannheim eine Tunnellösung. Der Tunnel würde auch den Neckar unterqueren. Die BILA zeigt Verständnis für diese Position und weiß, das es auch in unserer Region Befürworter/innen dieser Lösung gibt. Doch die BILA sieht keine Veranlassung den Kompromiss, der in der Region gefunden wurde, in Frage zu stellen und fordert die Lösung, die als Kompromiss (Konsenstrasse) in der Region gefunden wurde und auch in der Region unterstützt wird.
09.01.2015 BILA im Gespräch mit Landratskandidat Gerald Kummer (SPD, MdL)
Gerald Kummer spricht sich klar gegen die Zerschneidungsvariante C aus. „Die ICE-Trasse darf nur kommen, wenn sie entlang der Autobahnen gebaut wird.“
17.12.2014 Pressemitteilung Landrat Wilkes:
 „Südhessen steht einmütig zur Position der Bergstraße – Landrat Matthias Wilkes konnte Einmütigkeit zum Thema ICE-Trasse erreichen“
„Darüber hinaus einigten sich alle Vertreter des Arbeitskreises „ICE-Trasse im Kreis Bergstraße“ (neben dem Kreis Bergstraße die betroffenen Städte und Gemeinden, die Bürgerinitiativen und Umweltverbände) darauf, diesem Positionspapier von Seiten der Bergstraße auch noch die bekannte und beschlossene Position des Kreises Bergstraße beizufügen. Diese wurde in einem einstimmigen Kreistagsbeschluss im Jahr 2008 von Landrat Matthias Wilkes eingebracht und beinhaltet u.a. einen langen bergmännisch gebauten Tunnel zwischen Einhausen und Lorsch sowie eine möglichst lange Parallelführung der Eisenbahntrasse mit der A67 in Richtung Süden, um auch für den Bereich Lampertheim/Neuschloß die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten (Beschluss siehe Anlage).“ (Anmerkung BILA: Die Position des Kreises Bergstraße wurde nicht im Textteil unter Punkt 4 eingebracht sondern nur als Anlage beigefügt.)
15.12.2014

Positionspapier der Region Darmstadt Rhein Main Neckar zur ICE-Neubaustrecke Rhein/Main – Rhein/Neckar
Die Stadt Darmstadt, die Landkreise Groß-Gerau, Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, der Odenwaldkreis und die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar haben ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt:

  1. Vollanbindung Darmstadt
  2. Die sogenannte Verkehrslenkungsvariante (tagsüber ICE, nachts Güterzüge) wird akzeptiert
  3. Freiwerdende Kapazitäten auf den Bestandsstrecken werden für den Regional- und Nahverkehr genutzt

BILA: Nach Inbetriebnahme der NBS verbleiben auf den Bestandsstrecken tagsüber Engpässe, siehe Korridorstudie. Freiwerdende Kapazitäten auf den Bestandsstrecken werden vom Güterverkehr geschluckt und stehen nicht für den Regional- und Nahverkehr zur Verfügung.

Positionspapier DA, IHK, 4 Kreise

02.12.2014 Arbeitskreis ICE Kreis Bergstraße Heppenheim
Matthias Wilkes legt ein gemeinsames Schreiben der Südhessischen Landkreise, der Stadt Darmstadt und der IHK RheinMainNeckar vor, in dem sie sich zur Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar positionieren. Staatsminister Al-Wazir (Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Verkehr) hätte dieses Positionspapier letzte Woche bei einem Treffen angeregt. Bevor Matthias Wilkes unterzeichnet, wollte er  die Zustimmung des Arbeitskreises einholen.
Ergebnis der Diskussion: Da die Forderungen von Einhausen/Lorsch und Lampertheim bezüglich der Trassenführung nicht im Positionspapier benannt werden, wird Landrat Wilkes aufgefordert, dies unter Punkt 4 nachzureichen.
06.11.2014 Ortsbeirat Neuschloß
BILA berichtet zum Sachstand der Neubaustrecke.
29.10.2014 BILA-Vorstand
21.10.2014 BILA erhält Antwort von der DBAG, Dr. Vornhusen
„Die in Ihrem Schreiben genannten Eckpunkte entsprechen im Grundsatz auch unseren Planungsprämissen. Wir möchten jedoch daran erinnern, dass darüber hinaus noch weitere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind, z.B. die verkehrlichen Zielsetzungen des Bundes, Erfordernisse aus Natura 2000, die Wirtschaftlichkeit ….“
15.10.2014 BILA erhält Antwort aus dem BMVI, Enak Ferlemann
Enak Ferlemann schreibt, dass er die BILA-Eckpunkte an die beauftragten Gutachter mit der Bitte um Berücksichtigung weitergeleitet hat.
07.10.2014 BILA-Vorstand
25.09.2014 BILA beim Arbeitskreis Verkehrswende im Umweltforum Mannheim
Auf Einladung von Herr Schober nahm BILA an der Sitzung des Arbeitskreis Verkehrswende in Mannheim teil. Thema war u.a. die Korridorstudie. Die Teilnehmer des Arbeitskreises waren von ProBahn Starkenburg, ProBahn Rhein-Neckar sowie BUND/NABU. Im Dezember ist ein weiteres Treffen geplant, um für den gesamten Korridor eine abgestimmte Position zu finden.
Der Arbeitskreis befasst sich seit 2009 neben einer reinen Personenverkehrs-NBS auch mit einer Option einer reinen Güterverkehrs-NBS und einer 4-gleisigen NBS.
Aktuell wird eine reine Güterverkehrs-NBS zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar befürwortet, da hierdurch die größten Verlagerungseffekte möglich sind und damit das Kapazitätsproblem am besten angegangen werden kann.
18.09.2014 Ortsbeirat Neuschloß
BILA berichtet zum Sachstand der Neubaustrecke.
16.09.2014

BILA schreibt an BMVI und DBAG
BILA bezieht sich auf die ersten Ergebnisse der Korridorstudie und nennt die wichtigen Eckpunkte:

  • Möglichst weitgehende Bündelung der Neubaustrecke mit vorhandenen Verkehrswegen
  • Wohnbau nahe Gleise sollen für Personenverkehr präferiert werden
  • Wohnbau ferne Gleise sollen für Güterverkehr präferiert werden
  • Der Nahverkehr soll verbessert werden (S-Bahn-Verbindungen ausgebaut)
  • Eingriffe in die Natur sollen von ihrer Auswirkung beurteilt werden. Deshalb keine Zerschneidung bestehender Waldgebiete, da diese in großem Maße nachhaltig geschädigt werden.
27.08.2014 BI Neuostheim bei BILA
Herr Jäger berichtet, dass sich die BI Neuostheim bisher überwiegend für besseren Lärmschutz entlang der östlichen Riedbahn eingesetzt hätte. Jetzt, nachdem klar wird, dass allein nachts bis zu 160 Güterzüge über die östliche Riedbahn fahren werden, hat man das Ziel geändert und fordert den Bau einer „Vorbeifahrt“ im Osten Mannheims. „Der beste Lärmschutz für Mannheim“, so Herr Jäger, sei „Kein Güterverkehr durch Mannheim.“
BI Neuostheim und BILA formulieren gemeinsame Forderungen, die von beiden Initiativen an die Entscheider (BMVI und DBAG) gesandt werden.
Der Kontakt zwischen den BI soll gepflegt werden.
20.08.2014 Dr. Meister bei BILA
Dr. Meister stellt die am 21.07.2014 erhaltenen Informationen vor. Die Gutachter hätten dargestellt, wie die Neubaustrecke in das Bestandsnetz eingebettet wird, nicht wo die Schienen genau liegen. Aufgrund höherer Lärmschutzvorgaben, würde man die Güterzüge in der Nacht von den Bestandsstrecken Riedbahn und Main-Neckar-Bahn auf die NBS verlagern. Eine linksrheinische Variante würde wohl weit außerhalb der Wirtschaftlichkeit liegen und wäre nicht weiter betrachtet worden.
04.08.2014 Arbeitskreis ICE Kreis Bergstraße Heppenheim
Landrat Wilkes stellt die am 21.07.2014 erhaltenen Informationen vor. Er ist mit dem „Zwischenbericht“ nicht zufrieden. Bezüglich des Gutachtens sei man wieder „Zum Ursprung zurück“ gekommen. Der Zwischenbericht entspricht dem Zustand vor dem Gutachten. Schon damals hätte man, da die reine ICE-Strecke nicht wirtschaftlich war, die Güterzüge in der Nacht mit einrechnen können.
Landrat Wilkes bezweifelt, dass, durch das Verlagern der ICE auf die NBS, auf den Bestandsstrecken tagsüber genügend Platz für Nahverkehr / S-Bahn bleibt, vor dem Hintergrund der prognostizierten Zuwächse von + 43 % beim Güterverkehr bis 2030.
Im Arbeitskreis wurde Fragen, Meinungen, Vorschläge gesammelt und an das BMVI versandt.
01.08.2014

RNF – Zur Sache
Frau Dr. Dagmar Bross-Geis (IHK Mannheim), Christian Specht (1. Bgm. Mannheim), Christoph Trienemeier (Ltd. Dir. Verbund Region Rhein-Neckar, Matthias Wilkes (Landrat Kreis Bergstraße), Eckart Fricke (Konzernbevollmächtigter BW der DBAG) im Gespräch mit Herrn Siegelmann zur Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim. Interessante Aussagen:

  • Specht
    Die östliche Riedbahn innerhalb Mannheims wird zweigleisig ausgebaut und erhält optimalen Lärmschutz, so Specht. Dies sei insbesondere wegen der ca. 160 Güterzüge notwendig, die nachts über die Neubaustrecke fahren und mitten durch Mannheimen über die östliche Riedbahn geleitet werden müssen. Specht fordert: „Moderne Lärmschutzwände mit transparenten Elementen, dass keine Mauer durch Mannheim gezogen wird.“
  • Bross-Geis
    „Ob das für den Güterverkehr die endgültige Lösung ist, sei noch einmal dahin gestellt.“ „…..Ob man irgendwo noch einen zusätzlichen Anschluss mal für den Rangierbahnhof bauen sollte, das sollte man sich mal überlegen, und zwar so, dass die Diskussion über einen Bypass für den ICE nicht mehr aufkommt, denn es ist auch technisch möglich, einen Abzweig in den Rangierbahnhof zu bauen, ohne dass man mit ICE daran vorbeifahren kann.“
  • Trienemeier
    „Ja, wir haben einen Durchbruch. Die Bahn ist weg von der eindimensionalen Sicht. Im nächsten Schritt wird es erst spannend.“
    “Die Korridorstudie würde das Projekt nur definieren, d.h. für den BVWP 2015 darstellen. Wie die Streckenführung dann sein wird, werden die dann folgenden Verfahren und Diskussionen zeigen“.  „….Bypass ist nicht mehr der richtige Begriff. Wenn, dann geht es um die Anbindung des Güterbahnhofs“.
  • Fricke
    In Freiburg und Offenburg werden Güterspangen vorbei an den Städten gefordert und gebaut, so Fricke. „Die Frage eines Bypasses wird immer wieder kommen“ „Sobald der Planungsauftrag an die DBAG ergeht, wird man sehen, mit welcher Detailplanung wir weiter einsteigen“.

(Anmerkung BILA:
Für Dr. Kurz und Christian Specht ist klar, die NBS mündet im Norden Mannheims in die Riedbahn ein. Der ICE-Anteil fährt über die westliche Riedbahn zum Hauptbahnhof und der Güterzug-Anteil über die östliche Riedbahn zum Güterbahnhof. Die Anwohner an der östlichen Riedbahn erhalten optimalen Lärmschutz.
Die anderen Diskussionsteilnehmer können sich eine Spange für den Güterverkehr im Osten Mannheims vorstellen.)

01.08.2014 Eisenbahnunglück im Mannheimer Hauptbahnhof
Ein auch Gefahrgut führender Güterzug fuhr in einen EC, zwei Personenwagen und zwei Container stürzten um, 35 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die lokale Presse formulierte die "Drastische Warnung": [Obwohl glücklicherweise kein Gefahrgut ausgelaufen ist,] "ist es [umso wichtiger], dass die Bahn mit Stadt und Metropolregion jetzt umgehend die Planungen einer extra Güterzugtrasse an Mannheim vorbei in die Wege leitet." "Das Zugunglück am Freitag hat die Dringlichkeit einer Güterzugstrecke möglichst fern von Wohngebieten noch einmal auf drastische Art und Weise deutlich gemacht." Drastische Warnung, Martin Tangl, MM, vom 05.08.2014
25.07.2014 Bürgermeister Störmer informiert BILA
Bürgermeister Störmer stellt die am 21.07.2014 erhaltenen  Informationen vor. Bei den Projektzielen hätte man jetzt auch die Lärmvermeidung als weiteres Ziel mit in die Studie aufgenommen. Er bemängelt, dass  nicht zu erkennen war, welche Varianten überhaupt untersucht wurden. Auch fehlen aus seiner Sicht Aussagen zur Bewertungen der Varianten. Veranschlagt seien für das Projekt ca. 3 Mrd. Euro. Unterlagen wurden keine verteilt.
23.07.2014 Mannheim und Region loben Gutachten
In einer Pressemitteilung zeigen sich Stadt Mannheim und Verband Metropolregion Rhein-Neckar „weitgehend zufrieden“. Die NBS würde vor allen Dingen nachts eine Lärmentlastung auf den Bestandsstrecken und eine Kapazitätserweiterung für den Personennahverkehr bringen. Ein Bypass an Mannheim vorbei hätte nicht zur Debatte gestanden. Bezüglich der Güterzüge, die künftig nachts über die östliche Riedbahn durch Mannheim fahren, will sich Mannheims OB Dr. Kurz für zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen einsetzen.
21.07.2014

Stand des Gutachtens (Korridorstudie), Vorstellung in Mannheim
Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung des „Regionalforums ICE-Knoten Rhein-Neckar“ und des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain wurde der Sachstand der Korridorstudie von Vertretern des Bundesministeriums für Verkehr und Information, Intraplan Consult GmbH, BVU Beratergruppe Verkehr+Umwelt GmbH und SMA & Partner AG vorgestellt.

Obwohl die beauftragte Korridorstudie den Großraum zwischen Köln und Karlsruhe betrachtet, wurde nur der Teil des Gutachtens zwischen Frankfurt und Mannheim vorgestellt. Die Gutachter zeigten kurz verschiedene Varianten auf, konzentrierten sich im weiteren Verlauf auf eine Neubaustrecke (NBS) zwischen Frankfurt und Mannheim.

  • Die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim wird auf jeden Fall benötigt
  • Trasse zwischen / parallel zu A5 und A67
  • Tagsüber nutz der schnelle Personenverkehr die NBS, wodurch freie Kapazitäten für den Nahverkehr/S-Bahn auf der Riedbahn und Main-Neckar-Bahn entstehen
  • Nachts nutzt der Güterverkehr die NBS, wodurch die Lärmbelastung an Riedbahn und Main-Neckar-Bahn reduziert wird.
  • Höchstfahrzeit F-MA: kleiner/gleich 30 Minuten, d.h. Tempo 250 km/h ist erforderlich.
  • Keine Aussagen zur Einführung der NBS nach Mannheim
  • Keine Aussagen zu einer ggf. untersuchten linksrheinischen NBS
  • Keine Aussagen zu einer ggf. untersuchten Güterspange im Osten Mannheims

Im Laufe des Jahres 2014 sei mit der Veröffentlichung zu rechnen.

01.08.2014 Eisenbahnunglück im Mannheimer Hauptbahnhof
Ein auch Gefahrgut führender Güterzug fuhr in einen EC, zwei Personenwagen und zwei Container stürzten um, 35 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die lokale Presse formulierte die "Drastische Warnung": [Obwohl glücklicherweise kein Gefahrgut ausgelaufen ist,] "ist es [umso wichtiger], dass die Bahn mit Stadt und Metropolregion jetzt umgehend die Planungen einer extra Güterzugtrasse an Mannheim vorbei in die Wege leitet." "Das Zugunglück am Freitag hat die Dringlichkeit einer Güterzugstrecke möglichst fern von Wohngebieten noch einmal auf drastische Art und Weise deutlich gemacht." Drastische Warnung, Martin Tangl, MM, vom 05.08.2014
03.07.2014 Ortsbeirat Neuschloß
BILA berichtet zum Sachstand der Neubaustrecke.
17.06.2014 Arbeitskreis ICE Kreis Bergstraße Heppenheim
Die veröffentlichten Informationen und Ergebnisse der Korridorstudie sowie das Dementi von Enak Ferlemann werden diskutiert.
12.06.2014 Ferlemann: Berichterstattung im Darmstädter Echo ist „unzutreffend“
Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und Information, reagiert prompt. Die Aussagen im Darmstädter Echo zu den Ergebnissen der Korridorstudie seien „unzutreffend“, da  „ ….reine Güterzugstrecken die komplexen verkehrlichen Aufgabenstellungen im Raum Frankfurt/Main und Mannheim nicht erfüllen“ würden und „eine deutlich geringere gesamtwirtschaftliche Rentabilität“ hätten.
Weitere Info: Im Juli sei in Mannheim eine Informationsveranstaltung zur Studie vorgesehen.
06.06.2014 MdB Dr. Meister fragt bei Staatssekretär Ferlemann nach
Überrascht von der Veröffentlichung des Darmstädter Echos und anderen Medien in der Region, fragt Dr. Meister nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Korridorstudie und nach dessen Inhalten.
05.06.2014 Darmstädter Echo: Neubaustrecke wird reine Güterzugtrasse
Laut Darmstädter Echo schlägt das für die Korridorstudie beauftragte Münchner Ingenieurbüro Intraplan Consult GmbH eine reine Neubaustrecke für Güterzüge vor. Vorteil für die Region sei die Befreiung der Riedbahn und Main-Neckar-Bahn vom lärmenden Güterverkehr.
25.04.2014 Bund prüft noch mehr Varianten
Das Bundesministerium für Verkehr und Information (BMVI) begründet die weiteren Verzögerungen bei der Erstellung der Korridorstudie damit, dass gegenüber den ursprünglichen Planungen eine „wesentlich höhere Zahl an Varianten betrachtet werden“ müsse, so die Aussage einer Pressesprecherin. Die Studie soll im Laufe des Jahres 2014 veröffentlicht werden. Ursprünglich sollte die Korridorstudie bis Mitte 2013 vorliegen.
13.03.2014 Ortsbeirat Neuschloß
BILA berichtet zum Sachstand der Neubaustrecke.
30.01.2013 Newsletter 02/2013 der Metropolregion Rhein-Neckar
Text Newsletter: Bahn und Region bei Neubaustrecke F rankfurt-Mannheim einig
Das Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar hat die neuesten konzeptionellen Überlegungen der Deutschen Bahn AG für die seit Jahren diskutierte Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar positiv aufgenommen und im regionalen Schulterschluss akzeptiert. Der nun unterbreitete Vorschlag sieht eine so genannte „Verkehrslenkungsvariante“ vor, wonach zwischen Frankfurt und Mannheim zwei neue Gleise gebaut werden sollen. Diese könnten von 6 bis 22 Uhr dem Personenfernverkehr zur Verfügung stehen und von 22 bis 6 Uhr den Schienengüterverkehr aufnehmen. Diese Variante erlaubt tagsüber eine Beschleunigung des Personenfernverkehrs und damit einhergehend eine Aufwertung des Mannheimer Hauptbahnhofs. Zudem würden die Main-Neckar-Bahn und die Riedbahn vom nächtlichen Güterverkehr befreit. Ebenso könnte die S-Bahn Rhein-Neckar von freiwerdenden Kapazitäten profitieren. Der gefundene Konsens soll nun in ein für 2013 angekündigtes Gutachten zum Eisenbahnkorridor „Mittelrheinachse/Rhein-Main/Rhein-Neckar/Karlsruhe“ einfließen.
23.01.2013 BILA erhält Antwort aus dem Verkehrsministerium
Enak Ferlemann (Parlamentarische Staatssekretär) verweist in seinem Antwortschreiben auf die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Anfang 2012 in Auftrag gegebene Studie.
Auszug aus dem Schreiben von Staatssekretär Ferlemann: „Im Rahmen der Korridorstudie für die Mittelrheinachse soll eine tragfähige Lösung gefunden werden, die sich wirtschaftlich darstellen lässt und damit Aussicht auf eine Berücksichtigung in dem neuen Bundesverkehrswegeplan haben kann. Hierbei wird auch die Neubaustrecke Rhein/Mai-Rhein/Neckar geprüft, wobei auch die von Ihnen vorgetragenen Aspekte berücksichtigt werden.“
09.01.2013 Landrat Matthias Wilkes erhält Antwort aus dem Verkehrsministerium
Enak Ferlemann (Parlamentarische Staatssekretär) verweist in seinem Antwortschreiben auf die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Anfang 2012 in Auftrag gegebene Studie.
Auszug aus dem Schreiben von Staatssekretär Ferlemann: „Im Rahmen der Korridorstudie für die Mittelrheinachse soll eine tragfähige Lösung gefunden werden, die sich wir tschaftlich darstellen lässt und damit Aussicht auf eine Berücksichtigung in dem neuen Bundesverkehrswegeplan haben kann. Hierbei wird als einer der Planfälle auch eine Güterverkehrs-Neubaustrecke zwischen Mannheim und Rhein-Main-Gebiet untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie werden Ende dieses Jahres (2013) erwartet“.
27.12.2012 BILA schreibt an Staatssekretär Enak Ferlemann
BILA erwartet, dass die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Auftrag gegebenen Studie den Lückenschluss zwischen Frankfurt und Mannheim dringlich und zeitnah empfehlen wird.  
Auszug aus dem Schreiben an Staatssekretär Ferlemann: „Damit steht die gleiche Frage im Raum, die wir bei den Gesprächen mit Ihnen erörtert haben. Nun gehe nicht nur ich davon aus, dass Ihre damalige Position gegen die Waldzerschneidungstrasse und für die Bündelung mit der A 67 weiterhin von Ihnen vertreten wird. Im Sinne einer „Ergebnissicherung“ bitten wir Sie um ein Gespräch in den ersten Monaten des kommenden Jahres. Vielleicht lässt es sich bei einem Besuch in unserer Nähe als „Abstecher“ zu uns ermöglichen, wir kommen aber auch gerne zu Ihnen nach Berlin, denn diese Bestätigung ist uns im Sinne unseres Waldes sehr wichtig.  Ich hoffe, Sie haben Verständnis für unsere Bitte. Ich würde mi ch freuen, wenn ein Treffen möglich ist. Die terminliche Absprache kann gerne über das Büro unseres MdB Dr. Michael Meister vorgenommen werden, mit dem ich in Kontakt stehe.“
19.12.2012 ICE-Regionalforum tagt in Mannheim
Neben den Vertretern der Metropolregion sind auch Vertreter der DB AG anwesend.
Das von Landrat Matthias Wilkes vorgestellte Konzeptpapier einer „reinen Güterzugtrasse“ wird nicht unterstützt. Die DB AG favorisiert dagegen eine Neubaustrecke für den Mischbetrieb. Tagsüber sollen ICE und nachts Güterzüge über die Neubastrecke rollen. Das ICE-Regionalforum schließt sich dieser Auffassung an.
12.12.2012 Arbeitskreis ICE Kreis Bergstraße tagt in Heppenheim
Landrat Matthias Wilkes stellt Konzeptpapier „Vorfahrt für ICE und S-Bahn durch neue Kapazitäten für den Güterverkehr“ vor. Da die Hauptverkehrsachse für den Güterverkehr zwischen Rotterdam und Genua liege, kann sich Landrat Wilkes eine Trasse links des Rheins vorstellen.
Die anwesenden Vertreter von Kommunen, Bürgerinitiativen sowie BUND und NABU begrüßen das Konzeptpapier.
07.12.2012 Landrat Wilkes sendet Konzeptpapier nach Berlin
Landrat Matthias Wilkes reicht das vom Kreistag des Kreises Bergstraße beschlossene Konzeptpapier „Vorfahrt für ICE und S-Bahn durch neue Kapazitäten für den Güterverkehr“ be im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ein.
04.12.2012 DB Netz AG äußert sich zur Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
Oliver Kraft, Vorstandschef der DB Netz AG, äußert sich am Rande der Inbetriebnahme des 9,4 km langen Katzenbergtunnels im Süden Baden-Württembergs zum Lückenschluss zwischen Frankfurt und Mannheim.
Auszug aus dem MM vom 05.12.2012: „Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass das vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Gutachten zum Schienenverkehrskorridor zwischen Frankfurt und Mannheim im Sommer 2013 vorliegt. „Auf der Basis dieses Gutachtens werden wir dann die weiteren Planungen für die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim vo rantreiben“, sagte Oliver Kraft, Vorstandschef der zuständigen DB Netz AG, gestern in Efringen-Kirchen. …… Das Verkehrsministerium hatte das Gutachten Anfang 2012 angestoßen, weil auch aus Sicht der Behörde keine Lösung auf dem Tisch liegt, um die bestehenden Engpässe zwischen Frankfurt und Mannheim aufzuheben. Die Untersuchung soll ausdrücklich “ergebnisoffen“ stattfinden. Es zeichne sich allerdings schon jetzt ab, so Kraft, dass die Neubaustrecke nicht nur vom Personen-, sondern auch vom Güterverkehr genutzt werden soll. …..  „
BILA: Schon vor Abschluss des Gutachtens ist für die DB Netz AG klar, dass die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim als Mischstrecke für Personen- und Güterzüge gebaut wird.
08.11.2012
Trasse für Güterverkehr als Chance – Konzeptpapier des Kreises Bergstraße
Der Kreistag des Kreises Bergstraße hat ein von Landrat Wilkes vorgestelltes Konzeptpapier mit dem Titel „Vorfahrt für ICE und S-Bahn durch neue Kapazitäten für den Güterverkehr“, einstimmig angenommen. Mit dem Konzeptpapier fordert der Kreis den Bau einer „reinen Güterverkehrstrasse“ im Korridor Region Rhein/Main-Rhein/Neckar, ferner die Modernisierung der Riedbahn und eine Verbindung der Main-Neckar-Bahn zum Frankfurter Flughafen.
Der Eindruck des Stillstandes in Sache ICE sei trügerisch, so Landrat Wilkes. Es sei wichtig die Idee der reinen Güterzug-Trasse jetzt einzubringen, bevor das vom Bundesverkehrsministerium beauftragte neue Verkehrsgutachten endgültige Fakten schafft.
Das Konzeptpapier soll nun dem Vorstand der Metropolregion Rhein-Neckar vorgelegt werden. In einem weiteren Schritt soll das Konzept im Bundesverkehrsministerium erläutert werden.
08.04.2011 DB Netz AG sagt Projektbeirat ab
Die DB Netz AG sagt die im April 2011 anstehende Sitzung des Projektbeirats in Darmstadt ab und schlägt einen Termin im Herbst 2011 vor. Im Auftrag des BMVBS werde derzeit geprüft, inwieweit der Projektzuschnitt hinsichtlich Trassierung und Betriebskonzept für die Neubaustrecke optimiert werden kann. Danach werde sich das BMVBS im Rahmen der Arbeiten zum neuen Bundesverkehrswegeplan mit den Ergebnissen befassen.
01.03.2011 Staatssekretär Enak Ferlemann in Neuschloß
Der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann sprach sich bei seinem Besuch in Lampertheim-Neuschloß klar und öffentlich für die Bündelungsvariante, sprich die Konsenstrasse, aus. Bei der vom Bundesverkehrsministerium beauftragten „Überprüfung der Bedarfe für die Bundesschienenwege“ sei, so Ferlemann, die Bündelungsvariante unterstellt worden. Das Ergebnis der Studie zeigt jedoch Optimierungsbedarf auf. Laut Enak Ferlemann erwartet das Verkehrsministerium nun seitens der DB AG bis zum Sommer eine Überarbeitung des Konzeptes. Insbesondere die Kapazitätsprobleme beim Güterverkehr seien zu klären. Die grundsätzliche Tendenz zur Konsenstrasse wird dadurch nicht in Frage gestellt.
Dr. Vornhusen, Öffentlichkeitsbeauftragter der DB AG für Hessen, bestätigte diesen Auftrag und betonte, dass die Bahn nicht gewillt sei mit „aller Grausamkeit gegen die Kommunen vorzugehen“, sondern, ganz im Gegenteil, eine von allen getragene Lösung anstrebe.
03.02.2011 Arbeitskreis ICE in Heppenheim steht zur Konsenstrasse
Die Mitglieder des Arbeitskreises ICE auf Bergsträßer Gemarkung (betroffene Kommunen, Verbände ind Bürgerinitiativen) stehen zur Konsenstrasse auf der Westseite der Autobahn. Die Positionierung des BUND und des Umweltforum Mannheim vom November 2010 für „Mannheim Direkt“, ist für die Mitglieder des Arbeitskreises nicht nachvollziehbar und wird scharf kritisiert.
02.02.2011 BILA bei Ministerin Puttrich
BILA und Bürgermeister Maier treffen mit der neuen Hessischen Ministerin für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Lucia Puttrich, zusammen und stellen die Trassensituation im Bereich Lampertheim vor. Dank gilt Alexander Bauer, CDU, MdL, der das Gespräch vermittelte.
27.01.2011 ICE-Infoabend mit Vertretern der DB AG in Mannheim-Gartenstadt
Stadtrat Roland Weiß als Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Guido Carl (BUND) und Andreas Schöber (Pro Bahn) luden zu einem Infoabend mit Vertretern der DB AG ins Bürgerhaus in Mannheim-Gartenstadt ein. Die Einladenden sprechen sich für die Zerschneidungsvariante Mannheim Direkt aus.
Von den 4 Vertreter der DB AG, Paul Gerhardt (Projektleiter), Jörg Ritzert (Großprojekte), H. Nehlis und Frau Fellenberg (Sprecherin der DB AG) gab es keine neuen Aussagen. Aufgrund der Überprüfung der Bedarfszahlen (Ramsauer-Papier) hätte die DB AG die Hausaufgabe bekommen, ein neues Verkehrskonzept für den Korridor Frankfurt-Mannheim zu erstellen. Erst nach der Erstellung dieses neuen Verkehrskonzeptes könne man Aussagen zur dafür erforderlichen Infrastruktur machen. Dies sei frühestens im Sommer 2011 zu erwarten.
Aufgrund verschiedener Nachfragen erklärten die Bahnleute, dass südlich von Lorsch noch alles offen sei, die Fußnote noch gelten würde und  auch der Bypass, entsprechend der Aussagen aus dem Ramsauer-Papier, in die Überlegungen mit einbezogen wird.
27.01.2011 Ausschuss Umwelt und Technik steht zur Konsenstrasse
In der Sitzung des Ausschusses „Umwelt und Technik“ der Stadt Mannheim am 27.01.2011 wurde der Antrag der Mannheimer Liste (ML) abgelehnt, wonach Mannheim sich von der getroffenen Entscheidung zur „Konsenstrasse“ abwenden und künftig die Zerschneidungsvariante „Mannheim Direkt“ favorisieren soll.
20.01.2011 Ilvesheims Bürgermeister Metz wendet sich an Verkehrsminister Dr. Ramsauer
Für die Gemeinde Ilvesheim würde eine Streckenführung östlich der A6 an Mannheim vorbei bedeuten, so Bürgermeister Metz, dass die Neubaustrecke über mehrere Kilometer auf Ilvesheimer Gemarkung verliefe. Und zwar in ca. 300 Meter Entfernung an der bestehenden Wohnbaubebauung entlang.
11.01.2011 Christine Lambrecht: Bahnchef Grube soll Bypass ausschließen
Die rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht hat sich gemeinsam mit dem Bergsträßer Landtagsabgeordneten Norbert Schmitt (SPD) an Bahnchef Grube gewandt. Auslöser der Anfrage sind Berichte über eine Erklärung der Bundesregierung gegenüber dem Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz, nach der die Bahn in ihren Prüfungen an die Frage der Streckenführung im Raum Mannheim "vorbehaltlos" herangehe, also auch eine sogenannte Bypass-Lösung nicht ausschließe.
05.01.2011 OB Dr. Kurz misstraut Verkehrsministerium
Neuer Wirbel um den ICE-Bypass. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz nutzte den städtischen Neujahrsempfang, um die Alarmglocken zu läuten. Er habe klare Hinweise, dass das Bundesverkehrsministerium sich nicht an den Beschluss des Bundestages halten wolle und darüber nachdenke, die ICE-Neubaustrecke von Frankfurt nach Stuttgart an Mannheim vorbei bauen zu lassen.
01.12.2010 Neuer Verbandsdirektor bei BILA
Der neue Direktor des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN), Ralph Schlusche und Christoph Trinemeier, leitender Direktor des VRRN, waren einer Einladung der BILA gefolgt.
Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) will an der ICE-Konsenstrasse,  Bündelung der Trasse mit den Autobahnen, festhalten. Wie die BILA wollen die VRRN-Vertreter keine Zerschneidung des Waldes und keine weitere Lärmbelästigung für die Stadt.
"Wir haben eine Trasse, die wir gemeinsam vertreten können", sagte Trinemeier. Die gesamte Region hat sich dafür ausgesprochen, die geplante Zugstrecke auch südlich von Lorsch parallel zur A 67 zu führen und erst kurz vor dem Viernheimer Dreieck abknicken zu lassen. "Diesen Konse ns werden wir nicht aufgeben", meinte Schlusche.
29.11.2010 Projektbeiratssitzung NBS Rhein/Main-Rhein/Neckar in Darmstadt
Aussagen der DB AG:
1. Planabschnitt von Frankfurt bis Mörfelden:  Der Feststellungsbeschluss wird im 3. Quartal 2011 erwartet.
2. Planabschnitt von Mörfelden über Darmstadt bis Pfungstadt: Enge Bündelung auf Ostseite der BAB, mit Nordanbindung Darmstadt, mit Fernbahnhof Darmstadt West, mit 6-streifigen Ausbau der A67, mit Umbau des Autobahnkreuz Darmstadt. Der Antrag zur Planfeststellung wird im 2. Quartal 2011 eingereicht.
3. Planabschnitt Nord von Pfungstadt bis Lorsch: Enge Bündelung auf der Ostseite der A67. Kein Tunnel von Bensheim-Langwaden bis Lorsch. Fertigstellung der Unterlagen bis Ende 2011.
3. Planabschnitt Süd von Lorsch bis Landesgrenze: Noch alles offen.
11.11.2010 Überprüfung der BedarfspläneRamsauer-Papier“
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung legt die Ergebnisse der Überprüfung der Bedarfspläne für die Bundesschienenwege und Bundesfernstraßen vor. Nach § 4 Abs. 1 des Gesetzes über den Ausbau der Schienenwege des Bundes sowie des Fernstraßenausbaugesetzes sind die Bedarfspläne alle 5 Jahre zu überprüfen. Im Ramsauer-Papier wird zur NBS Rhein/Main-Rhein/Neckar wie folgt kommentiert:
Die insbesondere zwischen Darmstadt und Mannheim Friedrichsfeld verbleibenden Kapazitätsengpässe zeigen, dass die NBS Rhein/Main – Rhein/Neckar noch keine zufriedenstellende Gesamtlösung für die in diesem Korridor bestehenden Probleme darstellt.  ….
Hierauf aufbauend wäre zu überprüfen, ob weitere oder ggf. andere Infrastrukturmaßnahmen zur Lösung der bestehenden Kapazitätsprobleme erforderlich sind. In diese Überlegungen sollte auch der Bypass Mannheim unter Berücksichtigu ng der Wahrung einer angemessenen Anbindung des Knotens Mannheim an den SPFV einbezogen werden.
> Überprüfung der Bedarfspläne:
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/59400/publicationFile/30929/schlussbericht-schienen-de.pdf ) (34 MB)
11.11.2010 Dr. Michael Meister übt Kritik an BUND
Der Bergsträßer CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Meister hat ebenso wie verschiedene andere Gruppen in einer Stellungnahme heftige Kritik am Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und an den im Mannheimer Umweltforum zusammengeschlossenen Umweltverbänden geübt, da diese sich in ihrer Stellungnahme zur ICE-Trassenführung für die Trassenvariante "Mannheim direkt" als vergleichsweise umweltverträglichste Variante ausgesprochen hatten. Meister hatte den Verbänden vorgeworfen, dass sie damit die bisherige gemeinsame Position der Region zur Trassenführung (Bündelungs- oder "Konsenstrasse") verlassen und eine Trasse bevorzugen würden, die für Mensch und Natur mit katastrophalen Folgen verbunden wäre.
„Es ist mir unbegreiflich, wie Umweltverbände eine für Mensch und Natur katastrophale Zerschneidung dieses wertvollen Waldgebietes gutheißen können“, so der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister (CDU).
04.11.2010 Umweltverbände wollen Zerschneidungsvariante
Der BUND und das Umweltforum Mannheim haben sich im Streit um die ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim für die von der Bahn favorisierte Zerschneidungsvariante "Mannheim direkt" ausgesprochen. Sie führt ab Lorsch Richtung Südwesten auf einer Länge von 12 Kilometern quer durch den Lorscher Wald an Lampertheim vorbei und mündet nördlich des Bahnhofs Mannheim-Waldhof bei Schönau in die Riedbahn. Dieses sei der kürzeste Weg von Frankfurt nach Mannheim, die Eingriffe in die Natur blieben verhältnismäßig gering . Bedingung sei lediglich, dass die Trasse zumindest teilweise in einem gedeckelten Trog geführt werde.
24.09.2010 BILA spricht mit Regierungspräsident Baron
RP Baron bestätigt am Rande der Feier zum Abschluss des 4. Sanierungsabschnittes in Neuschloß, dass die von der DB Netz AG beantragte Variante C nicht in den Regionalplan Südhessen übernommen wird. Es bleibt bei den Bündelungsvarianten. Der Regionalplan Südhessen werde im November 2010 dann offiziell festgestellt.
17.09.2010 Regionalversammlung berät über Regionalplan Südhessen
In der Regionalversammlung Südhessen wurde über die eingebrachten Änderungsanträge zum Regionalplan Südhessen, so u.a. auch über die Forderung der DB Netz AG zur Variante C, beraten.
Ergebnis: Im Regionalplan werden nur die Trassen des ursprünglichen Raumordnungsbeschlusses berücksichtigt. Gemeint sind die Bündelungstrassen an der A67 und A5. Die Zerschneidungsvariante C wird nicht in den Regionalplan aufgenommen.
08.09.2010 Bahn sagt Projektbeirat in Darmstadt ab
Das Bundesverkehrsministerium führt nach Aussagen der DB Netz AG zur Zeit aufgrund der angespannten Haushalslage eine Priorisierung der Bedarfsplanobjekte durch. Der Prozess würde sich bis Oktober 2010 hinziehen. Die für den 20.09.2010 terminierte Sitzung des Projektbeirats in Darmstadt wird in den November 2010 verschoben.
01.09.2010 Staatssekretär Stefen Saebisch in Neuschloß
Staatsekretär Saebisch aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gab sich mit Aussagen zur Trassenführung deutlich bedeckt. Die Landesregierung werde die nächsten Schritte der DB AG abwarten. Gleichzeitig lassen Äußerungen des Staatssekretärs zum sich in Darmstadt anbahnenden Kompromiss den Schuss zu, dass im Hintergrund sehr wohl Gespräche laufen.
Zu den Forderungen der Region und der Regionalversammlung Südhessen nach einer möglichst weitgehenden Bündelung mit der A67 sprach Saebisch: „ Das Ministerium hat keinen Grund gegen den gefundenen Konsens in der Region vorzugehen“.
31.08.2010 OB Dr. Kurz gegen Güterzüge durch die Stadtgebiete Mannheims
In der September-Ausgabe des MEIER (Stadtmagazin Mannheim) äußert sich OB Dr. Kurz in einem Interview über Visionen für Mannheim. Zum Thema Schienengüterverkehr sagt er: „Die Argumentationslinie der Bahn, warum sie den Bypass will, hat einen substanziellen Kern“ und meint damit den wachsenden Güterverkehr. „Es kann doch nicht sein, dass der ganze Nord-Süd-Güterverkehr durch die Stadtgebiete Mannheims geht, und in der Pfalz gar keine Güterverkehrsachse besteht.“  
Da die NBS im Ried und nicht in Rheinland-Pfalz gebaut wird, plädiert Dr. Kurz im Grunde für den Güterbypass an Mannheim vorbei und stellt damit die Weichen in Richtung Projektziel der DB AG: Volleinschleifung des Schienenpersonenfernverkehrs zum Hauptbahnhof ab dem Viernheimer Dreieck und Vorbeifahrt für den Güterverkehr.
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29.06.2010 BILA im Bundesverkehrsministerium in Berlin
Staatssekretär Enak Ferlemann empfängt Vertreter der BILA und der Stadt Lampertheim im Bundesverkehrsministerium in Berlin. BILA stellt die Situation, die Ziele und den politischen Konsens der gesamten Region vor. Staatssekretär Ferlemann zeigte sich sehr gut informiert und verspricht sich gegen die Zerschneidungsvariante einzusetzen. Er wird die DB AG auffordern die Bündelungsvariante zu wählen und dem gefundenen Konsens der Region zu folgen.
29.06.2010 BILA bei MdB Dr. Michael Meister in Berlin
Dr. Michael Meister empfängt BILA, bestehend aus Karl Hans Geil, Dieter Goll, Hans Schader und Ulrich Guldner, sowie Bürgermeister Erich Maier und Erster Stadtrat Jens Klingler im Abgeordnetenhaus in Berlin zum Informationsaustausch. Auf Wunsch der Bürgerinitiative vermittelte Dr. Michael Meister das für den Nachmittag angesetzte Gespräch mit Staatssekretär Enak Ferlemann im Bundesverkehrsministerium.
28.06.2010 BILA bei Bahnchef Dr. Rüdiger Grube in Berlin
In der Konzernzentrale der DB AG am Potsdamer Platz trifft BILA mit Bahnchef Dr. Rüdiger Grube zusammen. Dr. Grube ist über BILA und die Trassendiskussion zwischen Lorsch und Mannheim sehr gut informiert. Die DB AG führt unter seiner Leitung Gespräche mit der Metropolregion. Die zu fällende Entscheidung zwischen Lorsch und Mannheim werde nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt, verspricht Dr. Grube. Nach dem Abschluss weiterer Untersuchungen werde ein weiteres Treffen mit BILA folgen.
04.06.2010 EG Verordnung Gütervorrangnetz
Gegen den Widerstand der deutschen Bundesregierung, des Bundestags und des Bundesrats haben sich Rat und Parlament der EU am 4. Juni 2010 auf einen Kompromiss für eine neue EG Verordnung zur Entwicklung eines europäischen Schienennetzes für den Güterverkehr geeinigt. Durch diese Verordnung wird Deutschland verpflichtet, innerhalb der nächsten 3-5 Jahre drei internationale Güterverkehrskorridore einzurichten. Der Abschnitt Frankfurt - Mannheim fällt in einen dieser Korridore.
19.05.2010 Metropolregion trifft Bahnchef Grube
Der Vorstand des Regionalforums ICE-Knoten Rhein-Neckar führt in Frankfurt Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB AG. Frau Dr. Lohse, Herr Dr. Kurz und Herr Dr. Grube haben die schwierige Aufgabe, unter Abwägung der Volleinschleifung des Hauptbahnhof Mannheim, dem neuen Vorranggesetz für Güterverkehr und den Zielen der DB AG, eine für alle Beteiligte konsensfähige Lösung zu finden.
07.05.2010 Regionalversammlung stimmt gegen Zerschneidungsvariante C
Die Regionalversammlung Südhessen nimmt den CDU/FDP-Antrag einstimmig an und lehnt damit die Zerschneidungsvariante ab. Auszug aus dem Wortlaut von Landrat Matthias Wilkes: „…Die zusätzliche Trassierung Mannheim Direkt“, besser bekannt als die Mark-Variante“, verstößt auf Grund ihrer erheblichen Zerschneidungswirkung gegen das raumordnerische Ziel der Bündelung und bedürfte einer eigenen raumordnerischen Beurteilung innerhalb eines Raumordnungsverfahrens. Im Hinblick auf die Interessenslage des Lorscher Siedlungsraums und den Konsens der Region bezüglich der Streckenführung ist die Neubaustrecke von Lorsch nach Mannheim auf der Westseite gebündelt entlang der Bundesautobahn A67 zu führen…“
30.04.2010 BI Lorsch-Einhausen und BILA Lampertheim bei der Regionalversammlung
Mit dem Besuch in Frankfurt sollten die Mitglieder des Haupt- und Planungsausschusses der Regionalversammlung schon heute über die geschlossene Front gegen die Zerschneidungsvariante C und die Variante A67 Ostseite und den in der Region gefundenen Konsens nach einer „Möglichst weitgehenden Bündelung an der A 67 West“ informiert werden.
Die Bürgerinitiativen forderten die Mitglieder der RegVers auf, den Antrag der DB Netz AG abzulehnen, wonach die Zerschneidungsvariante C, die Variante A67 Ostseite und der Bypass Mannheim neu in den Regionalplan aufgenommene werden sollen. Außerdem unterstützen die BI’s den Antrag der CDU- und FDP-Fraktion in der Regionalversammlung, der ein erneutes Raumordnungsverfahren für die Zerschneidungsvariante C vorsieht, sollte sich die DB Netz AG wider Erwarten für die Zerschneidungsvariante C entscheiden.
28.04.2010 BILA-Aktionstag "Kostbare Ruhe - teurer Lärm“
Im Rahmen des Internationalen Tags gegen den Lärm veranstaltet BILA in Zusammenarbeit mit GALA, vertreten durch Dr. Walter Seelinger, einen Aktionstag in Lampertheim Neuschloß. Vorträge und eine Lärmsimulation sollen über die möglichen Folgen des Lärms durch die Riedbahn in Lampertheim Stadtmitte und die geplante Zerschneidungsvariante C hinweisen.
21.03.2010 Aktionstag in Lorsch gegen Variante A 67 Ost
Die Bürgerinitiative Lorsch/Einhausen „Mensch vor Verkehr“ und Bürgermeister Jäger zeigen die Auswirkung der Variante A67 Ost auf. Im Waldschwimmbad und im Wald direkt an der Autobahn wird auf die drohende Gefahr hingewiesen. Eine Beschallungsanlage simuliert den Bahnlärm. Dirk Claassen und die anderen Redner werden im 3 bis 4 Minutentakt durch den Lärm vorbeifahrender ICE und Güterzüge unterbrochen. Vielen der Zuhörer ist die Betroffenheit an den Gesichtern abzulesen. Dieter Goll, Sprecher der BILA, fordert die Zuhörer in einer kämpferischen Ansprache zur Unterstützung der Bürgerinitiativen auf. „Nur gemeinsam können wir den nötigen Druck gegenüber der Bahn aufbauen – wehren Sie sich!“
17.03.2010 Zweite Gesprächsrunde mit Vertretern der Regionalversammlung Südhessen
Auch in der zweiten Runde stellt BILA die Situation vor und bittet um Ablehnung der Varianten C und A Ost in der Regionalversammlung. Die Herren Dr. Rolf Schepp, Klaus-Jürgen Hoffie, Rüdiger Hohlschuh, Werner Old, Dr. Albrecht Achilles, Siegfried Sudra und Dr. Klaus Dapp zeigen Verständnis und signalisieren Unterstützung. Die Region muss Geschlossenheit zeigen. Der geplante gemeinsame Auftritt der BI Lampertheim und Einhausen-Lorsch in Frankfurt wird begrüßt.
10.03.2010 Bürgermeister Maier „Ich kann’s nicht verstehen“
Die Reaktion des Bürgermeisters auf das Interview des Südhessen Morgen mit Minister Posch ist eindeutig. Er könne es nicht nachvollziehen, dass sich der zuständige Minister in einer für die Stadt derart existenziellen Frage wie den Verlauf der ICE-Trasse zu keinem Gespräch mit dem Bürgermeister bereitfinde.
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09.03.2010 Posch antwortet dem Südhessen Morgen
Minister Posch antwortet nicht auf Schreiben des Bürgermeisters der Stadt Lampertheim und auch nicht auf Schreiben der BILA. Schade. Dafür antwortet er dem Südhessen Morgen.
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06.03.2010 BI Lorsch/Einhausen fordert Landrat und Kreistag auf die Varianten A Ost und C abzulehnen
Die Bürgerinitiative „Mensch vor Verkehr“ bittet Landrat Wilkes und den Kreistag die von der DB Netz AG in der Fortschreibung des Regionalplan Südhessen geforderten Varianten A Ost und C abzulehnen.
03.03.2010 BILA im Gespräch mit Vertretern der Regionalversammlung Südhessen
BILA bittet die anwesenden Vertretern der Regionalversammlung Südhessen den Antrag der DB Netz AG zur Aufnahme der Varianten C und A Ost in den Regionalplan Südhessen abzulehnen. Frau Katrin Hechler, und die Herren Thilo Figaj, Gerhard Weinrich und Harald Schindler signalisieren Zustimmung. Herr Figaj macht den Vorschlag, dass die beiden BI aus Lorsch/Einhausen und Lampertheim die Problematik gemeinsam in Frankfurt vor dem Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung vorstellen.
22.02.2010 Tunnelbauexperte informiert in Lorsch
Projektleiter Johannes Truschel berichtet von seinem letzten Großprojekt einem 4,5 km langen Tunnel unter Malmö, Schweden. Durch diesen Tunnel fahren künftig Züge aus Oslo und Nord-Skandinavien bis nach Genua. Der Tunnel unter Malmö sei ein Teilstück der Europäischen Nord-Südachse. Die Güterzüge aus Malmö fahren auch hier an Lorsch vorbei in Richtung Süden, so Truschel.
Bergmännische Tunnel im Sand und Grundwasser wie hier in Lorsch seien die größte Herausforderung für Tunnelbauer. Es gibt jedoch entsprechende Verfahren. Im Sand werden Tunnelbohrmaschinen eingesetzt, die den vorgelagerten Sand mit Betonit verfestigen und ihn dadurch abbaubar machen.
22.02.2010
Lorsch: „Wir müssen mobil machen“
Auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Stadt Lorsch und der BI „Mensch-vor-Verkehr“ fand eine Informationsveranstaltung in Lorsch statt. Bürgermeister Jäger informierte vom Regionalforum in Darmstadt. Die DB Netz AG hätte neben der Variante C auch die Aufnahme der Variante A Ost in den Regionalplan Südhessen beantragt. Die Variante A Ost sei mit allen Mitteln zu verhindern. Man müsse prüfen, ob nicht die Strategie geändert werden muss, so Jäger. Laut Herrn Groß, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, drängt sich C auf. Er fordert einen langen Tunnel im Wald bis über Neuschloß hinaus. „Wir haben auf Konsens gemacht. Damit ist es jetzt aus!“, äußert sich Dirk Claassen von der BI Lorsch und „Wir tun alles, damit A Ost nicht kommt“.
12.02.2010 DB Netz AG bei der Regionalversammlung Südhessen
Die DB Netz AG informiert den Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Südhessen über die aus Bahn-Sicht erforderlichen Änderungen. Da noch keine finale Trassenfestlegung zwischen Lorsch und Mannheim vorliegt, beantragt die DB Netz AG vorsorglich alle möglichen Varianten in den Regionalplan Südhessen aufzunehmen. •         Zerschneidungsvariante C von Lorsch über Neuschloß/Lampertheim nach Mannheim •      Bypass Mannheim mit Anschluss Mannheim Hbf •       Bündelungsvariante A Ostlage südlich von Lorsch Die Bündelungsvariante A Westlage ist bereits im RegPlan Südhessen enthalten. Die ebenfalls vorhandene Trassierung entlang der A5 bis Heppenheim und Querung des Ried nördlich Viernheim kann entfallen. Anlage
12.02.2010 DB ProjektBau GmbH beim Projektbeirat in Darmstadt
Von Sitzung zu Sitzung des Projektbeirates werden die Vorstellungen der DB Netz AG deutlicher. Die NBS führt an Darmstadt vorbei. Offen ist noch die Frage ob es zu einer eingleisigen Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs kommt oder ob ein neuer Westbahnhof entsteht. Die Vorbeifahrt an der Rastanlage Pfungstadt ist dagegen schon geklärt. Zwischen Lorsch und Mannheim sei noch alles offen, wobei die bisherigen Untersuchungen der DB Netz AG eindeutig die Zerschneidungsvariante C favorisieren.
04.02.2010 Ein Jahr BILA - Rückblick und Ausblick
Die Bürgerinitiative stellt ihre Aktivitäten der vergangenen 12 Monate dar. BILA bringt unmissverständlich zum Ausdruck, dass sich die DB AG voll auf die Zerschneidungsvariante C eingeschossen hat. Der politische Konsens der Region zur Bündelung sei zwar gegeben, einzig die DB AG favorisiert die Zerschneidung C". Die Bahn sei in der komfortablen Position die Streckenführung zu planen und gegen den Widerstand der Region über das EBA zu genehmigen.
BILA und Bürgermeister Maier appellieren: "Wir brauchen die Unterstützung aller Lampertheimer!"
03.02.2010 BILA im Gespräch mit Prof. Dr. Egon Jüttner (CDU)
Am ersten Jahrestag der BILA-Gründung kommt der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Egon Jüttner nach Lampertheim. "Ich komme um mich zu informieren". Prof. Dr. Egon Jüttner wohnt in Mannheim-Sandhofen und kann, wie er sagt, unsere Ängste verstehen, habe doch Sandhofen mit dem drohenden Flughafenausbau ähnliche Probleme. Er habe bei der Einbringung der Fußnote in das BSWAG im Jahr 2004 mitgewirkt und kann sich eine vergleichbare politische Verabschiedung in Sache Bündelung vorstellen.
03.02.2010 Landwirte gegen die Zerschneidungsvariante C
Bei der Grünen Woche in Gernsheim sprechen sich die Landwirte gegen die Zerschneidungsvariante C aus. Dr. Willi Billau, Sprecher für den Kreis Bergstraße beim Regionalbauernverband Starkenburg, bringt zum Ausdruck: "Den Schaden könnten die Landwirte nicht wegstecken, wir sind in unseren Existenzen bedroht". Durch die Neubaustrecke würden 100 Hektar wertvolle Produktionsfläche verloren gehen.
Pressebericht LZ vom 03.02.2010
25.01.2010 12.000ste Unterschrift aus Biblis
Die Bibliser Bürgermeisterin Dr. Hildegard Cornelius-Gaus leistet die 12.000ste Unterschrift. Frau Cornelius-Gaus bringt den Widerstand gegen die Zerschneidungsvariante zum Ausdruck. Biblis sei indirekt betroffen. So seien Aufforstungen in der Maulbeeraue als Kohärenzmaßnahme geplant.
18.01.2010 Bahn legt neue Studie zum Fernbahnhof Darmstadt West vor
Die Untersuchung bestätigt Machbarkeit des Bahnhofskonzeptes, so die DB Netz AG.
Pressemitteilung der DB Netz AG
18.01.2010 Bürgerversammlung in Lorsch
Bürgermeister Jäger informiert über den aktuellen Stand der ICE-Planung und bekräftigt den Konsens der Metropolregion, er eine weitgehende Bündelung mit der A67 mit 'Bergmännischen Tunnel' im Bereich der Naturschutzgebiete vorsieht. Er sprach an, dass die Bahn die Trasse 'Mannheim direkt' favorisiert, wies aber darauf hin, dass diese von der Region abgelehnt wird und die BILA hierzu aktiv ist. Jäger befürchtet, dass die Bahn auch die Ostvariante A67 ins Spiel bringen könnte, was für Lorsch der 'Super-Gau' wäre.
18.01.2010 Keine Streichliste der Bahn AG
In verschiedenen Pressemeldungen wird von einer angeblichen "Streichliste" der Deutschen Bahn gemeldet. So würde laut Verkehrsclub Deutschland Landesverband Hessen auch "die ICE-Strecke Frankfurt - Mannheim bei weiteren Kürzungen zur Disposition stehen". Ein Sprecher der Deutschen Bahn dementierte allerdings: "Es gibt keine `Streichliste`. Was die ICE-Strecke Frankfurt - Mannheim angeht, sind wir noch in der Planungsphase. Sie ist aber ein zentral wichtiges Projekt für uns, ein wichtiger Lückenschluss." Bezüglich der Finanzierung und Realisierung müsse man letztendlich abwarten, wie der Bund entscheidet.
31.12.2009 Keine Reaktion aus der Bahnzentrale
Dr. Grube reagiert nicht auf die Schreiben von BILA und Dr. Meister. Beide fordern Gespräche mit den Betroffenen in der Region. Bahnchef Grube sorgte am 10.12.2009 in Stuttgart mit seinen Äußerungen für Aufregung, wonach die Bahn die Zerschneidungsvariante C bevorzugt.
15.12.2009 Dr. Meister reagiert auf Grube Äußerungen
Dr. Meister fordert direkten Dialog mit der Region. Er bedauert, dass Bahnchef Dr. Grube hier Termine kurzfristig absagt und sich in Stuttgart zur Trassenführung in Hessen äußert.
> mehr
14.12.2009 BILA reagiert auf Grube Äußerungen
In einem zweiseitigen Brief äußert sich BILA zu den Aussagen des Bahn-Chefs: „Wir hatten große Hoffnung auf Ihre Ankündigungen gesetzt. Doch wenn Gesprächsbereitschaft und Kontaktsuche zu den Betroffenen darin besteht, am Rande einer Pressekonferenz in Stuttgart(!) in einer Nebenbemerkung zu einer für uns existentiellen Entscheidung im hessischen Ried Stellung zu nehmen, ohne den angekündigten Kontakt vorher zu suchen, dann wirkt das sehr befremdlich.“
Nachdem bisher alle Gesprächswünsche abgesagt oder verschoben wurden, fordert BILA einen konkreten Terminvorschlag für ein Gespräch.

BILA-Schreiben an Dr. Grube  
13.12.2009 BILA beim Adventsmarkt des Lions-Club
Lions-Club lädt Aussteller aus ganz Deutschland und BILA in die Notkirche. Kunsthandwerk und Weihnachtsschmuck, Plätzchen, Waffeln und Esskastanien, Tannenzweige und Holzfeuer. BILA rundet den Markt mit Informationen zur geplanten ICE-Neubaustrecke ab. Eine interessante Mischung. 120 neue Unterstützer.
10.12.2009 Grube spricht sich in Stuttgart für Zerschneidungsvariante C aus
Bahn-Chef Rüdiger Grube erklärt am Rande der Pressekonferenz zu Stuttgart 21, so ein Bericht im Südhessen Morgen am 11.12.2009, dass die Bahn die Zerschneidungsvariante C bevorzugt. Es gäbe zwar Widerstand im Kreis Bergstraße, man sei aber zuversichtlich, „dass den Gegnern die Vorteile der Strecke einleuchten werden.“
Mit den Gegnern sind die Gegner der Zerschneidungsvariante gemeint, die Bürgerinitiative Lampertheim (BILA).
SM-Artikel vom 12.12.2009   
10.12.2009 Stuttgart 21 wird gebaut
Die Deutsche Bahn AG wird 2010 den Bau von Stuttgart 21 starten. Alle Geldgeber akzeptierten die Kalkulation von Bahn-Chef Rüdiger Grube. Stuttgart 21 soll 4,088 Milliarden Euro kosten. Um die Summe zu erreichen, muss Grube Einsparungen realisieren.
Mit den neu errechneten Baukosten bleiben der neue Tiefbahnhof und die Strecke von Feuerbach bis Wendlingen unter den vertraglich von Bahn, Bund, Land, Stadt, Region und Flughafen abgesicherten 4,5 Milliarden Euro. "Wir sind eine Milliarde Euro teuer als bisher bekannt", räumte Grube in Stuttgart ein. Die "Sollbruchstelle" von 4,5 Milliarden werde aber nicht erreicht. Grube: "Wir geben dieses Projekt frei."
09.12.2009 BILA im Gespräch mit Stefan Dallinger
Stefan Dallinger, Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar, brachte die Nachricht mit, dass Stuttgart 21 gebaut wird trotz Mehrkosten von 1 Milliarde €. Weiter berichtet Dallinger, dass Bahn-Vorstand Garber gehen würde. Beides wertete er als positive Signale. Er bestätigte, dass Dr. Grube mit hochrangigen Vertretern in Mannheim war. Es habe konstruktive Gespräche gegeben, wie sich überhaupt der Tonfall und das Klima seit dem Weggang von Mehdorn positiv gewandelt habe. Stefan Dallinger war das Detail aus den Beschlussfassungen in Lampertheim und Heppenheim nicht bekannt, wonach die geplante NBS frühestens südlich der L3110 die Bündelung der A67 verlassen darf.

Karte mit Bündelungsvarianten und Konsenskorridor an der A67
Notizen zu Gespräch mit Herrn Dallinger
08.12.2009 Bahn im Gespräch mit dem BMU in Berlin
Die DB AG stellt dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) die vertiefenden naturschutzfachlichen Untersuchungen der möglichen Varianten im Bereich zwischen Lorsch und Mannheim vor.
Dezember 2009 BUND und NABU zur ICE-Planung
In der Zeitschrift "umweltfairbund" nehmen BUND und NABU Stellung zur ICE-Planung bei Darmstadt und südlich Lorsch.
Bericht
25.11.2009 BILA im Gespräch mit Wolfgang Raufelder
Wolfgang Raufelder, Fraktionsvorsitzender B90/Die Grünen in Mannheim und in der Verbandsversammlung Region Rhein-Neckar (Metropolregion) sowie Mitglied im Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar, spricht sich klar für die Bündelung der NBS mit der Autobahn A67 und A6  aus. Mehr
24.11.2009 11000ste Unterschrift wird in Bobstadt geleistet
Die BILA wird nun auch im Bürstädter Ortsteil Bobstadt Unterschriften gegen die Zerschneidungsvariante der DB AG sammeln. Nachdem das Bürstädter Kommunalparlament und viele Bürger Solidarität bekundet haben, sind auch aus dem Ortsteil Bobstadt Anwohner an die BILA herangetreten und haben Ihre Unterstützung bekundet. Rudolf Pumm, Stadtrat von Bürstadt, leistet die 11000ste Unterschrift.  
23.11.2009 BILA schreibt Minister Posch
Die Bürgerinitiative Lampertheim bedankt sich bei Minister Posch dafür, dass er die Anliegen und Sorgen der betroffenen Bürger hier im südhessischen Raum ernst nimmt, was er durch seinen Besuch vor Ort und in Antwortschreiben deutlich gemacht.
Schreiben an Minister Posch
21.11.2009 BILA-Stand beim SBK-Markt
Die SBK-Kunden zeigten sich überwiegend gut informiert. Viele hatten schon unterschrieben. 158 neue Unterschriften. Unser Stand war sehr gut platziert. Schon von den Kassen aus konnten die Kunden unsere Schilder und Plakate sehen.
18.11.2009 BILA im Gespräch mit Dr. Michael Meister
Die Fragen des Abends: Neue Machtverhältnisse in Berlin – Was bedeutet dies für die Neubaustrecke? Welche Strategie verfolgte die DB AG?  
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12.11.2009 BILA-Protest-Tafeln an der L3110
Eine weitere 9 m2 große BILA-Protest-Tafel steht seit heute an der Landstraße L3110. Aus Richtung Worms kommend sehen jetzt alle aufmerksamen Autofahrern wo der Protest gegen die Zerschneidungsvariante C zu Hause ist. Damit stehen 6 große Tafeln in Lampertheim und Neuschloß dauerhaft für BILA zur Verfügung.
11.11.2009 Stellungnahme zum Regionalplan Südhessen (2. Offenlage)
Stellungnahme (Auszüge) der Stadt Lampertheim zur ICE Neubaustrecke Rhein/Main – Rhein/Neckar:
Die Stadt Lampertheim erhebt die Forderung, dass die gebündelten Varianten entlang der A 67 deutlicher dargestellt werden und auf die Darstellung der Variante entlang der A 5 aufgrund des Verstoßes gegen das Prinzip der Bündelung von Verkehrswegen, der zu erwartenden Nachteile und Einschränkungen für den Lampertheimer Stadtteil Hüttenfeld sowie der Zerschneidung im Übergangsbereich von der A 5 zur A 67/A 6 verzichtet wird. Vielmehr muss ausschließlich die Variante III entlang der A 67 als grundsätzlich machbar genannt werden.
An dieser Stelle macht die Stadt Lampertheim auch nochmals mit allem Nachdruck ihre ablehnende Haltung gegenüber der Variante C deutlich, da es nicht auszuschließen ist, dass andere Behörden oder Träger öffentlicher Belange die Aufnahme der Variante C in den Regionalplanentwurf fordern.
Stellungnahme
11.11.2009 SPD-Fraktion der Regionalversammlung gegen Zerschneidung
BILA stellt den SPD-Vertretern der Regionalversammlung Südhessen, die mit Katrin Hechler auf Info-Tour durch den Kreis Bergstraße unterwegs sind, die Situation in Lampertheim vor. Man werde, so der Sprecher der Runde, die Interessen Lampertheims vertreten. Schon bald bekämen die Mitglieder der Regionalversammlung den RegPlan Südhessen 2009, der auch die ICE-Trasse beinhaltet, auf den Tisch.
Mitglieder der Regionalversammlung Südhessen
10.11.2009 Quast-Gespräch mit politischen Vertretern des Mannheimer Nordens
Bürgermeister Quast (Dezernat Bau+Umwelt) informiert Vertreter der Vororte Luzenberg, Waldhof, Schönau, Sandhofen und Blumenau zur ICE-NBS.
10.11.2009 Herrchen & Schmitt stellt Abschlussbericht im SEBA vor
Das von der Stadt Lampertheim beauftragte Planungsbüro Herrchen & Schmitt kommt zu dem Ergebnis, dass der Trassenbündelung mit der A67 Vorrang gegenüber der Zerschneidungsvariante C einzuräumen sei. Der SEBA beschließt einstimmig, das Gutachten für Stellungnahmen gegenüber der DB AG zu verwenden.
05.11.2009 Arbeitskreis ICE steht eindeutig zur Bündelung
Die Mitglieder des Arbeitskreises „ICE - Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkungen“ trafen sich in Heppenheim zum Informationsaustausch. Landrat Wilkes, BILA und die BI Lorsch stellen den aktuellen Sachstand und die bevorstehenden Aktionen vor. Neue verwertbare Aussagen seitens der DB AG gibt es nicht. Ruhe vor dem Sturm?
Weitere Infos
03.11.2009 70 Einwände zur ICE-Neubaustrecke
Die Erörterung zur geplanten Bahnverbindung Frankfurt/Mannheim hat für den Planfeststellungsabschnitt  1 von Frankfurt a. M. - Stadion- bis zur Kreisgrenze zwischen dem Landkreis Groß-Gerau und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg begonnen . Die Erörterung ist nicht öffentlich.
Bekanntmachung
01.11.2009 Gewerbeschau Bürstadt
Die Besucher der Gewerbeschau sind größtenteils sehr gut informiert. Viel äußern, sie hätten bereits in den Geschäften ihre Unterschrift gegeben. Innerhalb von 4 Stunden kamen 253 Unterschriften zusammen.
30.10.2009 Posch antwortet Maier
Minister Posch antwortet auf die Frage, ob ein eigenständiges neues Raumordnungsverfahren (ROV) vor dem dann folgenden Planfeststellungsverfahren (PLFV) erforderlich wird, falls sich die DB AG wider Erwarten für die Zerschneidungsvariante C entscheiden sollte.
Schreiben Minister Posch
29.10.2009 BILA sieht Regionalplan Südhessen ein
Keine Überraschungen gab es bei der Einsicht in den derzeit im Stadthaus ausliegenden Entwurf zum Regionalplan Südhessen 2009. Der Plan beinhaltet die Bündelungsvarianten III+A an der A67 und IV+A an der A5. Die Zerschneidungsvariante C ist nicht enthalten.
28.10.2009 BILA im Gespräch mit Gutachterbüro Herrchen+Schmitt:
Herrchen+Schmitt legt Entwurf zum Gutachten vor. BILA regt Ergänzungen / Änderungen an. Austausch von Informationen.
26.10.2009 BILA Protest-Tafeln an der B44
Zwei BILA Protest-Tafeln an den Ortseingängen Lampertheims errichtet. Motiv: „Keine ICE-Trasse C“.
26.10.2009 Arbeitsgemeinschaft Mittelzentrum Ried solidarisch
Die Arbeitsgemeinschaft Mittelzentrum Ried hat bei der heutigen Sitzung beschlossen die BILA und ihre Ziele zu unterstützen. Zudem werden sich die Gemeinden Biblis und Groß-Rohrheim an der Unterschriftenaktion beteiligen.
20.10.2009 Bahn sagt ICE-Regionalforum Rhein-Neckar ab
Die am 09.11.2009 geplante Sitzung des ICE-Regionalforum Rhein-Neckar wird von der Bahn aus Termingründen auf den 02.12.2009 verschoben. Gleichzeitig kündigt sich Dr. Rüdiger Grube zur Sitzung am 02.12.2009 an. Geplant ist ein Gespräch mit den Vertretern der Metropolregion über den nach wie vor umstrittenen Verlauf der ICE-Neubaustrecke Frankfurt Stadion nach Mannheim Pfingstberg.
19.10.2009 BILA-Protest-Tafel an der K3
Allen Autofahrern, die von Mannheim-Blumenau nach Lampertheim fahren, sticht jetzt am Ortseingang ein großes Stoppschild ins Auge.
16.10.2009 BILA auf dem Wochenmarkt in Bürstadt
Bürstädter Bürger zeigen sich aufgeklärt. Dank und BILA-Shirt an Burkhard Vetter, den Initiator der Unterstützung in Bürstadt. Fazit: Trotz Dauerregen zufriedene Gesichter beim BILA-Team.
13.10.2009 Bahn sagt ICE-Regionalforum Darmstadt ab
Die DB Netz AG sagt das für den 10.11.2009 angesagte ICE-Regionalforum in Darmstadt ab. Im Rahmen dieser Sitzung wollte die DB Netz AG weitere Entscheidungen über die Anbindung Darmstadts und die Trassenführung bei Lampertheim bekannt geben. Die Gründe für die Verlegung des Termins liegen jedoch auf der Hand. Weder in Darmstadt noch im Bereich südlich Lorsch oder in Mannheim sind Streckenführung und Art der Anbindung der Bahnhöfe geklärt. Frühester Ersatztermin sei Februar 2010.
09.10.2009 Start der Unterschriftenaktion in Bürstadt
In Bürstädter Geschäften und Praxen liegen seit heute Unterschriftenlisten aus. Jetzt können auch Bürgerinnen und Bürger aus unserer Nachbarstadt gegen die Zerschneidung unseres gemeinsamen Lebensraums protestieren.
09.10.2009 10.000 Unterschriften
Bürgermeister Alfons Haag aus Bürstadt setzt die 10000. Unterschrift.
xx.10.2009
( in der Woche vom 05. bis 09.10.)
Bahnchef Grube erklärt die Neubaustrecke zur Chefsache
Der Bahnchef Dr. Rüdiger Grube übernimmt die Verhandlungsführung in Sache Neubaustrecke. Dr. Grube und Oliver Kraft, DB Netz AG, reisen nach Mannheim und stellen der Spitze der Metropolregion Dr. Lohse, Dr. Kurz und Dallinger die Ziele der DB AG vor.
Auszug aus Planfeststellungsabschnitt 1
07.10.2009 Vertreter der DB AG beim Bauausschuss der Stadt Darmstadt
Eine Vollanbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs ins Hochgeschwindigkeitsnetz wird es mit der Bahn nicht geben. Eher würde die Bahn ganz auf die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim verzichten, als dass sie alle ICE durch Darmstadt fahren ließe, sagte Projektleiter Paul Gerhardt.
FR-Bericht vom 09.10.2009; Varianten zur Anbindung Darmstadt
02.10.2009 BILA im Gespräch mit Regierungspräsident Baron in Neuschloß
Im Anschluss an die Feierstunde zur Vollendung des 3.Sanierungsaabschnittes in Neuschloß nimmt sich Regierungspräsident Baron Zeit für BILA. BILA schildert die Situation und erinnert, dass sowohl das Land Hessen als auch die DB AG sich von Anfang für eine Bündelung der Neubaustrecke mit der BAB ausgesprochen hätten, was sich auch im Landesentwicklungsplan Hessen, im Regionalplan Südhessen sowie im ROV der DB AG so wiederfinde.  Die ganze Metropolregion Rhein-Neckar stehe hinter der Bündelung. Baron zu BILA: „Sie haben mich gebrieft“.
28.09.2009 BUND fordert Trog und Tunnellösung
Einer offenen Zerschneidung der Waldgebiete erteilt der Kreisverband Bergstraße des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland eine Absage.  Gleiches gilt, so  BUND-Vorsitzender Guido Carl, für eine Veränderung der FFH-Gebiete an der Autobahn. 
24.09.2009 Mannheimer B90/DIE GRÜNEN in Blumenau
Der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Raufelder und Dr. Schick, MdB, B90/Die Grünen, stellen den Blumenauer Bürgern den aktuellen Stand der der ICE-Planung vor. Beide sind Teilnehmer am ICE-Regionalforum Rhein-Neckar. Beide heben hervor, wie wichtig der politische Konsens der Metropolregion sei. Insgeheim kam bei den Blumenauern allerdings ein anderer Eindruck an. Wenn Eines an diesem Abend klar wurde, dann, dass Blumenau geschlossen hinter unseren Zielen steht. Raufelder zu BILA: „Komme gerne zu einem Meinungsaustausch nach Lampertheim.“
Details
23.09.2009 BILA-Aktion Menschenkette ein großer Erfolg
Ohne nennenswerte Werbung, quasi nur durch Mundpropaganda, finden sich 260 Menschen in Neuschloß ein, um als menschliches Plakat die Zerschneidung des Waldes zu markieren und ein Zeichen des Widerstandes gegen die Mark-Variante zu setzen. Es war ein viel beachtetes, deutliches, aber auch erschreckendes Zeichen, was unzähligen Vorbeifahrenden und den Teilnehmern/innen selbst vor Augen führte, wie stark der Eingriff in die Waldfläche wäre.
23.09.2009 Bahn beim ICE-Beirat in Darmstadt
Nachdem die Konsenstrasse (eingleisige Ein- und Ausschleifung des Hbf) in der politischen Debatte in Darmstadt in den letzten Wochen in den Hintergrund gerückt ist, gibt die Bahn in der jüngsten Sitzung des ICE-Beirates Auskünfte zu den Varianten III und IV (Vollanbindung) und II (Fernbahnhof West). Anschließend debattieren die Mitglieder des Beirates in Gruppen darüber, unter welchen Bedingungen welche Variante akzeptabel erscheint.
Hintergrund: Mitglieder des ICE-Beirates Darmstadt sind der OB, Vertreter aller politischen Parteien, verschiedene Verbände und Bürgerinitiativen in Darmstadt. Ziel des Beirates: An der Lösung der ICE-NBS mitarbeiten.
17.09.2009 Dr. Eva Lohse und Alfons Haag solidarisch
Bürstadts Bürgermeister Haag bekräftigt seine Solidarität mit Lampertheim im Kampf gegen die Zerschneidungsvariante. Die Vorsitzende der Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar und Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse bekräftigt die Beschlusslage der Verbandsversammlung und sagt ihre Unterstützung zu. In nächster Zeit gäbe es ein Treffen mit Dr. Grube in der Metropolregion und auch dort werde man den Willen der Region bekräftigen. Frau Dr. Lohse referiert in Bürstadt über das Thema Demographischer Wandel.
14.09.2009 Oliver Kraft antwortet BILA im Auftrag von Bahn-Chef Dr. Grube
Oliver Kraft, Vorstand Produktion, DB Netz AG, versichert, dass südlich Lorsch noch keine Trassenvariante endgültig festgelegt sei. „Wir befinden uns derzeit in intensiven Abstimmungen mit dem Hessiwschen Umweltministerium und der Obersten Naturschutzbehörde. Dabei habe sich gezeigt, dass zur Findung der optimalen Trasse noch weitere Untersuchungen norwendig sind.“ Erste Ergebnisse seien frühestens am 10.11.2009 zu erwarten.
Schreiben DB Netz AG
13.09.2009 Lambrecht, Dr. Kurz und Baaß beim Kerwefrühschoppen in Lampertheim
Christine Lambrecht, SPD, MdB, hatte OB Dr. Kurz aus Mannheim und Bürgermeister Baaß aus Viernheim als Wahlhelfer gewinnen können. Sie standen im Zelt des VfB Lampertheim Rede und Antwort. Tenor: Klare Stellungnahme gegen die Zerschneidungsvariante und für möglichst weitgehende Bündelung mit der A67. Politisch sei C vom Tisch. Doch bleibt die Frage wie das umsetzbar sein wird.
11.09.2009 BILA auf Radtour mit BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN
Die Partei BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN hatte mit ihrem Direktkandidaten Christian Gerber zur Radtour entlang der von der Region abgelehnten Zerschneidungsvariante eingeladen. BILA begleitet die Tour. Bei der anschließenden Diskussionsrunde argumentiert BILA-Mitstreiter Dieter Melchior mit großem Detailwissen für die Bündelung der Neubaustrecke mit der Autobahn.
Die Runde zeigt viel Verständnis für den Einsatz der BILA gegen die Waldzerschneidung und Herr Gerber sagt seine Unterstützung zu.
11.09.2009 DB AG rät von Vollanbindung in Darmstadt ab
In einen Schreiben an den Darmstädter Oberbürgermeister Hoffmann erklärt die DB AG, die Vollanbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs hätte nur Nachteile. Zu viel Lärm für die Menschen, zu hoher Flächenverbrauch, „ein hohes Verkehrsaufkommen im Bahnhofsumfeld“, „Sog- und Druckkräfte“  in der Bahngalerie (Bahnhofsgebäude), außerdem sei die „Medikamentenzulassung der Firma Merck durch den ICE gefährdet“ und es seien massive Bürgerproteste zu befürchten.
Deswegen sei eine ICE-Trasse über den Hauptbahnhof „aus unserer Sicht gegenüber der Bevölkerung von Darmstadt nicht zu vertreten“. Quelle: Darmstädter Echo.
07.09.2009 Landesbetrieb Hessen-Forst nimmt Stellung
Der Schutz des Waldes steht für die Behörde an erster Stelle. Der Landesbetrieb Hessen-Forst spricht sich für die Bündelungsvariante „A 1 Forst“, auf der Ostseite der A67 aus. Die Variante C wird wegen der mit der Zerschneidung einhergehenden Folgen strikt abgelehnt. Adressat der Stellungnahme ist das Regierungspräsidium Darmstadt.
Forstökologische Stellungnahme
Faktische Waldfunktionen1
Faktische Waldfunktionen2
07.09.2009 Bahngipfel in Frankfurt
Bahnchef Dr. Rüdiger Grube stellt geplante regionale Bahnprojekte in Hessen und die damit verbundenen Finanzierungsprobleme vor. Für die Finanzierung von Hessens Bahnprojekten sehen Ministerpräsident Roland Koch und Wirtschaftsminister Dieter Posch den Bund in der Pflicht. Das Land habe, so Koch, bereits angeboten, zumindest für die Planung Gelder vorzustrecken.
Die ICE-NBS Frankfurt-Mannheim ist von überregionaler Bedeutung und bleibt von diesen Aussagen unberührt. Sie ist vom Bund beauftragt, steht im Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) im vordringlichen Bedarf und wird vom Bund finanziert.
03.09.2009 Abstimmungsgespräch Naturschutz - DB Projektbau AG
Das vereinbarte Abstimmungsgespräch zwischen den Unteren-, der Oberen- und der Obersten-Naturschutzbehörde(n) unter Einbeziehung der DB Projektbau AG fand am 03.09.2009 statt.
03.09.2009 BILA im Gespräch mit Walter Öhlenschläger, Freie Wähler
Walter Öhlenschläger steht klar zu den BILA-Zielen. Er wird uns als Mitglied des Kreistages Kreis Bergstraße und in der Verbandsversammlung der Metropolregion unterstützen. Außerdem wird er das Thema im Mittelzentrum Ried (Zusammenschluss der Riedgemeinden bis Groß-Rohrheim) einbringen.
02.09.2009 RP Johannes Baron antwortet BILA
Der neue Regierungspräsident in Darmstadt, Herr Johannes Baron, verteilt die BILA-Argumentensammlung an mehrere Fachdezernate in seinem Haus. Baron: „Ich gehe davon aus, dass Ihre Argumente sowohl der DB Projektbau GmbH, den politischen Gremien als auch den Fachbehörden bekannt sind und bei der abschließenden Trassenfindung gewürdigt und berücksichtigt werden.“ 
> Schreiben
01.09.2009 Regionalplan Südhessen; 2. Offenlegung
Der Entwurf des Regionalplans Südhessen wird erneut offengelegt. In der Zeit vom 01.09. bis 02.11.2009 kann der Planentwurf u.a. bei der Stadt Lampertheim eingesehen werden. Bis 2 Wochen nach Beendigung der Auslegung können Anregungen und Bedenken vorgebracht werden.
Aussagen des RPS zur ICE-Neubaustrecke:
Nach wie vor sieht der Regionalplan Südhessen die Bündelung der NBS mit der BAB vor: „Zwischen Darmstadt und dem Viernheimer Dreieck kann eine der beiden Trassenvarianten an der A5 oder A67 realisiert werden.“ 
Fazit:
Die DB Netz AG hat die Zerschneidungsvariante C bisher nicht eingebracht, könnte dies jedoch im Zuge der 2. Offenlegung bis Anfang November nachholen.
Textteil zum RPS, Umweltbericht zum RPS, Link RP
29.08.2009 BILA beim Guckertshof
Auf Einladung der Familie Guckert informiert BILA die Besucher des Hoffestes.
Fazit: Zwei Tage Aufklärungsarbeit, viele Diskussionen, viele Unterschriften.
26.08.2009 BILA im Gespräch mit Dr. Meister und Dirk Fischer
Auf Einladung der Lampertheimer CDU und Herrn Dr. Michael Meister stellt BILA die Problematik der Zerschneidungsvariante C vor. Zum Ortstermin in Neuschloß wie auch bei der anschließenden Diskussion in Lampertheim, konnte Dr. Meister den verkehrspolitische Sprecher der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer (Hamburg), als Wahlhelfer gewinnen. Dirk Fischer erläutert, die Bahn habe vorrangig Fahrzeitminimierung und Wirtschaftlichkeit der Strecke im Fokus, was für C spricht. Andererseits könne es sich die Bahn nicht leisten gegen die Haltung von Land und Region vorzugehen. Kernaussage Fischer’s: "Zukunftsorientierte Städte fordern eine ‚Umgehung Schiene‘ ".
18.08.2009 Bürstadt gegen Zerschneidungsvariante
Mit einem Schreiben an Bahnchef Dr. Grube unterstützt die Stadt Bürstadt die Initiativen der Stadt Lampertheim nach einer Bündelung der ICE-Trasse mit der A 67 und der A 6: „Die sogenannte Marktvariante ist für uns keine Alternative und in jedem Fall zu verhindern.“
Schreiben
18.08.2009 9200 Unterschriften
Die BILA-Pressemitteilung zu den 9200 Unterstützerunterschriften schlägt Wellen. Der Text erscheint in allen Tageszeitungen von Frankfurt bis Mannheim. Auch FFH lässt BILA zu Wort kommen.
17.08.2009

BILA; Schreiben an die DB AG, DB Netz AG und DB ProjektBau GmbH
BILA reagiert mit einer umfangreichen und detaillierten Ausarbeitung auf die Aussagen der DB Netz AG, wonach die Zerschneidungsvariante C die favorisierte Variante sei.  Gleichzeitig fordert BILA die DB AG auf einen neuen Gesprächstermin zu benennen.
Ferner wurden angeschrieben: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung; Staatsminister Herrn Dieter Posch, Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Staatsministerin Frau Silke Lautenschläger, der Landrat des Kreises Bergstraße, Herrn Matthias Wilkes, Landesbetrieb Hessen-Forst, Forstamt Lampertheim, Forstrat Herrn Ralf Schepp, Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsident Herrn Johannes Baron
BILA-Argumentenpapier 1
BILA-Argumentenpapier 2
Bahnpräsentation von 03.06.2009 (Auszüge)
Bahnpräsentation von 03.07.2009 (Auszüge)

09.08.2009 BILA beim Pappelfest
Auf Einladung der Naturfreunde und des Odenwaldclubs informiert BILA über die katastrophalen Auswirkungen der geplanten Zerschneidungs-variante Mark C und über die möglichen Bündelungsvarianten an der A67 und A6.
31.07.2009 Maier fordert neues Raumordnungverfahren
Sollte die DB Netz AG die Zerschneidungsvariante C ins Planfeststellungsverfahren (PLFV) einbringen, fordert Bürgermeister Erich Maier ein eigenständiges neues Raumordnungsverfahren (ROV) vor dem dann folgenden PLFV. Variante C wurde im bereits abgeschlossenen ROV nicht betrachtet. Entscheider für die Frage, ob die Überarbeitung des ROV im Zuge des PLFV eingebracht werden kann oder ein eigenes ROV erforderlich wird, ist Staatsminister Dieter Posch, in seiner Funktion als oberster hessischer Landesplaner.
Schreiben Stadt Lampertheim 
30.07.2009 Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung:
Die beauftragten Anwälte stellen erste Ergebnisse vor. Weitere Verbände bringen sich ein.
> Protokoll
> Ausarbeitung Kanzlei Heuking, Kühn, Lüer, Wojtek
23.07.2009 DB ProjektBau GmbH sagt Termin mit BILA ab
Begründung: Die DB Projektbau GmbH soll, so der Vorstand der DB Netz AG, im Bereich südlich von Lorsch bis auf weiteres keine Gespräche führen. Die Trassenführung soll erst auf Ebene DB Netz AG/Regionalforum diskutiert werden. Es wird noch einmal ausdrücklich betont, dass z.Zt. weder eine Festlegung für eine wie auch immer geartete Variante C noch für eine Weiterführung entlang der A 67 getroffen wurde.
"Im letzten Projektbeirat wurden wir beauftragt, die Möglichkeit einer Änderung der bestehenden Natura-2000-Gebietsgrenzen oder die Chancen auf eine Ausnahmegenehmigung zu prüfen, um eine Bündelung der Trasse mit den Autobahnen A6/67 zu ermöglichen. Nach Abschluss dieser Prüfung, wahrscheinlich im Herbst 2009, werden wir eine Infoveranstaltung für die Bürger in Lampertheim durchführen."

Nachricht DB ProjektBau GmbH
22.07.2009 DB ProjektBau GmbH schlägt Termin für Fachgespräch mit BILA vor
Das vereinbarte Gespräch zwischen Vertretern der DB Projektbau GmbH und BILA findet am 19.08.2009 in Frankfurt statt.
16.07.2009 8000 Unterschriften:
Für die Bündelung der NBS mit der A67 und gegen die geplante Zerschneidung
14.07.2009 DB ProjektBau GmbH; Antwort auf BILA-Anfrage vom 14.06.2009
Die DB ProjektBau GmbH reagiert auf BILA-Anfrage. Die Anfrage bezog sich auf die Präsentation der Bahn vom 03.06.2009 in Heppenheim beim Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung. Die gleiche Präsentation wurde auch beim Regionalforum in Darmstadt vorgestellt.
Gleich im ersten Absatz räumt die DB ProjektBau GmbH Fehler in der Entscheidungsmatrix ein.  
> Schreiben DB ProjektBau GmbH
13.07.2009 DB ProjektBau GmbH sagt Fachgespräch mit BILA zu
Gespräch zu Fachthemen zwischen DB Projektbau GmbH und BILA vereinbart.
Hintergrund: Die am 03.06.2009 seitens der DB Netz AG vorgestellte umweltfachliche Betrachtung der Varianten südlich Lorsch hat bei BILA viele Fragen aufgeworfen. Bereits am 14.06.2009 bat BILA um weitere Unterlagen und um einen Gesprächstermin.
12.07.2009 BILA beim Feldgottesdienst in der Bonau
BILA trotzt Dauerregen.  
10.07.2009 ICE-Forum Mannheim:
Die DB AG stellt auch hier Detailpläne zu Variante C im Bereich Lampertheim vor.
10.07.2009 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG
Der Bundesrat verabschiedet  die Neuregelung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege. Gleichzeitig tritt das Bundesnaturschutzgesetz vom 25. März 2002 (BGBl. I S. 1193), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2986) geändert worden ist, außer Kraft.
10.07.2009 Deutsche Gebirgs- und Wandervereine gegen C
Die Variante C sei für Menschen und Natur die unverträglichste Variante. Sie würde eines der letzten großflächigen Waldgebiete der nördlichen Oberrheinebene durchtrennen. Trinkwassergewinnung und Naherholungsfunktion werden in Frage gestellt. Die Lebensqualität der Bürger würde erheblich beeinträchtigt. Es sei unverantwortlich, auch gegenüber nachfolgenden Generationen, eine 80 m breite Schneise in einen Wald schlagen zu wollen, der bereits schwer geschädigt ist. Was geschieht, wenn es im Mannheimer Hauptbahnhof zu Überlastungen kommt, wenn Güterzüge und Gefahrguttransporte daran vorbeigeführt werden müssen? Wird dann die Gefahr von gleich zwei ICE-Trassen heraufbeschworen?
Schreiben vom 10.07.2009
08.07.2009 BILA im Gespräch mit Gutachterbüro Herrchen+Schmitt:
Austausch von Informationen
08.07.2009 BILA im Gespräch mit Staatssekretär Herrn Güttler:
Der Termin mit Herrn Güttler kommt auf Vermittlung von Herrn Sürmann, FDP, zustande. Staatssekretär Güttler erklärt, die DB Netz AG / DB Projektbau GmbH wäre beauftragt gemeinsam mit Oberster, Oberer und Unterer Naturschutzbehörde Gespräche zu führen. 
07.07.2009 Fernbahnhof Darmstadt West
Die Deutsche Bahn präsentiert dem Bauausschuss der Stadt Darmstadt die Variante eines neuen Fernbahnhofs im Darmstädter Westen. Damit liegt nun eine mögliche Alternative zur Konsenstrasse vor, die die Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs mittels eines eingleisigen Anbindungsastes vorsieht.
06.07.2009 Schutzgebiete für Wasserwerk Käfertal neu geregelt
Die Schutzgebietsverordnung für den in der Gemarkung Viernheim liegenden Teil der Trinkwassergewinnungsanlage Mannheim-Käfertal wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt überarbeitet. Erkenntnisse aus einem neuen Grundwassermodell (Verkleinerung der Schutzzonen in Hessen und verringerte Wasserentnahme) haben die Anpassung des Wasserschutzgebietes notwendig gemacht. Für den baden-württembergischen Teil des Wasserschutzgebietes hat das RP Karlsruhe die Verordnung am 19. Mai 2009 neu festgesetzt.
Schutzzone I: Die Brunnen und die dazugehörigen Fassungsbereiche des Wasserwerkes Käfertal liegen im Käfertaler Stadtwald südlich der BAB A6 in Baden-Württemberg. Die Brunnen erstrecken sich über eine Länge von ca. 4 km entlang der hessisch/baden-württembergischen Landesgrenze.
Schutzzone II: Die Schutzzone II grenzt von Süden her an die A6 und liegt teilweise in der hessischen Gemarkung Viernheim.
Schutzzonen IIIA und IIIB: Die Zonen IIIA und IIIB schließen auf hessischer Seite auch Bereiche nördlich der A6 ein. Die NBS-Varianten A und A300 durchfahren bzw. berühren die Zonen IIIA und IIIB.
>Karte
03.07.2009 RNF; Zur Sache: Diskussion zur Trassenführung
Karl Hans Geil (BILA), Matthias Wilkes (Landrat Kreis Bergstraße), Peter Dallinger (VRRN) und Lothar Mark SPD, MdB) stellen sich „Zur Sache“.
03.07.2009 Regionalforum Darmstadt:
Die DB AG stellt erstmals Detailpläne zu Variante C im Bereich Lampertheim vor. Gezeigt werden die geplanten Brücken in der Feldgemarkung, die Verlegung der K3 und die Südumfahrung Neuschloß. Staatssekretär Güttler regt einen gemeinsamen Termin zwischen Oberster, Oberer und Unterer Naturschutzbehörde und der DB Netz AG / DB Projektbau GmbH an. 
Bahnpräsentation von 03.07.2009 (Auszüge)
01.07.2009 Oliver Kraft antwortet Bürgermeister Maier
Oliver Kraft, Vorstand Produktion, DB Netz AG, antwortet Erich Maier auf dessen Fragen zur Bahn-Präsentation vom 03.06.2009 in Heppenheim:
Kraft: "Aufgabe der DB AG ist es daher, die Trasse zu finden, die am wenigsten Konflikte mit den Schutzgebieten hervorruft. Diese Trasse ist zwingend weiterzuverfolgen, alle weiteren Trassen scheiden aus." Die Bündelungsvarianten würden 3 FFH- und Vogelschutzgebiete zerschneiden. Die Variante A300 wird nicht weiterverfolgt, das sie den Anforderungen von Natura 2000 nicht entspricht. Die Präferenz für die Zerschneidungsvariante C ergibt sich aus umweltfachlichen Gesichtspunkten. Die Zerschneidungswirkung der Variante C sei berücksichtigt worden.
Schreiben DB Netz AG
30.06.2009 Baron folgt Dieke
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat einen neuen Regierungspräsidenten. Innenminister Volker Bouffier führte Johannes Baron in Darmstadt in sein neues Amt ein. Der langjährige Erste Stadtrat in Kelkheim übernimmt damit die Nachfolge von Gerold Dieke, der gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet wurde.
> Bild Johannes Baron 
> Bild Gerold Dieke
30.06.2009 Stadtentwicklungsausschuss (SEBA):
Das von der Stadt Lampertheim beauftragte Gutachterbüro Herrchen+Schmitt stellt den Zwischenbericht ihrer Untersuchung vor. BILA wird in die Sitzung mit eingebunden.
27.06.2009 BILA-Aktionstag gegen die Variante C:
3000 in der Feierabendhalle, 1000 auf der Strecke
26.06.2009 Hessischer Bauernverband e.V.
hier: Regionalbauernverband Starkenburg e.V.
Schreiben des stv. Vorsitzender und Sprecher für den Landkreis Bergstraße, Herrn Dr. Willi Billau an die DB Netz AG und DB ProjektBau GmbH zur ICE-Neubaustrecke Zerschneidungsvariante C:
Fazit: „Aufgrund der vorhandenen Alternativen, d.h. Trassenbündelung entlang der bestehenden Autobahnen A67 und A6, lehnt der Regional-bauernverband die von der DB Netz AG im Planfeststellungsantrag zu Abschnitt I (Seite 49-51) bevorzugte Variante C mit aller Entschiedenheit ab.“
>
zum Link
24.06.2009 BILA beim RP Darmstadt:
BILA stellt die Situation im Bereich Lampertheim vor. Vize-Präsident Herr Graf stellt die Abläufe des bevorstehenden Planfeststellungsverfahrens dar.
20.06.2009 BILA auf dem Wochenmarkt
Gute-Laune-Wetter. Viele zeigten sich interessiert, auch wenn sie ihre Unterschrift bereits an anderer Stelle getätigt hatten, wie sie mit Stolz berichteten.
19.06.2009 BILA im Gespräch mit Herrn Sürmann (FDP), MdL:
Er will BILA einen Gesprächstermin mit dem Ministerium Posch vermitteln, möglichst noch vor der Sommerpause.
19.06.2009 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG
Der Bundestag verabschiedet die Neuregelung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege.
18.06.2009: Regionalbauernverband Kreis Bergstraße:
Dr. Willi Billau stellt bei einer Veranstaltung des Regionalbauernverbandes die Zerschneidungsvariante C und die Folgen für die Landwirtschaft vor. Rege Diskussion zwischen Vertretern von NABU und BUND und Fachvertretern des Landratsamtes, Landwirten und BILA.
16.06.2009 Doppel-Plakatwand vor dem Schloss in Neuschloß:
Sehr gut gelungen. Das bringt sehr viel Aufmerksamkeit und hat Wiedererkennungswert. Klasse Idee, klasse verwirklicht!
14.06.2009 BILA beim Spargelmarkt in der Ernst-Ludwig-Straße
Super organisiert, motivierte BILA-Helfer, bestes Wetter, gut gelaunte Besucher, viele Unterschriften  -  super Aktion. Genau 401 Unterschriften kommen zusammen.
14.06.2009 BILA; Mail an die DB ProjektBau GmbH
BILA reagiert auf die Präsentation der DB ProjektBau GmbH vom 03.06.2009 im Landratsamt in Heppenheim. Anhand einer umweltfachlichen Variantenuntersuchung und einer Entscheidungsmatrix leiten die Vertreter der Bahn die Vorzugsvariante C ab.
BILA erkennt Fehler und nicht nachvollziehbaren Gedankensprünge und fordert weitere Bewertungsunterlagen und Hintergründe an.
> Mehr
13.06.2009 5000 Unterschriften
Nach dem Motto: „Jeder kann Unterschriften sammeln“ gehen bei BILA Dutzende Unterschriftenlisten von Praxen, Vereine, Schulen,  Privatpersonen und Firmen ein. Danke.
10.06.2009 BILA-Pressekonferenz:
Hinweis auf Aktionstag und Ausführungen zum Stand des Projektes
06.06.2009 BILA beim Spargellauf
Drei Informationsstände: Am Sportzentrum Ost, auf dem Schillerplatz und auf dem Ahornplatz in Neuschloß. Schülerinnen und Schüler der Pestalozzischule laufen in BILA-T-Shirts  "gegen die C-Trasse". BILA-Aktivisten im Kostüm eines ICE-Zuges (Leihgabe der BI Lorsch) machen den Startbereich unsicher und sorgen nicht nur für Heiterkeit bei den Zuschauern.
05.06.2009 Infoveranstaltungen an Lampertheimer Schulen:
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bietet BILA den Lampertheimer Schulen Informationsveranstaltungen zum Thema ICE-Neubaustrecke und die öffentlich-rechtlichen Zusammenhänge an. Am Freitag den 05.06.2009 hat unser BILA-Kollege Helmut Hummel seinen „ersten Schultag“ an der Alfred-Delp-Schule. Der Unterricht findet als fächerübergreifende Informationsveranstaltung (Geografie, Biologie und Politik/Wirtschaft) statt.
05.06.2009 Protest-Aktion an der Pestalozzischule
Die vier Jahrgangsstufen der Grundschule und Kinder der Kita’s Rosenstock, Neuschloß und Europaring demonstrieren auf dem Pausenhof der Pestalozzischule gegen die gefürchtete C-Trasse mit selbst gestalteten STOP-Schildern und Plakaten. Unmissverständlich hielten sie dazu in der vordersten Reihe eine selbst gemalte Schranke in die Höhe. In diesem Moment wird klar, wie wichtig es ist, Demokratie schon früh zu „leben“, aber auch dem Nachwuchs zu veranschaulichen, dass man sich wehren kann und darf. Und die Kinder wussten genau, wogegen sie sich wehren wollen: Der ICE soll nicht in unmittelbarer Nähe an ihrer Kindertagesstätte, ihrem Zuhause oder ihrer Schule vorbeifahren. Dafür hat sich die Aktion gelohnt! Stolz konnten an diesem Tag alle sein - die Kinder, die Eltern, die Lehrer und die Plakat-Aktivisten. Diese Protest-Aktion zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg!
04.06.2009 BILA im Gespräch mit Frau Christine Lambrecht (SPD), MdB:
Frau Lambrecht steht zur Bündelung der NBS mit der A67.
04.06.2009 Dr. Meister, MdB, CDU, schreibt Bahnchef Dr. Grube
„Sehr geehrter Herr Dr. Grube, ich bitte Sie ganz herzlich, die Argumente der Region bei den weiteren Schritten zu berücksichtigen. Eine Planung, die die Interessen der Menschen vor Ort übergeht, würde einen dauerhaften Konflikt herbeiführen. Bitte machen Sie daher Ihren Einfluss geltend und wirken darauf hin, dass die Deutsche Bahn AG auf eine möglichst weitgehende Bündelung der ICE-Trasse mit der Autobahn A 67 umschwenkt sowie möglichst weitgehende bergmännische Tunnellösungen in Betracht zieht.“
Schreiben Dr. Meister
03.06.2009 Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung:
Vertreter der DB Netz AG und DB ProjektBau GmbH stellen im Landratsamt in Heppenheim eine Präsentation mit der umweltfachlichen Variantenuntersuchung für den Bereich südlich von Lorsch vor. Ergebnis der DB AG: Die Variante C ist die voraussichtliche Vorzugsvariante.
Bahnpräsentation von 03.06.2009 (Auszüge)
31.05.2009 Raumordnungsverfahren ist ungültig geworden
Die raumordnerische Beurteilung für das Vorhaben, soweit es den baden-württembergischen Teil anbelangt, wurde im Mai 2004 erstellt. Die Geltungsdauer betrug 5 Jahre. Demnach ist die Beurteilung im Mai 2009 ausgelaufen. Damit ist auch die Beurteilung des Bypasses, wonach dieser „raumunverträglich“ sei, ungültig geworden.
Die DB AG hat keinen Antrag zur Verlängerung der Geltungsdauer gestellt. Mit dem Verzicht auf die Verlängerung der Gültigkeit des Raumordnungsverfahrens hat die DB AG das raumordnerische Ergebnis „beseitigt“. Hinweis: Die Geltungsdauer von Raumordnungsverfahren sind nach Auskunft des RP Darmstadt in Hessen nicht befristet. Schreiben an RP Karlsruhe
Antwort RP Karlsruhe
Auszug aus ROV RP Karlsruhe
28.05.2009 Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung:
Auswahl der Rechtsanwaltskanzlei
25.05.2009 BILA im zweiten Gespräch beim VRRN, Herrn Stefan Dallinger:
Der VRRN wird bei der zweiten Offenlegung der Überarbeitung des Regionalplans Hessen Süd 2007 nicht erneut die Variante C fordern, sondern zum Beschluss des ICE-Forums stehen, wonach eine möglichst lange Bündelung mir der A67 gefordert wird.
25.05.2009 Planfeststellung für PA1; Offenlage
Die Unterlagen zum Planfeststellungsabschnitt 1 von Frankfurt/ Neu-Isenburg nach Mörfelden/Walldorf (Länge: ca. 13 km) werden vom RP Darmstadt (Anhörungsbehörde) offen gelegt. Die DB Netz AG – als Bauherr – ist für die Umsetzung der Maßnahme im Auftrag des Bundes zuständig. Sie hat die DB ProjektBau GmbH mit der Planung und Realisierung beauftragt. Planfeststellungsbehörde ist das EBA. Anhörungsbehörde ist das örtlich zuständige Regierungspräsidium Darmstadt.
20.05.2009 BILA im Gespräch mit Dr. Kurz, Frau Hechler und Norbert Schmitt (alle SPD):
Herr Dr. Kurz steht zur Resolution des ICE-Forums Mannheim (Bündelung der NBS mit der A67). Oberziel ist allerdings die Führung aller Züge über den Hbf. Mannheim. Bezüglich der Überarbeitung des Regionalplans Hessen Süd 2007 und der in der ersten Offenlegung von Mannheim geforderten Variante C konnte Herr Dr. Kurz keine Aussage machen. Zusätzliche Gleise zum Hauptbahnhof seien nicht erforderlich. Auch könne der umgebaute Hauptbahnhof die zusätzlichen Zugpaare aufnehmen. Frau Hechler und Herr Schmitt stehen zur Bündelung der NBS mit der A67.
16.05.2009 3000 Unterschriften
14.05.2009 BILA beim Hess. Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz:
Gespräch mit Staatsministerin Silke Lautenschläger und Klaus Ulrich Battefeld im Hessischen Landtag. BILA stellt die dezeit diskutierten Trassenvarianten im Bereich Lampertheim vor und übergibt Trassenvergleich und Pläne.
12.05.2009 Stadtentwicklungsausschuss (SEBA) vor Ort:
BILA informiert die Mitglieder des SEBA direkt an der geplanten Variante C in Neuschloß über das Ausmaß der Zerschneidung und deren Folgen.
11.05.2009 BILA; Gegenüberstellung der Varianten C und A300
Im Vorfeld des Besuches beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Staatsministerin Frau Silke Lautenschläger, erarbeitet BILA einen Situationsbericht, Gegenüberstellung C und A300 sowie entsprechendes Kartenmaterial. Die Unterlagen werden an die Ministerien Lautenschläger und Posch, Landrat Wilkes und Bürgermeister Maier verteilt.
Zusammenfassung
Situationsbericht
Gegenüberstellung C und A300
Karte mit Trassen, Längen, FFH und VSG
09.05.2009 BILA auf dem Wochenmarkt
Erst die Einkäufe für Muttertag besorgen, dann an den BILA-Stand. Aussage des Tages einer netten Dame: „Wenn der Herr Oberfeld unterschreibt, dann unterschreib ich auch!“
07.05.2009 BILA im Gespräch mit Michael Gahler (CDU), MdE:
Herr Michael Gahler stellt sich hinter die Forderungen der BILA. Er ist bereit entsprechende Schreiben an die DB AG ….. zu senden.
05.05.2009 Bürgerinitiative Lorsch:
BILA ist zur Jahreshauptversammlung der BI Lorsch eingeladen und stellt die Problematik der Variante C aus Lampertheimer Sicht vor. BI Lorsch äußert Bedenken gegen A Ost.
01.05.2009 Dr. Grube neuer Bahnchef
Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG ernennt am 25. April 2009 mit Wirkung zum 1. Mai 2009, Dr. Rüdiger Grube zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG.
01.05.2009 BILA auf Trassenfahrt
BILA-Aktivisten lassen Zerschneidungsvariante C auf sich wirken.
25.04.2009 BILA beim Römerstraßenfest
Auch beim zweiten Auftritt der Bürgerinitiative Lampertheim verweilen wieder viele hundert Bürger am BILA-Stand, lassen sich informieren und sprechen sich mit ihrer Unterschrift gegen die Variante C aus. 519 Unterschriften kommen zusammen.
20.04.2009 BILA im Gespräch mit Alexander Bauer (CDU), MdL:
Herr Alexander Bauer stellt sich hinter die Forderungen der BILA. Er schlägt die Vermittlung eines Termins mit der Ministerin Lautenschläger am Rande der kommenden Plenarsitzungsrunde im Hess. Landtag vor.
17.04.2009 BILA beim VRRN, Gespräch mit Herrn Stefan Dallinger:
Herr Dallinger steht zu der im ICE-Forum gefundenen Vereinbarung, wonach die NBS möglichst weit mit der A67 zu bündeln sei. Das ICE-Forum wurde innerhalb des VRRN mit Vertretern der betroffenen Kommunen und des Kreises Bergstraße gebildet.
07.04.2009 12. Sitzung des Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar
Das Regionalforum sieht gute Chancen für einvernehmliche Lösung mit der Bahn. Im Bereich der Bergstraße bevorzugt das Regionalforum eine weitesgehende Bündelung mit der A67. Im Bereich Mannheim, so Dr. Kurz, sei die Lösung noch offen.
Presseinformation
04.04.2009 BILA im Gespräch bei Lothar Mark (SPD), MdB:
Lothar Mark empfängt BILA in seinem Büro in Mannheim. „Er hat Variante C in der heute vorliegenden Form nie gewollt. Hätte immmer eine Trassenführung weiter östlich im Wald vorgeschlagen und auch immer von einer Untertunnelung gesprochen.“ Herr Mark sagt Schreiben an DB AG und RP Karlsruhe zu.
02.04.2009 Tiefensee schlägt Dr. Grube vor
Das Bundesverkehrsministerium gibt bekannt, dass Verkehrsminister Tiefensee dem Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG Dr. Rüdiger Grube als neuen Vorstandsvorsitzenden vorschlagen werde.
02.04.2009 Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung:
Der Arbeitskreis spricht sich für die Beauftragung einer Rechtsanwaltskanzlei zur Unterstützung der Region in fach-rechtlichen Fragen aus.
30.03.2009 Mehdorn bietet Rücktritt an
Hartmut Mehdorn bietet am 30.03.2009 im Zuge der „Datenaffäre“ bei der Deutschen Bahn AG seinen Rücktritt von seinem Amt als deren Vorstandsvorsitzender an.
30.03.2009 BILA im Gespräch mit Dr. Michael Meister (CDU), MdB:
Dr. Meister steht zur Bündelung der NBS mit der A67. Er spricht sich für die Führung der Güterverkehre an Mannheim vorbei aus. Die Fußnote im BVWP würde dies zulassen. Auch spricht er davon, dass mit der heutigen Fußnote die DB AG im Bereich Mannheim nicht leben könne.
27.03-29.03.2009 BILA bei der Gewerbeschau
Erster öffentlicher Auftritt der Bürgerinitiative Lampertheim. Das Informationsbedürfnis der Lampertheimer Bürger aber auch zahlreicher auswärtige Besucher ist sehr groß. Trotz zahlreicher Presseartikel sind die meisten Besucher über das tatsächliche Ausmaß der drohenden Zerschneidung von Wald und Feld schockiert. Insgesamt 1099 Unterschriften werden eingesammelt.
23.03.2009 BILA im Gespräch mit Staatsminister Dieter Posch (FDP):
Minister Posch informiert sich in Neuschloß über die Trassendiskussion im Bereich Lampertheim. Die Variante C ist in Wiesbaden bisher nicht bekannt. Minister Posch nimmt Fragen der BILA entgegen und sagt deren Beantwortung zu.
20.03.2009 ICE-Halt in Darmstadt abgesagt
Oberbürgermeister Walter Hoffmann und Verkehrsdezernent Dieter Wenzel (beide SPD) haben am Freitag in einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mitgeteilt, dass sie aus Kostengründen die von ihnen bislang favorisierte Bypass-Anbindung des Darmstädter Hauptbahnhofes an die geplante ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim nicht mehr tragen wollen.
05.03.2009 BILA beim Ortsbeirat Neuschloß:
Vorstellung und Diskussion der geplanten Variante C
05.03.2009 Arbeitskreis Trassenführung auf Bergsträßer Gemarkung:
Landrat Matthias Wilkes erweitert den bestehenden Arbeitskreis, der bisher nur die Belange nördlich Lorsch behandelte. Künftig werden auch die Bürgermeister aus Lampertheim und Viernheim sowie BILA eingeladen. Ziel: Konsens im Bereich Kreis Bergstraße.
05.03.2009 Gespräch mit der SPD-Fraktion im Verband Region Rhein-Neckar, auch Metropolregion genannt (VRRN):
Die SPD-Fraktion des VRRN lädt BILA zu Informationsaustausch ins Alte Rathaus in Lampertheim ein.
26.02.2009 Gründung der Ausschüsse innerhalb der BILA:
34 Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger finden sich zur Gründung der drei BILA-Ausschüsse im Alten Rathaus ein. Der Verbindungsausschuss übernimmt die Kontaktaufnahme und -pflege zur Politik, zu Ministerien, zu Ausschüssen, zu Ämtern, zu Verbänden und zur DB AG. Der Öffentlichkeitsausschuss informiert alle Bürgerinnen und Bürger in Lampertheim und Umgebung über die beabsichtigte Zerschneidung der Lampertheimer Gemarkung und führt Aktionen durch. Der Fachausschuss erarbeitet Grundlagen und Strategie und stellt Forderungen gegenüber der DB AG auf.
06.02.2009 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Beantwortung der Anfrage von Stadtverordneten Götz zum interkommunalen Arbeitskreis auf Kreisebene durch Bgm. Maier:
„Nach Informationen des Kreises Bergstraße soll demnächst ein Arbeitskreis für den Streckenabschnitt von Lorsch bis Mannheim gegründet werden. Die Stadt Lampertheim wird dort ihre Interessen vertreten und mitarbeiten.“
05.02.2009 Gründung Bürgerinitiative Lampertheim „Lebensraum vor ICE-Trasse“ (BILA):
Zur Gründungsversammlung finden sich 180 Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger im Stadthaus der Stadt Lampertheim ein. Karl Hans Geil, Dieter Goll, Karl-Heinz Barchfeld und Ulrich Guldner stellen den Anwesenden die Ziele, den Vorstand und das Sprecherteam der Bürgerinitiative vor. Die Gründungsversammlung beschließt einstimmig die Gründung der Bürgerinitiative.
23.12.2008 Planfeststellung für PA 1 beim EBA beantragt
Die DB Netz AG, vertreten durch die DB ProjejtBau GmbH, beantragt die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den ersten Planabschnitt (Frankfurt – Langen) beim EBA.
15.12.2008 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Dringlichkeitsantrag der in der STVV vertretenen Parteien zum ICE-Trassenverlauf.

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt folgende Resolution: „Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die am 22.06.2001 an den Raumordnungsverband Rhein-Neckar gesandte Resolution inhaltlich voll aufrecht zu erhalten und diese nachdrücklich in Erinnerung zu rufen. Die ROV-Variante hat für alle untersuchten Schutzgüter ausschließlich negative Folgen. Der Lampertheimer Wald wird durch eine Trasse entlang der A 67 ebenfalls deutlich und nachhaltig beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigung nimmt die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lampertheim im Interesse einer verkehrspolitisch sinnvollen Lösung für eine ICE-Trasse hin, da durch die Autobahn bereits eine Schneise in den Wald geschlagen ist. Eine weitere Zerstückelung des Waldes wird jedoch entschieden abgelehnt.“ Beratungsergebnis: Einstimmig
12.12.2008 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Anfrage des Stadtverordneten Götz:
„Es tagt seit einigen Monaten in regelmäßigen Abständen ein interkommunaler Arbeitskreis zur ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim. Neben dem Kreis Bergstraße sind Mitglieder dieses Arbeitskreises: Vertreter der Städte Bensheim, Lorsch, der Gemeinde Einhausen, des Vereins Mensch vor Verkehr und der anerkannten Naturschutzverbände.
Warum ist die Stadt Lampertheim nicht in diesem interkommunalen Arbeitskreis vertreten?“
20.11.2008 2. Informationsabend zur ICE-Trassenführung im Bereich Lampertheim
Karl Hans Geil lädt zur „Vernetzungsversammlung" in der Lukasgemeinde ein. Karl Heinz Barchfeld stellt den Brief der DB Netz AG vor, wonach die Bahn derzeit die Zerschneidungsvariante C untersucht, die u.a. über das Vereinsgelände der Angler führt. Der beigefügte Plan zeigt die Zerschneidungsvariante C, die unmittelbar das Wohngebiet Europaring und Neuschloß tangiert. Außerdem zeigt der Plan die Alternative "Untertunnelung Neuschloß" auf.
01.10.2008 1. Informationsabend zur ICE-Trassenführung im Bereich Lampertheim
Karl Hans Geil informiert die Lampertheimer Bevölkerung über die mögliche Zerschneidung der Lampertheimer Gemarkung. Dirk Claassen von der Bürgerinitiative Lorsch  stellt den Sachstand bei Lorsch und Erich Maier den Sachstand aus Sicht der Stadt Lampertheim vor. Karl Hans Geil ruft zur Gründung einer Bürgerinitiative auf.
30.09.2008 Verband Region Rhein-Neckar (VRRN)
Der Verband der Region Rhein-Neckar fordert in seinem Zielkatalog  für die ICE-Strecke vom 30.09.08 unter  Punkt 4 "Im Abschnitt Bensheim und Mannheim ist bei der Trassenfindung eine ökologische/lärmschutztechnische (unter möglichst weitgehender Bündelung einer Neubautrasse mit der A67 und möglichst weitgehenden bergmännischen Tunnellösungen) und ökonomische/fahrzeittechnische Optimierung anzustreben.
20.06.2008 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Die StVV beschließt unter Punkt 16 der Tagesordnung die
Beschlussfassung über die Stellungnahme der Stadt Lampertheim zum Trassenverlauf der ICE-Neubaustrecke an den Verband Metropolregion Rhein-Neckar:
Beschluss (Auszug):
Die Stadtverordnetenversammlung fasst folgenden Beschluss:
Ein gegenüber den bisher entwickelten Varianten optimierter ICETrassenverlauf muss sich, neben dem Parameter der Verkehrswegebündelung, gleichermaßen auch an folgendem Grundsatz orientieren:
"Alle für Mensch und Natur abwendbaren negativen Beeinträchtigungen müssen ausgeschlossen werden."
Hierzu zählen insbesondere folgende Punkte:
Eine mögliche optimierte Trasse für die ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Stuttgart ist in gebündelter Form entlang der A 67 zu führen. Von dieser Führung darf frühestens südlich des höhenfreien Knotenpunktes der L 3110 mit der A 67 mit einem entsprechenden Trassenelement für eine Kurve, die dann in die Diagonale in Richtung Mannheim führt, abgewichen werden. Der 90° Winkel (A 6/ A67) ist entsprechend der dem Beschlussvorschlag beigefügten Kartendarstellung abzuflachen.
Neben der Trassenführung muss auch die Bauweise, insbesondere die bergmännische Tunnelbauweise beim Verlassen der Bündelung entlang der Autobahn A 67 / A 6, Bestandteil einer abschließenden Vereinbarung werden. So ist eine diagonale Trassenabweichung in Richtung Mannheim auf der gesamten Lampertheimer und Viernheimer Gemarkung als Tunnel in bergmännischer Form auszuführen.  
Beratungsergebnis: Einstimmig
Beschluss in vollem Wortlaut… > zum Link
16.06.2008 Kreistag des Kreises Bergstraße
Tagesordnung Punkt 2.3.2 ICE-Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar;
hier: Formulierung eines Zielkatalogs mit ergänzender Beschlussempfehlung des Ausschusses für Regionalpolitik und Infrastruktur hierzu. Mehr…Link zu
Abstimmungsergebnis: Einstimmig.
15.04.2008 Schreiben des Verbandsdirektors des VRRN Dallinger an Bgm. Maier; Formulierung eines Zielkatalogs
Herr Dallinger fordert Bürgermeister Maier auf bei der Formulierung eines Zielkatalogs der Region mitzuarbeiten. Der Zielkatalog soll in der nächsten Sitzung des ICE-Regionalforums verabschiedet werden.       
10.04.2008

ICE-Regionalforum Rhein-Neckar
Herr Dallinger berichtet von einem ersten Sondierungsgespräch mit dem Mitglied des Vorstandes der DB Netz AG Herrn Kraft im März 2008, wonach:

  • Die DB AG ernsthaft prüfen würde, auf einen Bypass zu verzichten.
  • Die bisherige Variante A entlang der A67 keine Erfolgsaussichten hätte.
  • Ein optimierter Trassenverlauf im Lorscher Wald und in der Viernheimer Heide die Voraussetzung für eine weitestgehende Erreichung der Projektziele der DB AG wäre.
10.04.2008 ICE-Regionalforum: Planungsstillstand überwunden
Laut Mannheims OB Dr. Kurz und zugleich Vorsitzender des Regionalforums ICE-Knoten Rhein-Neckar, und Verbandsdirektor Dallinger hat das Verfahren inzwischen eine Entwicklung genommen, die "verhalten positiv" zu werten sei. Dabei hat die bisherige Trassenführung der Variante A mit einer ausschließlichen Bündelung entlang der Autobahnen A 67 und A 6 keine Erfolgsaussichten. Ein optimierter Trassenverlauf im Lorscher Wald und in der Viernheimer Heide (BILA: gemeint ist Variante C) ist Voraussetzung für einen Konsens der Region mit der DB AG. Staatssekretär Körbele vom Innenministerium BW verwies darauf, dass die Bereitschaft der Bahn, Alternativen zum Bypass auszuloten, nur durch den engen Schulterschluss zwischen Land und Region möglich gewesen sei.
Quelle: Rhein-Neckar-Info 01/08
09.01.2008 BMVBS antwortet Lothar Mark
Der Parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) antwortet Lothar Mark auf dessen Schreiben vom 06.12.2007. Lothar Mark hatte sich im Zusammenhang mit den jüngsten Verlautbarungen aus dem Eisenbahnbundesamt erneut an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee gewandt mit der Bitte, "die Position der Metropolregion Rhein-Neckar nachhaltig und offensiv zu unterstützen".
Aussagen Großmann: Der Gesetzgeber hat den Bypass ausgeschlossen. Eine Finanzierung des Bypasses mit Bundesmitteln kommt nicht in Betracht. Entscheidet das EBA dennoch für den Bypass, wäre der Bypass aus Eigenmitteln der DB Netz AG zu finanzieren.
Schreiben Großmann
14.12.2007 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Mitteilungsvorlage:
Sicherung der Natura 2000-Gebiete in Hessen durch eine landesweite Natura 2000-Verordnung nach § 32 Abs.1 Hessisches Naturschutzgesetz TÖB-Beteiligung im Rahmen des Nachanhörungsverfahrens.
Auszug aus der Mitteilungsvorlage: „2. Das EU-Vogelschutzgebiet wurde im Bereich des Lampertheimer Stadtwaldes nordwestlichdes Stadtteiles Neuschloss aufgrund des Vorkommens der seltenen Vogelart „Ziegenmelker“ um 40 ha erweitert.“
> mehr
06.12.2007 Lothar Mark: Eisenbahn-Bundesamt missachtet demokratisches Rechtsstaatssystem
Nachdem bekannt wurde, dass das Eisenbahn-Bundesamt den ICE-Bypass um Mannheim für eine „ernsthaft in Frage kommende Trassenvariante“ hält, zeigte sich MdB Lothar Mark empört und wandte an Verkehrsminister Tiefensee.
Auszug: Der Deutschen Bahn rate ich nochmals eindringlich, von ihren Bypass-Plänen Abstand zu nehmen und die Variante C ernsthaft zu prüfen. Dieser Variante, nach der die Hochgeschwindigkeitszüge diagonal durch das hessische Ried geführt werden sollen, hat auch der baden-württembergische Ministerpräsident Günter Oettinger seine Unterstützung zugesagt und seine Ablehnung der Bypass-Pläne versichert. Die C-Variante ist schließlich die preisgünstigste, fahrzeitökonomischste und umweltfreundlichste Variante.
Pressemitteilung Mark
18.09.2007 Scopingtermin für das bevorstehende Planfeststellungsverfahren.
Verschiedene Akteure der Metropolregion Rhein-Neckar (VRRN und die Stadt Mannheim) halten die Variante C weiterhin für realisierbar. Im Scopingtermin wird gefordert, dass die DBAG diese Variante in gleicher Tiefe wie die Varianten A und B untersuchen möge. Die DBAG sagt die Untersuchung aller denkbaren Trassen zu.
15.08.2007 Stellungnahme der Stadt Mannheim zum Regionalplan Südhessen Entwurf 2008 und Regionaler Flächennutzungsplan Entwurf 2008: lm Rahmen des Raumordnungsverfahrens zur ICE-Neubaustrecke wurden die A- und B-Variante geprüft. Als Ergebnis des Raumordnungsverfahrens stellte das Regierungspräsidium Karlsruhe fest, dass die A-Variante den Erfordernissen und Zielen der Raumordnung entspricht, der so genannte Bypass (B-Variante) aus raumordnerischer Sicht jedoch nicht zu verwirklichen ist. Die C-Variante (auch ROV-/Mark-Variante genannt, s. Anlage) wurde als Alternative in einem Raumordnungsverfahren noch nicht geprüft. Sie könnte ein Optimum darstellen. Mögliche Vorteile einer solchen Trassenführung könnten aus raumordnerischer Sicht sein:
Eine Diagonaltrasse wäre um ca. 2,5 km kürzer als die Variante A. Entsprechend geringer wäre auch der Flächenverbrauch. Die Entstehung von Restflächen im Bereich des Viernheimer Dreiecks würden durch eine Diagonaltrasse vermieden. Von der Diagonaltrasse würden keine Trinkwasserschutzgebiete tangiert. Aus eisenbahnbetrieblicher Sicht käme zur kürzeren Streckenlänge eine im Hinblick auf das Geschwindigkeitsprofil günstigere Streckenführung hinzu. Deshalb bitten wir, die C-Variante als Trassenalternative im Regionalplan Südhessen zu berücksichtigen bzw. diese Trasse von regionalen Planzielen frei zu halten, die eine Verwirklichung behindern könnten. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Stellungnahme des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim.
23.02.2007 Stadtverordnetenversammlung Lampertheim
Antrag der SPD-Fraktion auf Verabschiedung einer Resolution für den Erhalt eines ausreichenden Fahrtenangebotes auf der Bahnstrecke Frankfurt-Biblis-Lampertheim-Mannheim
02.02.2007 Regionalplan Südhessen (Entwurf 2007) RegFNP
Am 2. Februar 2007 hat die Regionalversammlung Südhessen die Anhörung und die Einleitung der Offenlegung des Planentwurfs beschlossen. ICE-NBS Rhein/Main-Rhein/Neckar: Die Trasse ist über den Hauptbahnhof Darmstadt zu führen. Zwischen Darmstadt/Hbf und dem Viernheimer Dreieck an den BAB A 6 / A 67 kann eine der beiden Trassenvarianten an der A 5 oder A 67 realisiert werden. Die Entscheidung, welche Lösung im Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Darmstadt – Mannheim weiterverfolgt wird, bedarf noch genauerer Untersuchungen hinsichtlich der Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen der betroffenen FFH- und Vogelschutzgebiete. Die Maßgaben aus der landesplanerischen Beurteilung vom 23.06.2004 sind weiterhin zu berücksichtigen.Für die NBS wurde im Zuge der Umweltprüfung des Regionalplans/RegFNP Konflikte mit Natura 2000-Gebieten erkennbar. Eine abschließende Abwägung ist erst nach vertiefenden Prüfungen möglich. Dazu ist bis zur zweiten Offenlegung des Plans vom Vorhabensträger ein Gutachten als Grundlage für eine FFH-Verträglichkeitsprüfung vorzulegen. Geschieht dies nicht bzw. ist eine Konfliktlösung nicht absehbar, kann das Vorhaben nicht als Ziel in den Plan aufgenommen werden.
16.07.2005 Staatsvertrag zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz über die Zusammenarbeit bei der Raumordnung und Weiterentwicklung im Rhein-Neckar-Gebiet
Errichtung des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN). Der Verband ist Rechtsnachfolger des Raumordnungsverbandes Rhein-Neckar. In Hessen gehört der Landkreis Bergstraße dazu. Für je 25 000 Einwohner entsenden die Wahlorgane eine Vertreterin oder einen Vertreter. Vom Landkreis Bergstraße sind u.a. Landrat Wilkes und die Bgm. Maier, Baaß  .. dabei.
15.09.2004 Erstes Gesetz zur Änderung des BSWAG (Bundesschienenwegeausbaugesetz) vom 15.09.2004:
Spätestens nach Ablauf von jeweils fünf Jahren prüft das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ob der Bedarfsplan der zwischenzeitlich eingetretenen Wirtschafts- und Verkehrsentwicklung anzupassen ist. Die Anpassung und Aufstellung erfolgen durch Gesetz. Mit dieser Änderung erhält die NBS Rhein / Main - Rhein / Neckar die Mark’sche Fußnote. Die Fußnote lautet: „Einbindung des Schienenpersonenfernverkehrs im Raum Mannheim ausschließlich über den Hauptbahnhof Mannheim“.
16.07.2004 Regionalplan Südhessen 2000; Zulassung der Abweichungen durch die Regionalversammlung Südhessen
Die Regionalversammlung Südhessen hat den Abweichungs-zulassungen in ihrer Sitzung am 16. Juli 2004 zugestimmt. Die  Abweichungen vom RPS 2000 sind insgesamt unter raumordnerischen Gesichtspunkten vertretbar und die Grundzüge des RPS 2000 werden nicht berührt.
12.07.2004 Mark: „Bypass NEIN! Lückenschluss JA - mit der Variante C!“
Bei einer SPD-Veranstaltung auf der Mannheimer Vogelstang setzt sich Lothar Mark, SPD, MdB, vehement für die Variante C ein. Er selbst hätte im Jahr 2000 die C-Variante vorgeschlagen, die später vom Raumordnungsverband Rhein-Neckar übernommen worden sei.
Pressemitteilung Mark
30.06.2004 Raumordnungsverfahren; Beschluss RP Darmstadt:
Regierungspräsidium Darmstadt legt den Raumordnungsbeschluss vor. Die beiden Varianten III+A und IV+A sind  raumverträglich. Der Hauptbahnhof Darmstadt ist anzubinden (III+A entlang der A67, IV+A entlang der A5).
23.06.2004 ROV; Landesplanerische Beurteilungen:
Das Regierungspräsidium Darmstadt legt die Landesplanerische Beurteilungen vor. Hinweis an DB Netz AG: „Falls die Vorhabenträgerin bei der weiteren Planung die Variante C verwirklichen will, ist für diesen Abschnitt eine separate landesplanerische Überprüfung erforderlich. Konfliktlagen sind u.a. hinsichtlich der Waldzerschneidung, der Natura 2000-Gebiete und des Lärms im Bereich Neuschloß absehbar.“
18.05.2004 Raumordnungsverfahren; Beschluss RP Karlsruhe:
Das Regierungspräsidium Karlsruhe legt den Raumordnungsbeschluss (Gültigkeit 5 Jahre, bei großen Vorhaben 8 Jahre) vor. Darin wird die ICE-Umfahrung des Mannheimer Hauptbahnhofs überraschend eindeutig abgelehnt. Der Raumordnungsbeschluss sieht aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht keine Möglichkeit, den Bypass zu bauen. Er sei nicht raumverträglich. Das Regierungspräsidium Karlsruhe empfiehlt der Bahn, die bisher nicht verfolgte Variante C vertieft zu prüfen.
05.05.2004 Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages:
Die Koalitionsfraktionen von SPD und B90/Grüne haben sich auf einen Änderungsantrag des BSWAG geeinigt. Danach wird bei der geplanten Neubaustrecke „Rhein-Mai/Rhein-Neckar" der so genannte Bypass definitiv ausgeschlossen (Fußnote). Hauptinitiator ist Lothar Mark.
31.01.2004 ROV; Ergänzende Beteiligung aufgrund Nachmeldung von Gebieten nach FFH-Richtlinie (Fauna, Flora, Habitat) und EU-Vogelschutzrichtlinie:
Die Stadtverordnetenversammlung (StVV) stimmt mit den Stimmen der CDU, SPD, FDP und Grüne/B90 der Stellungnahme zu. Die FWG lehnt die ergänzende Stellungnahme ab und plädiert weiter für Variante B.
19.12.2003 ROV; Ergänzende Verfahrensunterlagen:
Im Zuge der 4. Tranche der Gebietsmeldungen des Landes Hessen für das Netz Natura 2000 kam es zur Nachmeldung von weiteren FFH- und EU-Vogelschutzgebieten (Stand 24.09.2003). Die DB Netz AG hat daraufhin eine zusätzliche Verträglichkeitsstudie und vier Ergänzungen zu den vorhandenen Verträglichkeitsstudien (Sachstandsberichte) erstellt. Damit hat die Vorhabensträgerin die ursprüngliche Bewertung der Verträglichkeit mit dem Schutzgebietsnetz Natura 2000 auf den neuesten Stand gebracht.Die betroffenen Gebietskörperschaften und Fachbehörden sowie den Naturschutz- und Naturnutzerverbänden wurden zur Stellungnahme aufgefordert.
05.12.2003 OB Widder widerspricht Verkehrsminister Dr. Stolpe
Im Schreiben an Minister Dr. Stolpe widerspricht Mannheims Oberbürgermeister den Antworten der Bundesregierung. Er bittet, dass von Seiten des Ministeriums die fachliche Haltung zu Variante B noch einmal überdacht wird.
Schreiben Widder an Stolpe
12.11.2003 Bundesregierung antwortet auf Kleine Anfrage der CDU
Die Antwort der Bundesregierung auf die 30 Fragen deckt sich nahezu wörtlich mit den Argumenten und Aussagen der DB AG im laufenden Raumordnungsverfahren. In Mannheim und in der Region Rhein-Neckar wurde die Stellungnahme der Bundesregierung mit großem Befremden zur Kenntnis genommen.
Antwort der Bundesregierung, Drucksache 15/2013
21.10.2003 Kleine Anfrage der CDU-Fraktion zur ICE-Neubaustrecke
Dirk Fischer, Dr. Michael Meister, Dr. Egon Jüttner und weitere 24 Abgeordnete der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag stellen im Rahmen einer Kleinen Anfrage (Drucksache 15/1836) 30 Fragen an die Bundesregierung.
Frage 19: Wie beurteilt die Bundesregierung die Tatsache, dass die DB AG die Variante C nicht als vollwertige Alternative zu den Varianten A und B in das Raumordnungsverfahren eingebracht hat?
Kleine Anfrage der CDU-Fraktion im Bundestag, Drucksache 15/1836
09.09.2003 ROV; Erörterungstermin:
Das Regierungspräsidium Darmstadt führt das Erörterungsverfahren vom 09. bis 11.09.2003 in einer Turnhalle in Darmstadt-Wixhausen durch. Neben Rechts- und Verfahrensfragen wurden insbesondere Fragen der Planrechtfertigung, Regionale und wirtschaftliche Effekte, Technische Rahmenbedingungen, Auswirkungsprognosen auf die Schutzgüter Mensch, Lebensraum, Tiere und Pflanzen, FFH- und Vogelschutzgebiete, Wald, Boden, Wasser, Klima, Landschaftsbild, Wechselwirkungen und Kompensationsmaßnahmen erörtert
02.07.2003 Bundesverkehrswegeplan 2003 (BVWP)
Die Neufassung des BVWP listet die erforderlichen Neu- und Ausbaustrecken auf. Die NBS Rhein/Main-Rhein/Neckar ist im vordringlichen Bedarf enthalten. Der BVWP wird in Abständen von 5 Jahren überprüft.
28.06.2003 ROV; Stellungnahme der Stadt Lampertheim:
Abstimmung über die Stellungnahme der Stadt Lampertheim zum ROV und Entscheidung über die Zulassung einer Abweichung vom Regionalplan Südhessen 2000 für die DB-Neubaustrecke.
Ergebnis: Die Stadtverordnetenversammlung (StVV) stimmt mit den Stimmen der CDU, SPD, FDP und Grüne/B90 der Stellungnahme zu, wonach die Variante A bevorzugt wird.
FWG plädiert für Variante B und lehnt die Stellungnahme ab.
10.06.2003 ROV; Frist zur Abgabe von Stellungnahmen:
Die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen der beteiligten Kommunen, Träger öffentlicher Belange und Verbände nach § 58 Bundesnaturschutzgesetz endete am 10. Juni 2003. Insgesamt 139 Stellungnahmen werden abgegeben.Während der Auslegungszeit und bis zwei Wochen nach Ablauf der Frist konnten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und Bedenken zu dem Vorhaben bei den Auslegungsbehörden bzw. im Regierungspräsidium Darmstadt schriftlich oder zur Niederschrift vortragen. Im Rahmen der Bürgeranhörung sind 4600 Anregungen und Bedenken von Privatpersonen eingegangen.
16.05.2003 Regionalplan Südhessen (RegFNP):
Mit Beschluss vom 16. Mai 2003 hat die Regionalversammlung Südhessen (RVS) die obere Landesplanungsbehörde beauftragt, den Entwurf des Regionalplans Südhessen und des regional-planerischen Beitrags zum Regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) für den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main zu erarbeiten. Der bisher gültige Regionalplan Südhessen 2000 soll dadurch ersetzt werden.
08.05.2003 ICE-Forum bei Verkehrsminister Dr. Stolpe
Vertreter des Regionalforums ICE-Knoten Rhein-Neckar diskutieren mit Minister Dr. Stolpe in Berlin über die Vollanbindung des Mannheimer Hauptbahnhofs und gegen den Bypass.
24.03.2003 ROV; Offenlage:
Die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren (ROV) werden vom 24.03. bis zum 25.04.2003 u.a. bei der Stadt Lampertheim zu  jedermanns Einsicht ausgelegt.
17.03.2003 Einleitung des ROV:
Durch Bekanntmachung im Staatsanzeiger für das Land Hessen am 17.03.2003 wird das ROV eingeleitet.
Auszug aus ROV; Argumente der DB AG gegen die Variante C
20.01.2003 ROV; Auftrag zur Durchführung gestellt, Unterlagen komplett:
Die beim RP Darmstadt gebildete Projektgruppe, bestätigt nach mehrfacher Vorprüfung die Vollständigkeit der Verfahrensunterlagen.
10.12.2002 DB AG kündigt Erkundungsmaßnahmen an
Die DB AG hat mit einer Presse-Information die Öffentlichkeit über Erkundungsmaßnahmen (Bohrungen) entlang der geplanten NBS Rhein/Main-Rhein-Neckar informiert. Mit dieser Untersuchung sollen die notwendigen Informationen zum Baugrund, den Grundwasserverhältnissen, möglichen Umweltbelastungen sowie weiteren Einflüssen gewonnen werden. Die Ergebnisse werden, so die DB AG, in die Entscheidungs- und Bewertungskriterien für die Umweltverträglichkeitsprüfung einfließen.
August 2002 NBS Köln – Rhein/Main:
Die Engpässe in Südhessen haben sich mit den zusätzlichen Verkehren aus der im August 2002 in Betrieb gegangenen Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln - Rhein/Main nochmals weiter verstärkt.
Juni 2002 Die Bahn braucht Mannheim und Mannheim braucht die Bahn
Die DB AG wirbt mit einer Broschüre für die Variante B und einen zweiten Fernbahnhof in Mannheim-Friedrichsfeld.
"Für Mannheim und Baden-Württemberg … ist die von uns favorisierte Variante B der Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar eine Lösung, die den Menschen große Mobilitätsvorteile verschafft. Es werden mehr Züge in Mannheim halten, nicht weniger! Daher ist die Anbindung Mannheims notwendig und die Umgehung unverzichtbar."
Broschüre DB AG (Auszüge)
17.04.2002 ICE-Halt auf der "grünen Wiese"
Mehdorn bringt einen ICE-Halt auf der "grünen Wiese" zwischen Mannheim und Heidelberg ins Gespräch.
28.02.2002 Mehdorn und die Milchkanne
Die dpa zitiert Bahn-Chef Hartmut Mehdorn am 28. Februar 2002 mit den Worten: Es müsse alle Stunde einen Zug geben, der für die Strecke Köln-Stuttgart nur zwei Stunden braucht. Dies gehe nur dann, "wenn wir nicht jede Milchkanne mitnehmen." In einer Presseerklärung der Bahn dazu heißt es, dass Mehdorn ganz allgemein über Hochgeschwindigkeitszüge gesprochen habe.
In Mannheim wird die Aussage Mehdorns als Herabqualifizierung von Mannheim und der ganzen Region Rhein-Neckar zur "Milchkanne" gewertet.
21.01.2002 ROV; Auftrag zur Durchführung gestellt:
Die DB Netz AG, vertreten durch die DB ProjektBau GmbH, beauftragt das RP Darmstadt mit der Durchführung des ROV und Zulassung der erforderlichen Abweichungen vom Regionalplan Südhessen 2000 (RPS 2000).
13.12.2000 Landesentwicklungsplan Hessen 2000
Der Hess. Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung stellt den LEP 2000 fest. Auszug aus dem LEP: Frankfurt – Darmstadt –Mannheim (ICE-NBS Rhein/Main-Rhein/Neckar) Zur Trennung von Nah- und Fernverkehr sowie zur Kapazitätserhöhung ist eine ICE-Neubaustrecke, vorrangig parallel zur Bundesfernstraße A 5 / A 67 und unter Anbindung des Hauptbahnhofs Darmstadt und des Hauptbahnhofs Mannheim in Baden-Württemberg, zu planen und zu realisieren.
14.11.2000 Regionalplan Südhessen 2000
Die Landesregierung beschließt die Aufstellung/Fortschreibung des Regionalplan Südhessen 2000. Der Regionalplan Südhessen 2000 dient der Steuerung der räumlichen Entwicklung der Planungsregion Südhessen. Er enthält die räumlichen Ordnungs- und Entwicklungsvorstellungen für die Region bis zum Jahr 2010. Als Ziele und Grundsätze der Raumordnung sind diese von allen öffentlichen Stellen bei ihren raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen zu beachten bzw. zu berücksichtigen.
Der Regionalplan ist innerhalb einer Frist von acht Jahren nach seinem In-Kraft-Treten den veränderten Verhältnissen durch Neuaufstellung anzupassen.
Auszug aus dem Regionalplan Südhessen 2000: Zur Bewältigung bestehender Engpässe auf den Schienenrelationen im Rhein-Main und Rhein-Neckar-Raum ist der Bau einer Neubaustrecke für den Fernverkehr unverzichtbar. Zur Minimierung der unvermeidbaren Umwelteinwirkungen ist die Trasse eng mit den vorhandenen BAB-Abschnitten der A 5 und A 67 zu bündeln. Der Darmstädter Hauptbahnhof ist in die Strecke einzubinden.
November 2000 Raumordnungsverband Rhein-Neckar stellt Konfliktkarte vor
Der ROV macht sich die Variante Mark C zu eigen und stellt eine sogenannte Konfliktkarte her. Die Karte zeigt die Variante Mark C von Lorsch, an Lampertheim vorbei bis Mannheim und die betroffenen Schutzgebiete.
Hinweis: Die damals vorgestellt Trasse liegt gegenüber der heute von der DB Netz AG favorisierten Zerschneidungsvariante C ca. 300 Meter weiter östlich im Wald. Dadurch wird die Lampertheimer Feldgemarkung nicht berührt.
Konfiktkarte des ROV
30.10.2000 Scopingtermin Baden-Württemberg
Am 30.10.2000 fand schließlich der Scoping-Termin für Baden-Württemberg in Mannheim statt. Das Konzept enthielt jetzt zwei grundsätzliche Varianten: eine Variante mit Anbindung des Mannheimer Hauptbahnhofs über die westliche Riedbahn und eine zweite mit zusätzlichem Bypass an Mannheim vorbei und direkt zur Neubaustrecke Mannheim-Stuttgart.
27.09.2000 Lothar Mark, SPD, MdB, schlägt überprüfenswerte Varianten vor
Seine Idee ist, die Neubaustrecke soll südlich von Gernsheim oder spätestens ab Lorsch das das Ried queren. Damit würde die problematische Zerschneidung des Naherholungsgebietes „Käfertaler Wald“ nordöstlich von Mannheim vermieden.
Mark A: Riedquerung bei Gernsheim plus 4-gleisiger Ausbau der Riedbahn bis Mannheim.
Mark B: Riedquerung bei Gernsheim, Streckenführung durch das Ried, an Riedrode und Boxheimer Hof vorbei, Einmündung in die Riedbahn nördl. Lampertheims plus 4-gleisiger Ausbau der Riedbahn bis Mannheim.
Mark C: Zerschneidungsvariante Mark C quer durch den Lorscher und Lampertheimer Wald, quer durch die Feldgemarkung zur Riedbahn plus 4-gleisiger Ausbau der Riedbahn bis Mannheim.
Planausschnitt aus RNZ
29.06.2000 100.700 Unterschriften für ICE-Knoten Mannheim
Der Mannheimer Morgen übergibt DB-Chef Hartmut Mehdorn 100700 Unterschriften für den Erhalt des ICE-Knotens Mannheim.
Juni 2000 Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar: Fragen an die DB AG
Das Regionalforum formulierte im Juni 2000 eine Reihe von Fragen an den Vorstand der Deutschen Bahn AG, an die DB Netz AG sowie an die DB Reise & Touristik AG:
Hält die DB AG prinzipiell an dem diskutierten „Nabe-Speiche-Konzept“ fest und gilt dabei ein 9- oder 13-Knoten-Modell?
Welchen Stellenwert hat der Hauptbahnhof Mannheim in dem künftigen Fernverkehrskonzept und welche Rolle spielen dabei die Verknüpfungen mit dem TGV-Est und dem POS-Projekt?
Wie sieht der künftige Fernverkehrsfahrplan aus und zwar für die beiden Planfälle mit und ohne Bypass?
Wie stellt sich die Bilanz des erwarteten Mehrverkehrs infolge Fahrzeitgewinn über Bypass gegenüber dem Minderverkehr infolge Fahrzeitverlängerung für Originärverkehr Rhein-Neckar dar?
23.03.2000 Regionalforum ICE-Knoten Rhein-Neckar gründet sich
Beim Raumordnungsverband Rhein/Neckar konstituiert sich das Regionalforum "ICE-Knoten Rhein-Neckar" Der Oberbürgermeister von Mannheim, Gerhard Widder, leitet das Gremium.
21.03.2000 Aktion "Mannheim darf nicht abgekoppelt werden"
Als im Februar 2000 die ersten Ideen der Deutschen Bahn zur Bypass-Lösung bekannt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Der Raumordnungsverband Rhein/Neckar, die Industrie- und Handelskammer und insbesondere der Mannheimer Morgen rufen zu einer gemeinsamen Unterschriftensammlung für den Erhalt des ICE-Knotens Mannheim auf. Teilweise mehrmals wöchentlich werden ganze Seiten nur diesem Thema gewidmet.
23.02.2000 Scopingtermin BW beim RP Karlsruhe
Der für den 23.02.2000 beim Regierungspräsidium Karlsruhe angesetzte Termin zur Vorbereitung eines Raumordnungsverfahrens für den baden - württembergischen Abschnitt der NBS wird seitens des RP mit dem Hinweis auf "aktuelle Planungsentscheidungen des Bundes und der DB Netz AG" kurzfristig abgesagt.
Hintergrund: DB Netz hatte eingeladen. Alle Unterlagen waren schon verschickt, als wohl Herr Mehdorn die Papiere sah und darin sein bundesweites 9-Knoten-Konzept nicht wiederfinden konnte. Die ursprünglichen Unterlagen sahen nämlich ausschließlich eine Anbindung von Mannheim vor. So wurde wieder ausgeladen und das Konzept überarbeitet.
18.01.2000 Scopingtermin Hessen beim RP Darmstadt:
Die Anforderungen an das bevorstehende ROV und die damit verbundenen UVP zwischen der DB Netz AG und den beiden betroffenen Bundesländern werden festgelegt. Beide Bundesländer erhalten identische Verfahrensunterlagen. Die Verfahren werden zeitgleich durchgeführt.
Hintergrund: Die vorgelegten Varianten sahen auf hessischer Seite eine Bündelung der Neubaustrecke mit den Autobahnen A5 und/oder A67 vor.
1998 Neubaustrecke angemeldet
Hessen und die Deutsche Bahn melden die Neubaustrecke beim Bundesverkehrsministerium an.
1998 Erörterung zwischen Vertretern des Landes Hessen und der DB AG:
Ein 4-gleisiger Ausbau der Riedbahn oder Main-Neckar-Bahn kann den betroffenen Kommunen nicht zugemutet werden. Eine NBS-Variante mit möglichst paralleler Streckenführung, d.h. Trassen-Bündelung zur BAB A5/A67, wird von den Beteiligten als einzig zielführende und akzeptable Lösung angesehen, die in der Lage ist, auch die regionalen Konflikte eines sonst nicht durchsetzbaren Streckenausbaues zu lösen.
1997 Integrierte Planung Südhessen
Als der Druck durch die inzwischen in Bau befindliche Neubaustrecke Köln-Frankfurt immer stärker wurde, gab im Herbst 1997 das hessische Verkehrsministerium ein Gutachten „Integrierte Planung Südhessen“ in Auftrag, welches die künftige Schienenverkehrs-Auslastung in dieser Region untersuchen sollte.
Ergebnis: Das Land Hessen und die DB AG vereinbaren den notwendigen kapazitiven Streckenausbau Rhein/Main-Rhein/Neckar im Korridor zwischen Riedbahn und Main-Neckar-Bahn. Der prognostizierte Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) kann nur mit 2 zusätzlichen Gleisen realisiert werden.
1994 Konzept "Netz 21" der DB AG
Im Hinblick auf die Strategie „Netz 21“ wird der Raum Südhessen vertiefend betrachtet. Mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main wird sich die Streckenverbindung Frankfurt – Mannheim (Riedbahn) zum Nadelöhr für den Nord-Süd-Verkehr entwickeln.
Das Konzept Netz 21 sieht vor, ab 1998 den schnellen Fernverkehr ausschließlich über die Riedbahn zu führen, Güterverkehr über die linksrheinische Strecke und die Main-Neckar-Bahn.
1993 ProBahn fordert Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
Die PRO BAHN-Landesverbände von Baden-Württemberg und Hessen fordern eine Neubaustrecke. Fünf bis sechs Fernverkehrs-Verbindungen (IR, IC und ICE) je Stunde und Richtung zwischen Rhein-Main und Rhein-Neckar erdrücken den Nahverkehr.
1992 Bundesverkehrswegeplan 1992
Der BVWP '92 vom 15.07.1992 listet folgende Neu- und Ausbaustrecken für den Bedarfszeitraum 1992 -2012 auf:
Vordringlicher Bedarf-Überhang: ABS Frankfurt-Mannheim, 537 Mio. DM
Vordringlicher Bedarf-Neue Vorhaben: ABS Darmstadt-Mannheim, 885 Mio. DM
Wichtige, nicht im BVWP 1992 enthaltene Projekte: ABS Mainz-Mannheim, 768 Mio. DM
Hintergründe: Geplant war lange Zeit, die Riedbahn durchgehend für Tempo 200 auszubauen, die linksrheinische Strecke ebenfalls auszubauen und die Main-Neckar-Bahn um ein drittes Gleis zwischen Darmstadt und Mannheim-Friedrichsfeld zu erweitern. All das hätte aber die Situation auf den drei genannten Strecken letztlich nur verschärft. Denn bei höherer Geschwindigkeit wäre der geplante Fernverkehr auf allen drei Strecken unvereinbar mit dem Güterverkehr und dem Personen-Nahverkehr geworden.
1991 Erste Ideen für Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
1991 Inbetriebnahme der Ausbaustrecke Stockstadt-Mannheim
Zur Aufnahme des fahrplanmäßigen ICE-Verkehrs zum Fahrplanwechsel im Juni 1991 wird der Schnellfahrabschnitt zwischen Stockstadt und Waldhof in Betrieb genommen und die Streckenkapazität von 240 auf 280 Züge pro Tag erhöht. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h, im Bereich der Kurve Biblis bei 90 km/h.
Im Bereich Lampertheim werden die Gleise angepasst und Lärmschutzwände gebaut.
1991 Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart
1985 Einweihung westlichen Einführung Riedbahn
Bundesverkehrsminister Werner Dollinger weiht am 02.06.1985 die 9,5 km lange Neubaustrecke (westliche Riedbahn) ein. Damit müssen die Fernzüge zwischen Frankfurt und Stuttgart nicht mehr länger im Hauptbahnhof Mannheim „Kopf“ machen. Da auch die Regionalzüge über diese neue Verbindung fahren, wird der Bahnhof Mannheim-Käfertal an der "östlichen" Riedbahn kaum mehr bedient.
1985 Bundesverkehrswegeplan 1985
Der BVWP '85 vom 18.09.1985 listet u.a. folgende Projekte für den Bedarfszeitraum 1986-2000 auf:
Vordringlichen Bedarf: ABS Frankfurt-Mannheim (Erste Ausbaustufe der Riedbahn, insbesondere die Einführung in den Hauptbahnhof Mannheim).
Weiteren Bedarf: ABS Frankfurt-Mannheim (Zweite Ausbaustufe der Riedbahn) sowie ABS Mainz-Mannheim (Bahnstrecke Mainz-Ludwigshafen).
1980
Bundesverkehrswegeplan 1980
BVWP '80 vom 07.11.1979 listet u.a. folgende Projekte auf:
Vordringlicher Bedarf: ABS Frankfurt-Mannheim (Erste Ausbaustufe der Riedbahn, insbesondere die Einführung Riedbahn in den Hauptbahnhof Mannheim)
1973 Bundesverkehrswegeplan 1973
Der Plan gilt als ein maßgeblicher Meilenstein für die Einführung des Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Deutschland.
Im Bundesverkehrswegeplan 1973 vom 03.10.1973 ist die Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart aufgeführt. Außerdem wird die Riedbahn als eine von acht geplanten Ausbaustrecken im Bereich der Schienenwege geführt.
1880 Eröffnung der Umfahrung Mannheims über Käfertal
Ein durchgehender Verkehr Frankfurt-Mannheim wird 1880 durch die Eröffnung der Umfahrung Mannheims über Käfertal in die Rheintalbahn südlich des Mannheimer Hauptbahnhofes ermöglicht, wodurch die Züge der Riedbahn von Süden her in den Mannheimer Bahnhof einfahren.
1879 Einweihung Biblis - Mannheim und Goddelau-Frankfurt
Im Oktober 1879 folgt die Strecke von Biblis über Waldhof in die Mannheimer Neckarstadt, wobei die Strecke in Mannheim nicht im Hauptbahnhof, sondern im Riedbahnhof nördlich der heutigen Kurpfalzbrücke endet. Im November 1879 folgt die Eröffnung des Streckenabschnittes von Goddelau nach Frankfurt.
1869 Eröffnung der Riedbahn
Die Riedbahn wird von der hessischen Ludwigsbahn zunächst erbaut, um Darmstadt an Worms anzubinden. Die Strecke führt von Darmstadt über Goddelau und Biblis bis Rosengarten.