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Gespräch bei Lothar Mark (MdB)
     



Lothar Mark unterstützt die Ziele der BILA

Eine ICE-Trasse direkt vor den Toren Lampertheims – auch der Mannheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Mark lehnt dies ab. Der Politiker hat gegenüber den drei Sprechern der Bürgerinitiative Lampertheim (BILA), Karl Hans Geil, Ulrich Guldner und Dieter Goll, betont, dass auch er gegen die Trassenführung direkt an Neuschloß vorbei und über das Lampertheimer Feld sei.

Mark und die BILA-Sprecher hatten sich am Samstag in Mannheim zu einem Meinungsaustausch über die geplante ICE-Trasse von Frankfurt nach Mannheim getroffen. Die drei Lampertheimer kehrten mit einem guten Gefühl aus der Quadratestadt zurück. Denn in dem sachlich und in guter Atmosphäre geführten Gespräch bekannte sich Mark in vielen Punkten zu den Zielen der BILA.

Der Bundestagsabgeordnete unterstrich, dass er für eine Trasse weiter östlich im Wald eintrete. Dabei fordert er ebenso wie die BILA eine Untertunnelung oder eine Deckelung (Trog) der gesamten Stecke, die durch den Wald führt. Als ein vergleichbares Beispiel nannte er den Pfingstbergtunnel in Mannheim. Dort sei der Trog an der Oberfläche nicht mehr erkennbar.

„Ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland muss in der Lage sein, die finanziellen Mittel für die Tunnellösung bereitzustellen, um Mensch wie Natur gleichermaßen zu schützen“, erklärte Mark. Der Politiker sagte den Sprechern zu, dass er sich persönlich bei der Deutschen Bahn AG, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und beim Bundesverkehrsministerium in Berlin dafür einsetzen werde, eine einvernehmliche Lösung für die Region zu finden. Die entsprechenden Schreiben werde er nach seiner Rückkehr aus dem Ausland, am 20. April, sofort aufsetzen und verschicken.

„Wir müssen an einem Strang ziehen“, sagte Mark. Der gewünschte Erfolg stelle sich nur ein, wenn Mannheim und der Kreis Bergstraße geschlossen gegenüber der Deutschen Bahn AG auftreten.

Karl Hans Geil, Ulrich Guldner und Dieter Goll freuen sich über diese Unterstützung aus Mannheim. Sie wollen bei den baldigen Gesprächen mit dem Verband Region Rhein-Neckar und dem Mannheimer Bürgermeister weitere aktive Solidarität einfordern. „Wir müssen alle Bundespolitiker aus der Metropolregion überzeugen, damit sie uns in Berlin aktiv unterstützen“, so Geil. Die BILA sucht daher umgehend das Gespräch mit weiteren Bundestagsabgeordneten der Region, etwa Christine Lambrecht (SPD), Dr. Michael Meister (CDU), Dirk Niebel (FDP) und Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen).

(Pressemitteilung v. 05.04.2009)

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