Gespräch mit Dr. Peter Kurz, Katrin Hechler, Norbert Schmitt
Gespräch mit Dr. Peter Kurz (OB Mannheim), Katrin Hechler (SPD-Fraktionsvorsitzende Kreis Bergstraße) und Norbert Schmitt (MdL) am 20.05.2009 in Lampertheim
Hier die wesentlichen Aussagen:
Die Oberziele der Stadt Mannheim lauten:
1. Die Neubaustrecke ist auf jeden Fall erforderlich
2. Anbindung des Mannheimer Hauptbahnhofs (d.h. kein Bypass)
3. Alles andere ist für Mannheim nachrangig (zum Beispiel die gewählte Variante A, A300 oder C)
Die Stadt Mannheim steht im Rahmen ihrer Oberziele zu der im ICE-Regionalforum gefundenen Resolution, wonach eine möglichst lange Bündelung der NBS mit der A67 gefordert wird. Mit der Resolution und der darin angestrebten FFH-Freistellung entlang der A67, so Dr. Kurz, geht Mannheim ein Risiko hinsichtlich des Bypasses ein.
Gemeinsame Bitte von BILA und Bürgermeister Maier: Die Stadt Mannheim möge bei der 2. Offenlegung des Regionalplans Hessen Süd die Variante C nicht erneut fordern!
Auf die Frage: „Welche Auswirkungen die Stadt Mannheim verkraften muss“, gab Dr. Kurz folgende Auskunft
· Die östliche Riedbahn wird derzeit auf 2 Gleise ausgebaut
· Die östliche Riedbahn wird die Güterzüge aufnehmen
· Beim Ausbau einer vorhandenen Strecke gelte beim Lärmschutz die Obergrenze 60 dB, bei der NBS 49 dB
· Ein Ausbau der östlichen Riedbahn bis Tempo 250 und mehr ist von Seiten der Stadt Mannheim kein Thema
· Die westliche Riedbahn wird nicht auf 4 Gleise ausgebaut. Herr Dr. Kurz konnte nicht erläutern, wie über 2 Gleise Personennahverkehr und Personenfernverkehr abgewickelt werden sollen. (Ohne eigenes Gleis ist kein S-Bahn-Takt Richtung Lampertheim möglich.)
· Die Gleisanlage des Hauptbahnhofs muss angepasst werden. Dr. Kurz sprach von zusätzlichen Gleisen.
Frau Hechler und Norbert Schmitt unterstützen die Forderungen von BILA.