Matthias Wilkes, ehem. Landrat des Kreises Bergstraße

      Erich Maier

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die ICE-Neubautrasse ist ein wichtiger Schritt für die Anbindung der Region an die Infrastruktur – doch nicht zu jedem Preis. Die Menschen der Region sowie die Landschaft dürfen dabei nicht zu schaden kommen. Deshalb gilt es nun die Einigkeit der Bevölkerung in Sachen ICE-Trasse zu nutzen, um so gemeinsam bei Bund und Bahn für eine Trassenbündelung entlang der A67 zu kämpfen und ganz klar gegen die des SPD-Bundestagsabgeordneten Lothar Mark ins Spiel gebrachte Variante quer durch den Lampertheimer Wald. Die Zeitersparnis von eineinhalb Minuten, die für die sogenannte Mark-Variante errechnet wurde, kann nicht mit der Zerstückelung der Landschaft und die Belästigung der hier wohnenden Menschen, die damit einhergeht, aufgerechnet werden.

Ich begrüße deshalb das Engagement der Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger der Bürgerinitiative Lampertheim „Lebensraum vor Verkehr“ sehr und werde mich als ehemaliger Landrat des Kreises Bergstraße für die Ziele der BILA einsetzen.

Freundliche Grüße

Ihr Matthias Wilkes

Unterstützer seit 25. März 2009

Norbert Schmitt, SPD (MdL)

    Norbert Schmitt

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bürgerinitiative Lampertheim „Lebensraum vor ICE-Trasse“ hat meine volle Unterstützung. Ich begrüße es sehr die Gespräche und konstruktiven Dialoge, die ich bisher mit der BILA haben durfte.

Die Mitstreiter und Mitstreiterinnen bei der BILA haben sich in kurzer Zeit (aber es ist ja auch im wahrsten Sinne des Wortes „höchste Eisenbahn“) in die komplizierten sachlichen und rechtlichen Zusammenhänge eingearbeitet, die mit dem geplanten Neubau der ICE-Strecke verbunden sind. Die BILA hat hervorragende Aktionen gestartet, um die Bürgerinnen und Bürger, aber auch alle Entscheidungsträger mit Informationen zu versorgen. Das ist gelungenes bürgerschaftliches Engagement!

Ich habe mich sehr früh klipp und klar gegen eine Trasse quer durch das hessische Ried ausgesprochen und nachdrücklich vor einer Aufweichung der Bergsträßer Position bei der Stellungnahme des Kreistages zum Regionalplan Südhessen gewarnt. Leider hat sich Landrat Wilkes damals darüber hinweggesetzt.

Meine Ziele und die Vorstellungen der BILA sind deckungsgleich: Ich setze mich dafür ein, dass Mensch und Natur durch die ICE-Neubautrasse nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Durch die so genannte C-Variante aber würde wertvolle Naturlandschaft zerschnitten, die Bürger insbesondere in Neuschloss mit Lärm inakzeptabel belastet und wichtige landwirtschaftliche Fläche zerstört. Dies gilt es zu verhindern; dabei stehe ich an der Seite der BILA und der Lampertheimer Bürgerinnen und Bürger.

Mit besten Grüßen

Norbert Schmitt
MdL

Unterstützer seit 15. Juni 2009

Dr. Michael Meister, CDU-Kreisvorsitzender, MdB

      Erich Maier

Ich begrüße es außerordentlich, dass sich die Lampertheimerinnen und Lampertheimer in der BILA aktiv in die Diskussion um die ICE-Trasse Frankfurt/Main – Mannheim einbringen. Dies ist ein wertvoller Beitrag von bürgerschaftlichem Engagement.

Die ICE-Neubaustrecke wird für unsere Region viele Vorteile bringen. Von dem nahen Zugang zum Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn werden sowohl die Bürger an der Bergstraße als auch die regionale Wirtschaft enorm profitieren. Mit einer Realisierung der ICE-Strecke werden zugleich Trassenkapazitäten auf den bereits heute überlasteten Strecken der Ried- und der Main-Neckar-Bahn frei, was dem geplanten S-Bahn-Verkehr – und damit den Pendlern im Kreis Bergstraße – zugute kommt.

Die oberrheinische Tiefebene ist allerdings gekennzeichnet von einer hohen Besiedelungsdichte. Zugleich durchziehen viele Verkehrsadern mit regionaler und überregionaler Bedeutung – sowohl in Nord-Süd- als auch in Ost-West-Richtung - das Gebiet. Die Deutsche Bahn plant, die ICE-Neubaustrecke im Bereich der A 67 zu führen. Vor diesem Hintergrund ist es dringend geboten, Belastungen für Mensch, Natur und Umwelt zu vermeiden bzw. auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Die Ziele der BILA unterstütze ich daher gerne. Seit langem setze ich mich gegenüber der Deutschen Bahn AG und auf allen politischen Ebenen dafür ein, dass die Realisierung der ICE-Neubaustrecke mit einem bestmöglichen Lärm- und Umweltschutz einhergeht. Eine diagonale Trasse quer durch den Lorscher/Lampertheimer Wald lehne ich mit Nachdruck ab. Eine solche Trassenführung würde dem raumordnerischen Prinzip der Bündelung von Verkehrstrassen widersprechen und die Landschaft zerschneiden.

In diesem Sinne werde ich mich auch weiterhin für die Interessen der Bergsträßer Bürgerinnen und Bürger stark machen.

Dr. Michael Meister, MdB

Unterstützer seit 26. März 2009